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Wichtige Punkte gegen den Abstieg.

Am 6. Spieltag der Verbandsrunde lieferten die Ebringer Schachteams in Heitersheim einen großen Kampf. Die Erste erreichte ein Mannschaftsremis und hätte sogar gewinnen können. Die Zweite bewies Moral und kam nach einem 0:2 Rückstand noch zu einem 5:3 Sieg.

Heitersheim I – Ebringen I         4 : 4

Gegen den Mitaufsteiger Heitersheim wollte die Erste unbedingt punkten. Es entwickelte sich ein Revierderby auf Augenhöhe. Das zeigten auch die Ergebnisse, die sich im Verlauf des Nachmittags einstellten. 6 der hart umkämpften Partien endeten mit einer Punkteteilung. Zwei Partien wurden zum Zünglein an der Waage. An Brett 1 spielte Holger Kaspereit gegen den stärker eingeschätzten Christoph Grunau, an Brett 4 kämpfte Libor Valevsky gegen den gleichstarken Heitersheimer Markus Merkel. Holger gab sich gewohnt angriffslustig und stellte seinen Gegner vor Probleme, die dieser nicht lösen konnte. So brachte Holger die Partie ins Ziel und seine Ebringer Mannschaft in Front. Gleichzeitig wurde an Brett 4 scharf gespielt. Auf beiden Seiten drohten Figurenverluste, kleine und große Katastrophen. In dieser unübersichtlichen Situation gerieten beide Spieler in Zeitnot. Also Stress pur für beide Spieler. Auf dem Brett eine hochkomplexe Stellung und nur noch wenige Minuten Bedenkzeit auf der Uhr. Die Partie wurde hektischer, die Züge ungenauer. Und dann das Malheur: Libor griff fehl, verlor Material und damit die Partie. Aus dem 4:3 war ein 4:4 geworden. Immer noch eine sehr gute Mannschaftsleistung gegen Heitersheim, aber leider nicht der erhoffte Sieg. Den kann sich die Erste am 7. Spieltag mit etwas Glück im Heimspiel gegen Gottmadingen erkämpfen.

Heitersheim II – Ebringen II        3 : 5

Die Zweite legte in Heitersheim einen klassischen Fehlstart hin. Karl-Peter Kendzia übersah in der Eröffnung ein Schachgebot und büßte eine Figur ein: 1:0 für Heitersheim. Werner Bonrath hatte Materialvorteil und stellte einzügig seine Dame ein: 2:0 für Heitersheim. Schlechter kann man einen Mannschaftskampf kaum beginnen. Doch Zeit macht Gelegenheit. Hanspeter Becker überspielte seinen Gegner mühelos. Und auch die übrigen Ebringer fanden die besten Züge in Richtung Siegerstraße. Nur Heinz Bösch verlor seine Partie unglücklich. So stand trotz schwachem Ebringer Start am Ende ein wichtiger Mannschaftssieg, der die Chancen auf den Klassenerhalt enorm erhöht. Anfang März hat es die Zweite in der Hand diese Leistung gegen Merzhausen zu bestätigen.

Text: Karl-Peter Kendzia

Bad Mergentheim Badischer Blitzmannschaftsmeister 2016

Mannschaftsbitz 2016
Badische Meisterschaft im Blitzschach der Mannschaften 2016 in Ebringen

Stichkampf zwischen Untergrombach und Bad Mergentheim
Stichkampf zwischen Untergrombach und Bad Mergentheim

Untergrombach - Badischer Mannschaftsblitzmeister 2016
Untergrombach – Sieger des Stichkampfs um die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft

Mit einer guten Beteiligung von achtzehn Mannschaften unter der bewährten Leitung von Bernd Walther fanden am 28. Februar die Badischen Blitzmannschaftsmeisterschaften in der Schönberghalle Ebringen statt.

Nach Abschluss der 17 Runden lagen Bad Mergentheim und Untergrombach mit je 30:4 Punkten an der Tabellenspitze. Damit entthronte Bad Mergentheim Titelverteidiger Untergrombach aufgrund der besseren Brettpunkte und wurde neuer Badischer Meister. Bei Punktgleichheit sieht jedoch die Turnierordnung vor, dass die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft  in zwei Stichkämpfen entschieden wird. Nachdem Untergrombach den ersten Stichkampf mit 3:1 für sich entschieden hatte, genügte dem entthronten Titelverteidiger ein 2:2 im zweiten Stichkampf zur erneuten Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft.

Gastgeber Ebringen schlug sich mit Platz 14 im hochkarätigen Feld achtbar. Für Ebringen spielten Holger Kapsereit, Udo Bösch, Chris Davis, Malte Pothmann und Bernd Winter.

Endtabelle

Pl. Mannschaft Bezirk S R V MP BP Bem.
1. Bad Mergentheim Odenwald 14 2 1 30 – 4 51,5 2. im Stichkampf
2. Untergrombach Karlsruhe 15 0 2 30 – 4 52,5 1. im Stichkampf
3. Ladenburg Mannheim 12 4 1 28 – 6 46,5
4. Eppingen Heidelberg 11 3 3 25 – 9 44,0
5. Sasbach Mittelbaden 9 3 5 21 – 13 40,5
6. Karlsruher Schachfreunde I Karlsruhe 8 5 4 21 – 13 40,0
7. Ettlingen Karlsruhe 9 3 5 21 – 13 37,5
8. Untergrombach II Karlsruhe 6 6 5 18 – 16 38,5
9. Zähringen 1887 Freiburg 8 2 7 18 – 16 36,0
10. Heitersheim Freiburg 9 0 8 18 – 16 33,0
11. Emmendingen Freiburg 5 4 8 14 – 20 31,5
11. Viernheim Mannheim 5 4 8 14 – 20 31,5
13. Dreisamtal Freiburg 5 4 8 14 – 20 31,0
14. Ebringen Freiburg 4 3 10 11 – 23 25,0
15. Oberwinden Freiburg 3 3 11 9 – 25 26,5
16. Villingen-Schwenningen Schwarzwald 2 4 12 7 – 27 20,0
17. Appenweier Ortenau 1 5 11 7 – 27 19,5
18. Karlsruher Schachfreunde II Karlsruhe 0 0 17 0 – 34 7,0

Einladung zur JHV 2016 am Dienstag, 22. März

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2016
am Dienstag, 22. März 2016 um 20 Uhr
in der Ebringer Schlossscheune

Der Schachclub Ebringen lädt alle Mitglieder, Freunde und Gönner des Vereins zu seiner diesjährigen ordentlichen Mitgliederversammlung am Dienstag, 22. März 2016 um 20 Uhr in der Ebringer Schlosssscheune ein.

Tagesordnung

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Genehmigung der Tagesordnung
  3. Genehmigung des Protokolles der JHV 2015
  4. Tätigkeitsberichte des Vorstandes
  5. Bericht der Kassenprüfer
  6. Entlastung des Gesamtvorstands
  7. Wahlen zur Vorstandschaft
    – 1. Vorsitzender
    – 3. Vorsitzender und Kassierer
    – Schriftführer
    – Pressewart
    – Materialwart
    – ein Beisitzer
  8. Wahl der Kassenprüfer
  9. Ausblick auf 2016
    – Gemeindejubiläum
    – Ausflug des Freundeskreises im Juni
    – Sommerblitzturnier am Sonntag, 17. Juli
    – Weintage vom 19. bis 21. August
  10. Wünsche und Anträge

Anträge zur Tagesordnung sind bitte bis Dienstag, 15. März beim 1. Vorsitzenden Harald Obloh, Am Gaishof 20, 79285 Ebringen oder per eMail (harald.obloh@t-online.de) einzureichen.

Harald Obloh,
1. Vorsitzender

Einstellung stimmt, Ergebnisse nicht.

Zwei Schritte vor und drei zurück. Bei den Ebringer Schachteams ist es wie verhext in der diesjährigen Verbandsrunde. Nach zuletzt zwei Siegen wollte man eigentlich zur Aufholjagd ansetzen, um jeweils dem Tabellenkeller zu entfliehen. Leider setzte es am fünften Spieltag zwei weitere Niederlagen, so dass die Ebringer Schachmannschaften nach wie vor tief im Abstiegskampf stecken.

Ebringen I – Freiburg Zähringen I       2,5 : 5,5

Nach dem Sieg in Offenburg wollten die Ebringer nachlegen und den zweiten Saisonsieg realisieren. Auf der anderen Seite der Bretter saß allerdings ein Absteiger aus der Oberliga. Die Klasse des Gegners bekamen vor allem die vorderen Bretter zu spüren. Während Udo Bösch an Brett 1 seine ganze Erfahrung ausspielte und den forsch spielenden Paul Geuss clever in ein Remis zwang, gelang Jürgen Tuchtfeld an Brett 2 dieses Kunststück gegen den routinierten Helmut Scherer nicht. Jürgen kam zwar in Remisnähe, blieb aber im Endspiel zu passiv. Zwei weitere Niederlagen kassierten auf Ebringer Seite Malte Pothman und Dr. Michael Born bei vier weiteren Remisen der übrigen Ebringer Spieler. Ebringen konnte keine Partie für sich entscheiden und so war die Mannschaftsniederlage unvermeidlich. Gegen Mitaufsteiger Heitersheim sollte die Erste Mitte Februar unbedingt punkten, wenn sie ihre Chance auf den Klassenerhalt wahren will.

Ebringen II – Freiburg-Zähringen III     3,5 : 4,5

Die Zweite hatte im Kampf gegen in etwa gleichstarke Zähringer ein bisschen Pech. Vieles deutete auf eine Punkteteilung hin. Allerdings sah sich Stefan Lorenz an Brett 7 mit Rok Vrban (ELO 2115) einem Spieler mit Oberligaformat gegenüber, was in der Bezirksliga etwas undankbar ist. Ansonsten entsprach die Punkteverteilung weitgehend den Erwartungen: An den vorderen Brettern waren die Ebringer auf dem Papier leicht favorisiert, gerieten aber einen halben Punkt in Rückstand. An den hinteren Brettern konnten die Ebringer ein 2:2 erzielen. „Erst hatten wir kein Glück, dann kam auch noch Pech dazu“, könnte man frei nach Jürgen Wegmann sagen. Aber das kann sich schon im anstehenden Mannschaftskampf gegen Heitersheim ändern.

Text: Karl-Peter Kendzia