Archiv

Browser-Statistiken

Verbandsrunde: Ausgangslage vor dem letzten Spieltag

Vor dem letzten Saisonspieltag am 25. April stellt sich die Tabellensituation für die beiden Ebringer Mannschaften wie folgt dar:

Die erste Mannschaft liegt mit sieben Punkten auf dem achten Platz der Landesliga, dem letzten Nicht-Abstiegsplatz. Dahinter liegt mannschaftpunktgleich, aber mit 3,5 Brettpunkten weniger, Sölden auf dem Abstiegsplatz.

Zum sicheren Klassenerhalt aus eigener Kraft reicht daher selbst bei einem 8:0-Erfolg Söldens in der letzten Begegnung ein 5:3-Sieg Ebringens gegen Münstertal.

Gut sind die Aussichten der zweiten Mannschaft: Bleibt es bei voraussichtlich zwei Absteigern aus der Kreisliga A, so kann das auf den siebten Tabellenplatz vorgerückte Ebringer Team nur noch durch ein Nicht-Antreten den Klassenerhalt verspielen. Im Falle von drei Absteigern müsste dagegen ein Sieg gegen Gundelfingen errungen werden, um den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen.

Landesliga, 8. Spieltag

Am Sonntag musste die Erste nach Waldshut. Da hieß es früh aufstehen, und dann noch die Sommerzeit. Doch die Motivation war groß, dort wichtige drei Punkte zu holen. Doch der Kampf wurde zum Abstiegskrampf. Leider hatten Holger und Peter am Brett 1 und 3 nicht Ihren besten Tag (vielleicht das frühe Aufstehen) und setzten Ihre Weißpartien früh in den Sand. Jörg und Heinz kamen an den hinteren Brettern auch nicht über ein Remis hinaus, so dass es 3:1 für die Waldshuter hieß, aber es blieben ja noch vier heiß umkämpfte Partien von Harald, Ivan, Jürgen und Udo.
Ivan konnte dann den wichtigen Anschlusstreffer zum 3:2 erzielen und Hoffnung kam wieder auf. Udo hatte derweil mit Schwarz die Initiative gegen seinen Gegner und Harald stand leicht besser, nur Jürgen war in schwieriger Lage, aber nicht hoffnungslos. Doch dann; Harald musste ins Remis einwilligen und Udo nahm den falschen Bauer, so dass sein Endspiel mit diesem Mehr-Bauern nicht zu gewinnen war. Stand: 4:3 für Waldshut und alles hing an Jürgen. Der konnte in einer heißen Zeitnot-Endphase seinem auf Gewinn stehenden Gegner einige starke Denkaufgaben geben, die dieser in der Zeitnot nicht mehr lösen konnte. Endstand 4:4.
Oje, aber der Punkt war wichtig. Durch die hohe Niederlage von Sölden konnten wir wieder den Abstiegsplatz verlassen und haben nun Punktgleich mit Sölden das sogenannte bessere Torverhältnis von 3,5 Brettpunkten. Im letzten Kampf haben wir nun Münstertal zu Gast, und Sölden muss gegen die ebenfalls noch in Abstiegsgefahr befindlichen Waldkircher antreten. Einen von den Dreien wird es wohl erwischen.

Todesfall überschattet 8. Saisonspieltag

Schach war für die zweite Mannschaft Nebensache am letzten Sonntag. Obwohl sie in Bestbesetzung in Badenweiler antreten wollte, kam es nicht zur sportlichen Begegnung. Badenweilers Vereinsvorsitzender Antonio Raiola verstarb völlig unerwartet am Vorabend des geplanten Mannschaftskampfes. Badenweiler sagte daher am Sonntag Morgen den Kampf ab. Der Familie, den Angehörigen und dem Schachklub Badenweiler gilt unser Mitgefühl.

Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft vom 12.3.-14.3.10 in Aalen!

img_0798.JPG
Weitere Bilder am Ende des Berichtes

Bericht von Holger (A-Klasse):
Liebe Leser, wurde versehentlich von Udo gelöscht. Kommt aber wieder.

Bericht von Udo (B-Klasse):
Als Nummer 2 der Setzliste hatte ich natürlich Ambitionen auf einen der 6 Plätze die für die Teilnahme an der Endrunde berechtigten. Unter 35 Teilnehmern in der B Gruppe sollten dafür 3,5 Punkte reichen.
In der ersten Partie hatte ich mit Schwarz einen guten Gegner. Er hatte die ganze Partie leichten Vorteil und drückte mächtig. In beiderseitiger Zeitnot konnte ich mich befreien und durch einen schönen Zug die Überlastung der weißen Dame aufdecken. Dies kostete meinem Gegner zuerst eine Figur und damit die Partie. Der erste Punkt war geschafft.
Am Nachmittag dann die zweite Partie mit Weiß. Doch meine Eröffnung war grauenhaft (ohne Eröffnungs-Vorbereitung auf ein Turnier zu gehen ist einfach s…). Nach 1 Stunde war die Partie an sich Remis. Doch mein Gegner und ich wollten das nicht wahrhaben. So würgten wir noch zirka 3 Stunden eine furchtbare Partie herunter und am Ende dann doch REMIS.
Mit 1,5 Punkten aus den ersten zwei Partien hätte man ja zufrieden sein können, aber die Art des Spiels ???
Am zweiten Tag musste ich gegen den späteren Turniersieger mit Schwarz ran. Wieder eine schlechte Eröffnung, mit viel Kraft gekämpft und nach 4 Stunden das Remis nahe und dann noch mal daneben gelangt und verloren. Da saß.
Am Nachmittag mit Weiß dann ein Fiasko. Mein etwas seltsamer Gegner bot mir Remis. Doch ich zog in besser Stellung o h n e N a c h z u d e n k e n , und zack waren 2 Bauern weg, und zwar bei mir.
Irgendwann ging dann die Partie verloren mit meine Ambitionen auf 3,5 Punkte waren endgültig dahin.
(Mein Gegner der Zweiten Partie verlor an diesem Tag auch beide Partien, ob es da einen Zusammenhang mit unserer Remis Partie gab)

In der letzten Runde traf ich mit Schwarz auf einen aufopferungsvoll kämpfenden schwächeren Gegner. Alle meine Bemühungen diese Partie noch zu gewinnen, wusste er zu verhindern so dass auch hier am Ende ein Remis stand.

Bruder Heinz musste gleich die ersten zwei Partien seinen Gegner zum Sieg gratulieren. Die restliche drei Partien endeten Remis. In der Tabelle landete Udo am Ende auf Platz 23 und Heinz auf 32.

Mein Bericht aus der C-Klasse (Harald):

Im Vorfeld des Turniers war ich einigermaßen nervös. Einerseits rechnete ich mir Chancen aus, die Qualifikation für die Endrunde erreichen zu können, andererseits hatte ich bei der Vorbereitung erschreckt feststellen müssen, wie lückenhaft mein Repertoire war und es war mir aus zeitlichen Gründen unmöglich gewesen, hieran etwas zu ändern. Immerhin war ich fest entschlossen, mit den schwarzen Steinen neue Wege zu beschreiten. Gleich in der ersten Partie bekam ich hierzu Gelegenheit und es lief alles andere als planmäßig. Gegen den ruhigen Aufbau meines Gegners fand ich kein überzeugendes Konzept und wenn mein Gegner “Fritz” geheißen hätte, so wäre meine erste Niederlage perfekt gewesen. So aber übersah er die versteckte Kombination und ich erlangte eine Stellung in der mein freier a-Bauer mir einen leichten Vorteil sicherte. Trotzdem wäre wohl nicht mehr als ein Remis herausgesprungen, wenn mein Gegner nicht alle Zelte hinter sich abgerissen und alles auf einen Königsangriff gesetzt hätte.  Letztlich war es mein a-Bauer, der sich zur Dame wandelte und den Sieg sicherte. Ein gelungener Auftakt, glücklich zwar, aber so konnte ich der zweiten Partie gelassener entgegensehen. Diesmal also mit Weiß gegen Französisch. Der Fortgang der Partie stimmte mich schon bald zuversichtlich, hatte ich doch die c-Linie fest in der Hand während mein Gegner schon deutlich Probleme bekam, seine Figuren auf dem enger werdenden Raum zur Verteidigung aufzubauen. Aber wie so häufig im Schach genügen 1-2 nachlässige Züge und plötzlich versandete mein Vorteil in einer völlig blockierten Stellung. Erst ein Läuferopfer, das mein Gegner glücklicherweise annahm erlaubte meinem König in die Stellung von Schwarz gewinnbringend einzudringen. 2:0 nach dem ersten Tag, wenn auch glücklich.

Die, objektiv gesehen, wenig überzeugende Leistung des 1. Tages löste vor Beginn der 3. Partie Unsicherheit aus. Sollte ich mit Schwarz meinem neuen Repertoire treu bleiben oder mich lieber auf bekannteres, passiveres Terrain zurückziehen? Auf dem Papier mußte ich als leichter Fovorit gelten und so siegte schließlich die Überheblichkeit und ließ mich ins Verderben rennen. Wie schon in der 1. Partie fand ich gegen das zürückhaltende, solide Spiel meines Gegners keinen Plan und just als ich dachte, im Zentrum durchbrechen zu können, musste ich zu meinem Entsetzen feststellen, dass mein “schöner” Plan ein ganz übles Loch hatte. In der Folge verlor ich einen wichtigen Bauern und obwohl Weiß im Endspiel zunächst Probleme hatte, seine Figuren zu koordinieren, konnte ich hieraus kein Kapital schlagen. Nach mehr als 5 Stunden Spielzeit mußte ich mich geschlagen geben.

Jetzt zahlte sich aus, dass wir zu mehreren an diesem Turnier teilnahmen und ich mit der Niederlage nicht allein fertig werden mußte. Der Zuspruch von Heinz, Holger und Udo baute mein angeknackstes Nervenkostüm wieder soweit auf, dass ich mich zur 4. Partie einigermaßen optimistisch ans Brett setzten konnte. Mein Gegner versuchte es auf Spanisch, fand sich aber nach ungenauen Zügen bald in einer sehr passiven Stellung wieder. Gegen den Bauernsturm am Königsflügel fand Weiß keine Möglichkeit, seine Figuren sinnvoll aufzustellen. Immermehr litt er an Raummangel und schließlich war es ein Springeropfer, das den entscheidenden Durchbruch einleitete.

3 Punkte aus 4 Partien. Damit war ich wieder im Rennen, stand allerdings vor der undankbaren Aufgabe, ausgerechnet mit Schwarz in der letzten Runde gewinnen zu müssen. Egal, fest entschlossen, meine Chance zu nutzen, wählte ich die scharfe Drachen-Variante, der mein Gegner aber insoweit den Stachel zu ziehen versuchte, als er die heterogene Rochadestellung vermied. Dennoch, einige Züge später hatte ich einen zentralen Bauern gewonnen und war klar auf der Siegesstrasse – dachte ich. Angesichts des zähen Widerstands meines Gegners und der knapper werdenden Zeit fand ich keinen Gewinnweg und mußte mich schließlich trotz eines Mehrbauern bei gleichfarbigen Läufern mit Remis begnügen. 3,5 Punkte reichten nach Feinwertung nur zum 7. Platz und so hatte ich die Qualifikation zur Endrunde knapp verpasst – ärgerlich zwar, aber nicht unverdient. Trotzdem, mein Fazit fällt positiv aus: Es hat Spaß gemacht!

img_0784.JPG
Holger beim wichtigen Sieg in der letzten Runde.

img_0781.JPG
Harald in üblicher Zahnwehstellung.

img_0791.JPG
Siegerehrung der Gruppe A

img_0776.JPG
Mentale Vorbereitung auf die nächste Partie

Vereinsmeisterschaft 2010

Hallo Schachfreunde,

das Wetter wird besser und die Dienstage hoffentlich wieder besser besucht. Aber ab nächsten Dienstag geht es wieder los. Wir fangen mit der Vereinmeisterschaft an.

Anbei die Auslosung der ersten Runde am nächsten Dienstag, dem 09.03. um 20 Uhr.
Leider gab es noch einige Änderungen im Starterfeld. Falls sich noch einer entschließen könnte mitzuspielen, bitte melden. Er würde dann den Spielfrei übernehmen.

Grüße
Udo

Paarungsliste der 1. Runde

Tisch TNr Teilnehmer Titel Punkte – TNr Teilnehmer Titel Punkte Erg. Ergebnis Erg. At.
1 1. Kaspereit,Holger () – 6. Schüler,Winfried () –
2 7. Trefzer,Gerhard () – 2. Kendzia,Karl-Peter () –
3 3. Obloh,Harald,Dr. () – 8. Bösch,Heinz () –
4 9. Bösch,Udo () – 4. Morales,Carlos () –
5 5. Armbruster,Frank () – 10. Tuchtfeld,Jürgen () –
6 11. Schneider,Ewald () – 12. spielfrei () + – –