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Klatsche in Kuppenheim: Abstieg aus der Verbandsliga.

Am vorletzten Spieltag der Verbandsrunde schickte die Schachgemeinschaft Rochade  Kuppenheim  Ebringens 1. Mannschaft mit einer empfindlichen Niederlage in die Landesliga zurück. Obwohl der Sieg der Kuppenheimer mit 6:2 etwas zu hoch ausfiel, kam nie ein Zweifel auf, welche Mannschaft das Geschehen dominierte. Damit ist das Abenteuer Verbandsliga für die Erste bereits vor dem letzten Spieltag vorbei. Der Mannschaftskampf gegen Sasbach ist nur noch Schaulaufen, da man zu wenige Punkte eingefahren hat, um die Abstiegsplätze noch verlassen zu können.

In der Bezirksklasse konnte die zweite Ebringer Schachmannschaft nach einem völlig verkorksten Saisonstart die Klasse letztendlich halten.

Rochade Kuppenheim I – Ebringen I              6 : 2

Das Auswärtsspiel in Kuppenheim begann für Ebringen verheißungsvoll. Dirk Bösch konnte gegen den Spitzenspieler Hubert Schuh remisieren und damit einen halben Punkt für Ebringen mitnehmen. Das Unheil braute sich dann an den vorderen Brettern zusammen. Am Spitzenbrett hatte Holger Kaspereit bereits einen Bauer weniger als sein Gegner, als er ohne Not einen Turm verlor, was ihn zur sofortigen Aufgabe zwang. Nicht viel besser erging es Udo Bösch an Brett 2. Udo lief geradewegs in die Lieblingsvariante seines Gegners Hartmut Metz, was wirklich keine gute Idee war. Schon nach 15 Zügen stand Udo auf Verlust und bald darauf musste er dem Kuppenheimer zum Sieg gratulieren. Jürgen Tuchtfeld, Dr. Michael Born und Heinz Bösch gaben alles, um das Ergebnis für Ebringen freundlicher zu gestalten, kamen aber alle drei über ein Remis nicht hinaus. Mehr war für Ebringen an diesem Sonntag nicht zu holen, denn Lutz Grabe und Ivan Dukic verloren ihre Partien, kein Ebringer Spieler konnte seine Partie gewinnen. Kuppenheim erwies sich als mindestens eine Nummer zu groß für die Ebringer, die sich nun damit abfinden müssen, bereits am vorletzten Spieltag der Verbandsliga Saison abgestiegen zu sein. Am letzten Spieltag geht es jetzt für Ebringen darum, sich mit einer engagierten Leistung aus der vierthöchsten deutschen Spielklasse zu verabschieden.

Freiburg-Wiehre  – Ebringen II  3,5 : 3,5

Der bedeutungslose Mannschaftskampf zweier Mannschaften im Tabellenniemandsland der Bezirksklasse endete leistungsgerecht mit einem Mannschaftsremis. Trotzdem freut sich die Zweite über den Klassenerhalt nach einem äußerst holprigen Saisonverlauf.

Text: Karl-Peter Kendzia

Bericht aus der Jahreshauptversammlung

In der Jahreshauptversammlung des Schachclubs am Dienstag, 22. März wurde Harald Obloh als 1. Vorsitzender einstimmig im Amt bestätigt, desgleichen Holger Kaspereit als 3. Vorsitzender und Kassierer, Winfried Schüler als Schriftführer, Karl-Peter Kendzia als Pressewart, Udo Bösch als Materialwart und Werner Bonrath als Beisitzer. Als Kassenprüfer wiedergewählt wurden Eberhard Blust und Ewald Metzger.

Diskutiert wurden die Teilnahme des Schachclubs am Festumzug zum Dorfjubiläum, das Sommerblitz im Juli und die Weintage im August. Das Helferessen wurde auf Samstag, 15. Oktober und die Weihnachtsfeier auf Samstag, 3. Dezember festgelegt.
[zum ausführlichen Protokoll]

Mehr Licht als Schatten.

Der 7. Spieltag der Verbandsrunde brachte den Ebringer Schachteams einen Sieg und eine Niederlage ein. Die Erste lieferte dem favorisierten Team aus Gottmadingen einen großen Kampf und verlor unglücklich. Die Zweite besiegte Merzhausen III deutlich und verbesserte die eigenen Chancen im Abstiegskampf.

Ebringen I – Gottmadingen I     3 : 5

Hoch motiviert und auf Kampf gebürstet erwartete die Erste den Gast aus dem Hegau. Der ließ sich nicht lange bitten und erschien in Bestaufstellung. Was das bedeutet, erfuhren Holger Kaspereit, Libor Valevsky und Malte Pothmann schmerzhaft jeweils am eigenen Brett. Alle drei hatten keinen guten Tag erwischt und fanden den roten Faden in ihren Partien nicht, so dass es aus Ebringer Sicht schon bald 0:3 hieß. Für den ersten Ebringer Punkt und neue Hoffnung sorgte Dr. Michael Born an Brett 8 mit einem schön herausgespielten Sieg. Dem guten Beispiel seines Nebenmannes folgte schon bald Lutz Grabe an Brett 7. Er verwandelte eine unauffällige Remis-Stellung genial in einen Sieg und markierte so den Anschlusstreffer zum 2:3. Auch die Partie an Brett 6 steuerte auf ein Unentschieden zu, doch Chris Davis fand leider nicht die optimalen Züge und musste den vollen Punkt abgeben, 2:4, ärgerlich. Jetzt lag die Verantwortung bei Udo Bösch und Jürgen Tuchtfeld. Udo hatte einen komfortablen Mehrbauern, aber vor allem eine schöne Angriffsperspektive auf den unzureichend geschützten gegnerischen König. Mit einem unwiderstehlichen Mattangriff beendete Udo die Partie und verkürzte so auf 3:4. Und dann: Alle Augen auf Jürgen, der die dritte Remis-Stellung des Tages auf dem Brett hatte, aber zum Siegen verdammt war. Jürgen setzte alles auf eine Karte, spielte auf Sieg, und verlor. Alles probiert, aber leider nicht belohnt worden. So endete der Mannschaftskampf etwas unglücklich mit 3:5, eine Punkteteilung wäre im Bereich des Möglichen gewesen. Bleiben der Ersten noch zwei Chancen den Klassenerhalt doch noch zu realisieren.

Ebringen II – Merzhausen II        5,5 : 2,5

Klar favorisiert ging die Zweite in das Abstiegsduell gegen das Tabellenschlusslicht Merzhausen. An allen Brettern war Ebringen nominell stärker besetzt als die Hexentäler. Doch die waren nicht gekommen, um Geschenke zu verteilen. An den ersten drei Brettern erkämpfte sich der Gast Remisen. Den ersten Big Point für Ebringen holte der routinierte Hanspeter Becker mit einem überzeugenden Sieg. Ewald Schneider und Robert Hamar remisierten. An den hinteren Brettern machten Jörg Brezczinsky und Winfried Schüler nach einigen Irrungen und Wirrungen endlich den Sack zu und gewannen ihre Partien. Jetzt fehlt der Zweiten nur noch ein Mannschaftssieg zum Klassenerhalt. Also Daumen drücken am 20. März.

Text: Karl-Peter Kendzia