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Termine Vereinsturniere

Liebe Schachfreunde,

zum Beginn des Jahres starten wir wieder unsere Vereinsmeisterschaften (Vereinsmeisterschaft und Pokal)
Die erste Runde des Vereinspokals findet am 26. Februar statt. Auslosung direkt am Vereinsabend.

Die Termine der Vereinsmeisterschaft sind unten angeführt.

Anmeldung für beide Turnier bei mir (per E-Mail) bis zum 01.02.2013

Ebringer Vereinsmeisterschaft 2013

Termine:
1. Runde 05. Februar
2. Runde 19. Februar
3. Runde 05. März
4. Runde 19. März
5. Runde 09. April
6. Runde 23. April
7. Runde 14. Mai

Spieltag: jeweils Dienstags, 20.00 Uhr
Spielmodus: CH System; 90min/36 Züge + 30 min/Rest je Spieler

Termine für etwaige Nachholrunden:
Jeweils der folgende Dienstag, nach dem offiziellen Rundentermin oder nach Absprache.

Nachholpartien:
Etwaige Nachholpartien müssen vor Beginn der nächsten Runde ausgetragen werden. Der Spieler , der den Termin verlegt ist dafür zuständig, das die Partie rechtzeitig vor
der nächsten Runde gespielt wurde.

Landesliga 3. Spieltag Baden-Baden – Ebringen

Nach den vielen langfristigen und kurzfristigen Absagen und wilder telefonischer Arbeit am Samstag fuhren wir nach Baden-Baden und trafen dort auf einen gut aufgestellten Gegner (erfahrene Spieler und einige starke Jugendspieler) und es war ein harter Kampf zu erwarten, der auch so kam.

Es fing dann aber erst mal gut für uns an. Bernd konnte seine junge Gegnerin in einer frühen Partiephase mit einem Königsangriff überraschen und so stand es nach knapp einer Stunde 1:0 für uns. Udos Gegner wurde positionell überspielt und gab dann resigniert auf und Dirks Gegner machte in leicht schlechterer Stellung einen Fehler der ihn sofort zur Aufgabe veranlasste; 3:0 nach etwa drei Stunden.

Aber nun begann das Zittern. Stefan war es als Ersatzmann und nach Nachtschicht nicht möglich seinem Gegner Paroli zu bieten und Ivan verspielte leider eine gute Stellung zur Niederlage, also nur noch 3:2 und noch drei laufende Schwarzpartien unsererseits. Holger konnte in schwieriger Stellung durch ein Figurenopfer die schwere Zeitnot seines Gegners ausnutzen und so ein Remis erreichen. Harald hatte eine leicht bessere Stellung, doch für einen Gewinn reichte es nicht, also 4:3 und Peter in schwerer Zeitnot die er mit Glück und Geschick überstand und sich in einer Festung eingrub. Sein Gegner wollte das hohe Risiko nicht eingehen, eventuell für den Mannschaftkampf die Partie selbst zu verlieren, so gab es nach Zugwiederholung Remis. Ein knapper, aber nicht unverdienter Sieg, der mit großem Kampfgeist errungen wurde.

Die nächsten zwei Spieltage sollten hoffentlich wieder alle zur Verfügung stehen. Es stehen mit Sölden und Heitersheim zwei starke Gegner an.

Bezirksmannschaftspokal

In der Zweiten Runde konnte die Ebringer Mannschaft ihrer Favoritenrolle gerecht werden. Gegen Dreisamtal 2 gelang eine glatter 4:0-Erfolg. Unser Gegner leistete aber zähen Widerstand und alle Partien wurden ausgekämpft. Für Ebringen spielten Udo Bösch, Holger Kaspereit, Jürgen Tuchtfeld und Heinz Bösch.

Holger Kaspereit holt sich das Triple.

Für den Ebringer Grand Slam hat es nicht gereicht, also für alle vier Titel, die im Ebringer Schachjahr ausgeschrieben sind. Aber das Triple ist es geworden für Holger Kaspereit: Als Vereinsmeister, Pokalsieger und Blitzmeister des Jubiläumsjahrs 2012 hat er der Vereinsgeschichte wieder einmal seinen markanten Stempel aufgedrückt. Doch im Finale gegen Jürgen Tuchtfeld gab es für Holger keine Geschenke. Nach verhaltener Eröffnung nahm die Partie zunächst einen ruhigen Verlauf. Als das Pokalendspiel zu verflachen drohte, sorgte Holger Kaspereit mit einem Bauernopfer für ein Ende des Gleichgewichts. Obwohl Holgers Manöver dem weißen König die Deckung raubte, gelang es ihm nicht den tödlichen Mattangriff zu setzen. Stattdessen fand Jürgen einen Zug, der Holgers Angriff komplett widerlegte. Nun war Holger zum Damentausch gezwungen, wenn er nicht stark unter Druck geraten wollte. Obwohl Jürgen jetzt alle Trümpfe in der Hand hatte mit zwei Freibauern am Damenflügel, begann er plötzlich defensiv zu spielen. So konnte sich Holger nach über vier Stunden in ein glückliches Remis retten. So musste der Tiebreak entscheiden. Im Blitzschach behielt Holger die Oberhand und bezwang Jürgen mit 2,5 : 0,5. Für den letzten Einzeltitel im Ebringer Jubiläumsschachjahr musste Holger einen wirklich nervenaufreibenden Abend überstehen. Den dritten Platz belegten gemeinsam die beiden Halbfinalisten Chris Davis und Karl-Peter Kendzia.

Ebringer Vereinspokal 2012:

1. Holger Kaspereit (Vereinspokalsieger 2012)
2. Jürgen Tuchtfeld
3. Davis, Chris
3. Karl-Peter Kendzia

 

Bezirksblitzmeisterschaft

Am letzten Sonntag fanden in Waldkirch die Bezirksblitzmeisterschaften in der Mannschaft und im Einzel statt. Ich konnte aus privaten Gründen beim Mannschaftsblitzen bis auf die letzten drei Runden nicht mitspielen. Das Ergebnis war ok, auch wenn ich merkte, dass ich ziemlich müde war.

Das Einzelblitz startete etwas verspätet, da immer wieder Teilnehmer zwar im Saal waren, aber sich nicht pünktlich angemeldet hatten. Mit 17 Spielern ging es dann um 14:15 los. Ich war eigentlich voller Erwartungen und hatte ein gutes Ergebnis angepeilt. Die erste Runde war noch ok, wobei ich da schon merkte, dass man vor so einem Wettkampf morgens nicht erst um 5 Uhr ins Bett gehen sollte;-(
So kam was kommen musste. Es folgten grausige Partien gegen gute aber auch weniger gute Spieler, so dass ich am Ende auf ein lausige Ausbeute von 6 Punkten zurückblicken musste.

Das es besser geht, ist bekannt. Solche Tage(sformen) soll es geben. Für mich ist das Turnier abgehakt.

Vereinspokalfinale

Gestern abend fand das Finale zwischen Jürgen Tuchtfeld und mir statt.

Ohne Vorbereitung (gedanklich hatte ich mir zwei Varianten zu 1. c4 mit g3 zurechtgelegt) ging ich in dieses Finale. Jürgen begann dann mit 1. Sf3 und es kam eine Maroczy Stellung aus dem Sizilianer auf´s Brett. Das ich davon keine Ahnung habe kann sich so mancher vorstellen, der weiß, das ich mich in offenen Stellungen besser zu recht finde.

Nachdem die Eröffnung so hinplätscherte und beide nicht so recht wussten welchen Plan man verfolgen sollte, die Partie so langsam auch zu verflachen drohte, habe ich einen Bauern geopfert um einen Springer von Jürgen von seinem König wegzulocken. Nach einem Dameschach auf a7 hat Jürgen seinen König von f2 auf g3 vor seinem g Bauern abgestellt. Statt meine Dame auf g1 als Pfahl im Fleische zu plazieren, wollte ihn mit einem Turm auf der Grundreihe vor noch größere Probleme stellen. Sein Konterzug war so einfach wie effizient, der die Dynamik sofort aus dem Spiel nahm und sogar dem Weißen ein kräftiges Druckspiel ermöglichte. Dies konnte ich nur mit dem Tausch der Damen und einer Zerstörung meiner Bauernstruktur im Zentrum entgegnen. Mit zwei Freibauern am Damenflügel hatte Jürgen u.E. die klareren Gewinnressourcen. Leider fing er an, seinen König ins Zentrum zu bringen, seinen Turm zur Verteidigung auf die zweite Reihe zu stellen und meine Zentrumsdoppelbauern zum Laufen zu bewegen. Die Freibauern hat er nicht vorangebracht. Nach über 4:15 Spielzeit kam es dann zum Remisschluss. Wir einigten uns auf ein Blitzfinale, und verzichteten auf die Wiederholungspartie.

Bei der ersten Partie war es ein ständiges auf und ab der Möglichkeiten. Am Ende einigte man sich mit nur wenigen Sekunden auf der Uhr auf Unentschieden. Die Zweite Partie konnte ich für mich entscheiden. In der Dritten konnte Jürgen die Konzentration um 0:30 nicht mehr ganz so hoch halten und stellte die Dame ein. So konnte ich dann, doch am Ende glücklich, das Finale für mich entscheiden.