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Knappe Entscheidung beim 6. Ebringer Sommerblitz

Ortansässiger Rok Vbran  gewinnt knapp vor Titelverteidiger Mario Rösch.
Die Sieger des Sommerblitz 2016

Die Sieger des SSSW 2016 (von links nach rechts):
Malte Thoms (3.), Rok Vrban (1.), Mario Rösch (2.) und der 3. SCE-Vorsitzende Holger Kaspereit

Das SSSW- Turnier machte seinem Namen jede Ehre. Bei strahlendem Sonnenschein und, wer wollte, auch gutem Wein entwickelte sich ein knappes Rennen um den Sieg. Erst in der letzten Runde konnte der in Ebringen wohnende Zähringer Rok Vbran, der wohl von allen Teilnehmern die kürzeste Anreise hatte, sich von der Konkurrenz  absetzen. Er darf sich nun über ein Überraschungsmenu in der Ebringer Rebstockstube freuen. Die Plätze zwei bis sechs waren sogar punktgleich und konnten nur durch die Feinwertung unterschieden werden. Titelverteidiger Mario Rösch aus Oberwinden schaffte es so noch auf den zweiten Platz vor dem Merzhausener Malte Thoms. Sie durften beide einen Geschenkkorb mit diversen Weinprodukten mitnehmen.

Ratingpreise für die besten Spieler in ihrer Spielstärke gingen an den viertplatzierten Ebringer Bernd Winter, der ein letztes Mal vor seinem Umzug die Ebringer Fahne hochhielt und und Klaus Rees aus Horben. In der zweiten Ratinggruppe gingen die Preise an die beiden vereinslosen Spieler Tobias Oelschlegel und Marcus Krüger, was zeigt, dass man auch ohne regelmäßige Clubpraxis Schach spielen kann.
Insgesamt spielten acht Ebringer mit. Obwohl über den gesamten Turnierverlauf hinweg durchgehend Ebringer an der Spitzenbretter saßen, mussten sich neben Bernd Winter auf Platz vier und Lutz Grabe auf Platz sieben die restlichen Ebringer der starken Konkurrenz beugen und am Ende mit Plätzen im Mittelfeld begnügen.
Der Reiz des Turniers liegt darin, dass es im Rahmen des Ebringer Wein- und Sektfestivals stattfindet. Also nicht nur sehen und gesehen werden, sondern auch Schach spielen und Kollegen treffen in einer wunderschönen Atmosphäre auf dem Ebringer Schlossplatz. Der Schachclub bedankt sich herzlich beim das Wein-und Sektfestival veranstaltenden Winzerhof Ebringen für die Gastfreundschaft und die gestifteten Preise. Ein Dank für die Unterstützung geht auch an das Gasthaus Rebstock-Stube in Ebringen, das den 1. Preis gestiftet hat und an die Volksbank Freiburg, die es jedem Teilnehmer ermöglicht hat, einen kleinen Preis mitzunehmen.
Im nächsten Jahr ist es wieder an den Oberwindenern, ihr Turnier zu veranstalten, sodass das nächste Ebringer SSSW-Turnier in zwei Jahren stattfinden wird.

 

Dreikampf um die Vereinsmeisterschaft 2016: Hochspannung vor der letzten Runde.

Nicht Athos, Porthos und Aramis, sondern Udo, Malte und Libor heißen die drei Ebringer Musketiere, die sich noch Hoffnungen machen dürfen auf den diesjährigen Vereinsmeistertitel. War der Titelkampf im letzten Jahr noch ein klassisches Duell zwischen Udo Bösch und Holger Kaspereit, so ist mittlerweile eine hohe Leistungsdichte zu beobachten, was sich besonders im Mittelfeld der Tabelle zeigt. Zwischen Malte Pothmann auf Platz 3 und Dr. Harald Obloh auf Platz 8 liegt nur ein einziger Gewinnpunkt. Die neue Ausgeglichenheit erhöht die Spannung. So bleibt die Frage, ob sich Udo in diesem Jahr zum 14. Mal die Krone des Vereinsmeisters aufsetzt oder ob Libor und Malte ihn noch niederfechten können. Die siebte Runde wird es an den Tag bringen: En garde!

Vereinsmeisterschaft 2016 nach 6 von 7 Runden:

  1. Udo Bösch 5 Punkte
  2. Libor Valevsky 4,5
  3. Malte Pothmann 4
  4. Heinz Bösch 3,5
  5. Holger Kaspereit 3
  6. Hanspeter Becker 3
  7. Winfried Schüler 3
  8. Dr. Harald Obloh 3
  9. Robert Hamar 2,5
  10. Gino De Cunzo 2
  11. Dr. Werner Bonrath 1,5
  12. Karl-Peter Kendzia 1

Text: Karl-Peter Kendzia

Ebringer Schachspieler bei Amateur-WM auf Kos

Ebringer Schachspieler bei Amateur-WM auf Kos                               

Bei der 5. ACO WM,  der Amateur Schach Weltmeisterschaft auf Kos, erzielten Robert Hamar und Werner Bonrath vom Schachclub Ebringen gute Ergebnisse.

Die griechische Insel Kos lieferte bereits zum 5. Mal das urlaubsmäßige Ambiente für die beliebte Amateur-WM des Schachs. Veranstalter war wie gewohnt die Amateur Chess Organisation. Nahezu 250 Teilnehmer aus 29 Ländern von Südamerika bis Korea trafen sich zum Kampf um den Titel. Auch in diesem Jahr wurde das Turnier vom Rochade Europa Herausgeber Lothar Hirneise und Mitarbeitern hervorragend organisiert und fand wiederum in einem Mehrsterne Hotel unter besten Bedingungen statt. Die Schachaktivitäten wurden ergänzt durch Blitzturniere und zwei sehr gut besuchte Seminare des Grossmeisters Spyridon Skembris. Der Schachclub Ebringen war mit den Spielern Robert Hamar und Werner Bonrath vertreten.

Die Ebringer Spieler waren hochmotiviert und kamen in den ersten Runden gut aus den Startlöchern. Robert startete in der sehr stark besetzten Ratinggruppe D mit 2.5 Punkten aus 3 Partien gegen starke Konkurrenz. Werner startete mit 2 aus 3, musste dann aber etwas Boden preisgeben. Vor dem letzten Drittel der Wettkämpfe lag Robert aussichtsreich und hatte sich an die Spitzenbretter vorgekämpft, musste dann aber Niederlagen einstecken und beendete die WM mit 4.5/9, also einer Punktausbeute von 50%. Die gleiche Punktezahl erreichte Werner. Mit diesen respektablen Ergebnissen konnten wir zufrieden sein, zumal im Mannschaftsblitz Platz 30 von 39 erzielt wurde, Hier waren die Ebringer nach Setzliste unter den Schwächsten gelistet und konnten gegen die Cracks respektabel auftrumpfen.

Es bleibt zu erwähnen, dass im Jahr 2017 erneut eine WM auf Kos stattfinden wird, und wir hoffen die zahlreichen neuen Schachfreundschaften zu vertiefen.

Wir gratulieren auch den Teilnehmern unserer Nachbarvereine Bernd Krüger (Waldkirch) , 3.in Gruppe  D, und Boris Litfin (Emmendingen), 8. der Gruppe C, zu Ihren hervorragenden Leistungen.

Bericht: W. Bonrath, 23.5.2016

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Bild 1:  Die Ebringer Spieler Werner und Robert

Bild 2:  Robert kämpft um den Sieg

Bild 3.: Mannschaftsblitz

 

Klatsche in Kuppenheim: Abstieg aus der Verbandsliga.

Am vorletzten Spieltag der Verbandsrunde schickte die Schachgemeinschaft Rochade  Kuppenheim  Ebringens 1. Mannschaft mit einer empfindlichen Niederlage in die Landesliga zurück. Obwohl der Sieg der Kuppenheimer mit 6:2 etwas zu hoch ausfiel, kam nie ein Zweifel auf, welche Mannschaft das Geschehen dominierte. Damit ist das Abenteuer Verbandsliga für die Erste bereits vor dem letzten Spieltag vorbei. Der Mannschaftskampf gegen Sasbach ist nur noch Schaulaufen, da man zu wenige Punkte eingefahren hat, um die Abstiegsplätze noch verlassen zu können.

In der Bezirksklasse konnte die zweite Ebringer Schachmannschaft nach einem völlig verkorksten Saisonstart die Klasse letztendlich halten.

Rochade Kuppenheim I – Ebringen I              6 : 2

Das Auswärtsspiel in Kuppenheim begann für Ebringen verheißungsvoll. Dirk Bösch konnte gegen den Spitzenspieler Hubert Schuh remisieren und damit einen halben Punkt für Ebringen mitnehmen. Das Unheil braute sich dann an den vorderen Brettern zusammen. Am Spitzenbrett hatte Holger Kaspereit bereits einen Bauer weniger als sein Gegner, als er ohne Not einen Turm verlor, was ihn zur sofortigen Aufgabe zwang. Nicht viel besser erging es Udo Bösch an Brett 2. Udo lief geradewegs in die Lieblingsvariante seines Gegners Hartmut Metz, was wirklich keine gute Idee war. Schon nach 15 Zügen stand Udo auf Verlust und bald darauf musste er dem Kuppenheimer zum Sieg gratulieren. Jürgen Tuchtfeld, Dr. Michael Born und Heinz Bösch gaben alles, um das Ergebnis für Ebringen freundlicher zu gestalten, kamen aber alle drei über ein Remis nicht hinaus. Mehr war für Ebringen an diesem Sonntag nicht zu holen, denn Lutz Grabe und Ivan Dukic verloren ihre Partien, kein Ebringer Spieler konnte seine Partie gewinnen. Kuppenheim erwies sich als mindestens eine Nummer zu groß für die Ebringer, die sich nun damit abfinden müssen, bereits am vorletzten Spieltag der Verbandsliga Saison abgestiegen zu sein. Am letzten Spieltag geht es jetzt für Ebringen darum, sich mit einer engagierten Leistung aus der vierthöchsten deutschen Spielklasse zu verabschieden.

Freiburg-Wiehre  – Ebringen II  3,5 : 3,5

Der bedeutungslose Mannschaftskampf zweier Mannschaften im Tabellenniemandsland der Bezirksklasse endete leistungsgerecht mit einem Mannschaftsremis. Trotzdem freut sich die Zweite über den Klassenerhalt nach einem äußerst holprigen Saisonverlauf.

Text: Karl-Peter Kendzia

Bericht aus der Jahreshauptversammlung

In der Jahreshauptversammlung des Schachclubs am Dienstag, 22. März wurde Harald Obloh als 1. Vorsitzender einstimmig im Amt bestätigt, desgleichen Holger Kaspereit als 3. Vorsitzender und Kassierer, Winfried Schüler als Schriftführer, Karl-Peter Kendzia als Pressewart, Udo Bösch als Materialwart und Werner Bonrath als Beisitzer. Als Kassenprüfer wiedergewählt wurden Eberhard Blust und Ewald Metzger.

Diskutiert wurden die Teilnahme des Schachclubs am Festumzug zum Dorfjubiläum, das Sommerblitz im Juli und die Weintage im August. Das Helferessen wurde auf Samstag, 15. Oktober und die Weihnachtsfeier auf Samstag, 3. Dezember festgelegt.
[zum ausführlichen Protokoll]

Mehr Licht als Schatten.

Der 7. Spieltag der Verbandsrunde brachte den Ebringer Schachteams einen Sieg und eine Niederlage ein. Die Erste lieferte dem favorisierten Team aus Gottmadingen einen großen Kampf und verlor unglücklich. Die Zweite besiegte Merzhausen III deutlich und verbesserte die eigenen Chancen im Abstiegskampf.

Ebringen I – Gottmadingen I     3 : 5

Hoch motiviert und auf Kampf gebürstet erwartete die Erste den Gast aus dem Hegau. Der ließ sich nicht lange bitten und erschien in Bestaufstellung. Was das bedeutet, erfuhren Holger Kaspereit, Libor Valevsky und Malte Pothmann schmerzhaft jeweils am eigenen Brett. Alle drei hatten keinen guten Tag erwischt und fanden den roten Faden in ihren Partien nicht, so dass es aus Ebringer Sicht schon bald 0:3 hieß. Für den ersten Ebringer Punkt und neue Hoffnung sorgte Dr. Michael Born an Brett 8 mit einem schön herausgespielten Sieg. Dem guten Beispiel seines Nebenmannes folgte schon bald Lutz Grabe an Brett 7. Er verwandelte eine unauffällige Remis-Stellung genial in einen Sieg und markierte so den Anschlusstreffer zum 2:3. Auch die Partie an Brett 6 steuerte auf ein Unentschieden zu, doch Chris Davis fand leider nicht die optimalen Züge und musste den vollen Punkt abgeben, 2:4, ärgerlich. Jetzt lag die Verantwortung bei Udo Bösch und Jürgen Tuchtfeld. Udo hatte einen komfortablen Mehrbauern, aber vor allem eine schöne Angriffsperspektive auf den unzureichend geschützten gegnerischen König. Mit einem unwiderstehlichen Mattangriff beendete Udo die Partie und verkürzte so auf 3:4. Und dann: Alle Augen auf Jürgen, der die dritte Remis-Stellung des Tages auf dem Brett hatte, aber zum Siegen verdammt war. Jürgen setzte alles auf eine Karte, spielte auf Sieg, und verlor. Alles probiert, aber leider nicht belohnt worden. So endete der Mannschaftskampf etwas unglücklich mit 3:5, eine Punkteteilung wäre im Bereich des Möglichen gewesen. Bleiben der Ersten noch zwei Chancen den Klassenerhalt doch noch zu realisieren.

Ebringen II – Merzhausen II        5,5 : 2,5

Klar favorisiert ging die Zweite in das Abstiegsduell gegen das Tabellenschlusslicht Merzhausen. An allen Brettern war Ebringen nominell stärker besetzt als die Hexentäler. Doch die waren nicht gekommen, um Geschenke zu verteilen. An den ersten drei Brettern erkämpfte sich der Gast Remisen. Den ersten Big Point für Ebringen holte der routinierte Hanspeter Becker mit einem überzeugenden Sieg. Ewald Schneider und Robert Hamar remisierten. An den hinteren Brettern machten Jörg Brezczinsky und Winfried Schüler nach einigen Irrungen und Wirrungen endlich den Sack zu und gewannen ihre Partien. Jetzt fehlt der Zweiten nur noch ein Mannschaftssieg zum Klassenerhalt. Also Daumen drücken am 20. März.

Text: Karl-Peter Kendzia

Wichtige Punkte gegen den Abstieg.

Am 6. Spieltag der Verbandsrunde lieferten die Ebringer Schachteams in Heitersheim einen großen Kampf. Die Erste erreichte ein Mannschaftsremis und hätte sogar gewinnen können. Die Zweite bewies Moral und kam nach einem 0:2 Rückstand noch zu einem 5:3 Sieg.

Heitersheim I – Ebringen I         4 : 4

Gegen den Mitaufsteiger Heitersheim wollte die Erste unbedingt punkten. Es entwickelte sich ein Revierderby auf Augenhöhe. Das zeigten auch die Ergebnisse, die sich im Verlauf des Nachmittags einstellten. 6 der hart umkämpften Partien endeten mit einer Punkteteilung. Zwei Partien wurden zum Zünglein an der Waage. An Brett 1 spielte Holger Kaspereit gegen den stärker eingeschätzten Christoph Grunau, an Brett 4 kämpfte Libor Valevsky gegen den gleichstarken Heitersheimer Markus Merkel. Holger gab sich gewohnt angriffslustig und stellte seinen Gegner vor Probleme, die dieser nicht lösen konnte. So brachte Holger die Partie ins Ziel und seine Ebringer Mannschaft in Front. Gleichzeitig wurde an Brett 4 scharf gespielt. Auf beiden Seiten drohten Figurenverluste, kleine und große Katastrophen. In dieser unübersichtlichen Situation gerieten beide Spieler in Zeitnot. Also Stress pur für beide Spieler. Auf dem Brett eine hochkomplexe Stellung und nur noch wenige Minuten Bedenkzeit auf der Uhr. Die Partie wurde hektischer, die Züge ungenauer. Und dann das Malheur: Libor griff fehl, verlor Material und damit die Partie. Aus dem 4:3 war ein 4:4 geworden. Immer noch eine sehr gute Mannschaftsleistung gegen Heitersheim, aber leider nicht der erhoffte Sieg. Den kann sich die Erste am 7. Spieltag mit etwas Glück im Heimspiel gegen Gottmadingen erkämpfen.

Heitersheim II – Ebringen II        3 : 5

Die Zweite legte in Heitersheim einen klassischen Fehlstart hin. Karl-Peter Kendzia übersah in der Eröffnung ein Schachgebot und büßte eine Figur ein: 1:0 für Heitersheim. Werner Bonrath hatte Materialvorteil und stellte einzügig seine Dame ein: 2:0 für Heitersheim. Schlechter kann man einen Mannschaftskampf kaum beginnen. Doch Zeit macht Gelegenheit. Hanspeter Becker überspielte seinen Gegner mühelos. Und auch die übrigen Ebringer fanden die besten Züge in Richtung Siegerstraße. Nur Heinz Bösch verlor seine Partie unglücklich. So stand trotz schwachem Ebringer Start am Ende ein wichtiger Mannschaftssieg, der die Chancen auf den Klassenerhalt enorm erhöht. Anfang März hat es die Zweite in der Hand diese Leistung gegen Merzhausen zu bestätigen.

Text: Karl-Peter Kendzia

Bad Mergentheim Badischer Blitzmannschaftsmeister 2016

Mannschaftsbitz 2016
Badische Meisterschaft im Blitzschach der Mannschaften 2016 in Ebringen

Stichkampf zwischen Untergrombach und Bad Mergentheim
Stichkampf zwischen Untergrombach und Bad Mergentheim

Untergrombach - Badischer Mannschaftsblitzmeister 2016
Untergrombach – Sieger des Stichkampfs um die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft

Mit einer guten Beteiligung von achtzehn Mannschaften unter der bewährten Leitung von Bernd Walther fanden am 28. Februar die Badischen Blitzmannschaftsmeisterschaften in der Schönberghalle Ebringen statt.

Nach Abschluss der 17 Runden lagen Bad Mergentheim und Untergrombach mit je 30:4 Punkten an der Tabellenspitze. Damit entthronte Bad Mergentheim Titelverteidiger Untergrombach aufgrund der besseren Brettpunkte und wurde neuer Badischer Meister. Bei Punktgleichheit sieht jedoch die Turnierordnung vor, dass die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft  in zwei Stichkämpfen entschieden wird. Nachdem Untergrombach den ersten Stichkampf mit 3:1 für sich entschieden hatte, genügte dem entthronten Titelverteidiger ein 2:2 im zweiten Stichkampf zur erneuten Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft.

Gastgeber Ebringen schlug sich mit Platz 14 im hochkarätigen Feld achtbar. Für Ebringen spielten Holger Kapsereit, Udo Bösch, Chris Davis, Malte Pothmann und Bernd Winter.

Endtabelle

Pl. Mannschaft Bezirk S R V MP BP Bem.
1. Bad Mergentheim Odenwald 14 2 1 30 – 4 51,5 2. im Stichkampf
2. Untergrombach Karlsruhe 15 0 2 30 – 4 52,5 1. im Stichkampf
3. Ladenburg Mannheim 12 4 1 28 – 6 46,5
4. Eppingen Heidelberg 11 3 3 25 – 9 44,0
5. Sasbach Mittelbaden 9 3 5 21 – 13 40,5
6. Karlsruher Schachfreunde I Karlsruhe 8 5 4 21 – 13 40,0
7. Ettlingen Karlsruhe 9 3 5 21 – 13 37,5
8. Untergrombach II Karlsruhe 6 6 5 18 – 16 38,5
9. Zähringen 1887 Freiburg 8 2 7 18 – 16 36,0
10. Heitersheim Freiburg 9 0 8 18 – 16 33,0
11. Emmendingen Freiburg 5 4 8 14 – 20 31,5
11. Viernheim Mannheim 5 4 8 14 – 20 31,5
13. Dreisamtal Freiburg 5 4 8 14 – 20 31,0
14. Ebringen Freiburg 4 3 10 11 – 23 25,0
15. Oberwinden Freiburg 3 3 11 9 – 25 26,5
16. Villingen-Schwenningen Schwarzwald 2 4 12 7 – 27 20,0
17. Appenweier Ortenau 1 5 11 7 – 27 19,5
18. Karlsruher Schachfreunde II Karlsruhe 0 0 17 0 – 34 7,0

Einladung zur JHV 2016 am Dienstag, 22. März

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2016
am Dienstag, 22. März 2016 um 20 Uhr
in der Ebringer Schlossscheune

Der Schachclub Ebringen lädt alle Mitglieder, Freunde und Gönner des Vereins zu seiner diesjährigen ordentlichen Mitgliederversammlung am Dienstag, 22. März 2016 um 20 Uhr in der Ebringer Schlosssscheune ein.

Tagesordnung

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Genehmigung der Tagesordnung
  3. Genehmigung des Protokolles der JHV 2015
  4. Tätigkeitsberichte des Vorstandes
  5. Bericht der Kassenprüfer
  6. Entlastung des Gesamtvorstands
  7. Wahlen zur Vorstandschaft
    – 1. Vorsitzender
    – 3. Vorsitzender und Kassierer
    – Schriftführer
    – Pressewart
    – Materialwart
    – ein Beisitzer
  8. Wahl der Kassenprüfer
  9. Ausblick auf 2016
    – Gemeindejubiläum
    – Ausflug des Freundeskreises im Juni
    – Sommerblitzturnier am Sonntag, 17. Juli
    – Weintage vom 19. bis 21. August
  10. Wünsche und Anträge

Anträge zur Tagesordnung sind bitte bis Dienstag, 15. März beim 1. Vorsitzenden Harald Obloh, Am Gaishof 20, 79285 Ebringen oder per eMail (harald.obloh@t-online.de) einzureichen.

Harald Obloh,
1. Vorsitzender

Einstellung stimmt, Ergebnisse nicht.

Zwei Schritte vor und drei zurück. Bei den Ebringer Schachteams ist es wie verhext in der diesjährigen Verbandsrunde. Nach zuletzt zwei Siegen wollte man eigentlich zur Aufholjagd ansetzen, um jeweils dem Tabellenkeller zu entfliehen. Leider setzte es am fünften Spieltag zwei weitere Niederlagen, so dass die Ebringer Schachmannschaften nach wie vor tief im Abstiegskampf stecken.

Ebringen I – Freiburg Zähringen I       2,5 : 5,5

Nach dem Sieg in Offenburg wollten die Ebringer nachlegen und den zweiten Saisonsieg realisieren. Auf der anderen Seite der Bretter saß allerdings ein Absteiger aus der Oberliga. Die Klasse des Gegners bekamen vor allem die vorderen Bretter zu spüren. Während Udo Bösch an Brett 1 seine ganze Erfahrung ausspielte und den forsch spielenden Paul Geuss clever in ein Remis zwang, gelang Jürgen Tuchtfeld an Brett 2 dieses Kunststück gegen den routinierten Helmut Scherer nicht. Jürgen kam zwar in Remisnähe, blieb aber im Endspiel zu passiv. Zwei weitere Niederlagen kassierten auf Ebringer Seite Malte Pothman und Dr. Michael Born bei vier weiteren Remisen der übrigen Ebringer Spieler. Ebringen konnte keine Partie für sich entscheiden und so war die Mannschaftsniederlage unvermeidlich. Gegen Mitaufsteiger Heitersheim sollte die Erste Mitte Februar unbedingt punkten, wenn sie ihre Chance auf den Klassenerhalt wahren will.

Ebringen II – Freiburg-Zähringen III     3,5 : 4,5

Die Zweite hatte im Kampf gegen in etwa gleichstarke Zähringer ein bisschen Pech. Vieles deutete auf eine Punkteteilung hin. Allerdings sah sich Stefan Lorenz an Brett 7 mit Rok Vrban (ELO 2115) einem Spieler mit Oberligaformat gegenüber, was in der Bezirksliga etwas undankbar ist. Ansonsten entsprach die Punkteverteilung weitgehend den Erwartungen: An den vorderen Brettern waren die Ebringer auf dem Papier leicht favorisiert, gerieten aber einen halben Punkt in Rückstand. An den hinteren Brettern konnten die Ebringer ein 2:2 erzielen. „Erst hatten wir kein Glück, dann kam auch noch Pech dazu“, könnte man frei nach Jürgen Wegmann sagen. Aber das kann sich schon im anstehenden Mannschaftskampf gegen Heitersheim ändern.

Text: Karl-Peter Kendzia