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JHV 2021

Die Jahreshauptversammlung 2021 des Schachclubs Ebringen fand am Dienstag, den 5. Oktober in der Ebringer Schlosssscheune statt

TOP 1 – Eröffnung und Begrüßung
Der Erste Vorsitzende Winfried Schüler eröffnete die Sitzung um 20 Uhr mit der Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und der Beschlussfähigkeit Da der bisherige Schriftführer Malte Pothmann beruflich nach Heilbronn umziehen musste übernahm der Erste Vorsitzende die Protokollführung.

TOP 2 – Genehmigung der Tagesordnung
Die Tagesordnung wurde auf Antrag von Udo Bösch um den Punkt „Beendigung der Teilnahme des Schachclubs an den Ebringer Weintagen“ ergänzt. Dieser Punkt ersetzte den „Bericht aus der Gemeinde. Diese Tagesordnung wurde einstimmig genehmigt.

TOP 3 – Genehmigung des Protokolles der JHV 2019
Das Protokoll der JHV 2019 wurde einstimmig genehmigt.

TOP 4 – Berichte des Vorstandes
4.1 Bericht des 1. Vorsitzenden
Winfried Schüler berichtete, dass der Schachclub zwar seit 2019 den Vorsitz der Vereinsgemeinschaft Ebringen innehabe, das Ebringer Vereinsleben jedoch wegen Corona allgemein geruht habe. Die Weintage 2020 und 2021 seien wie die Fastnacht 2021 entfallen. Auch die Weihnachtsfeier des Schachclubs habe 2020 ausfallen müssen.
2022 stünde in der Gemeinde mit dem Wechsel des Bürgermeisters – Rainer Mosbach kandidiere nicht mehr bei der Wahl 2022 – eine Veränderung an. Zudem sei die Zukunft der Weintage in der bisherigen Feststraße wegen 2022 anstehender zweier Bauvorhaben, darunter der bisherige Hof des Schachclubs, unsicher.
Im Schach habe er auf Bezirksebene in der jüngsten Bezirksversammlung einer Reduzierung der Bretterzahl in der Bezirksklasse von acht auf sieben erreichen können.

4.2 Bericht des 2. Vorsitzenden und Turnierleiters
Udo Bösch ergänzte, dass die Spielzeit 2019/20 zwar im Sommer 2022 auf Badischer Ebene beendet, es jedoch zu keinen Spielen mehr gekommen sei. Der Bezirk habe seine Runde abgebrochen. Für die anstehende neue Spielzeit sehe er große Pesonalprobleme. Der Wegzug von Malte Pothmann reiße ein schmerzliche Lücke in die ohnehin dünne Personaldecke.
Bei den Vereinsturnieren hoffe er, sie im kommenden Winter trotz Corona durchführen zu können. Während der Lockdowns in der Corona-Zeit habe man die Vereinsabende wenigstens virtuell per Zoom-Konferenz regelmäßig abhalten können.

4.3 Bericht des Pressewarts
Karl-Peter Kendzia berichtete über seine Aktivitäten in der Öffentlichkeitsarbeit.

4.4 Bericht des Jugendwarts
Harald Obloh musste leider mitteilen, dass die Jugendarbeit in der Schule aufgrund der Corona-Auflagen eingestellt werden musste, so dass die Jugendarbeit des Vereins derzeit praktisch weggebrochen sei.

4.5 Bericht des 3. Vorsitzenden und Kassierers
Holger Kaspereit erläuterte die finanzielle Situation des Vereins. Durch den Wegfall der Weintage fehle auf der einen Seite eine bisher wichtige Einnahmequelle, andererseits seien wegen des ruhenden Spielbetriebs über weite Teile der vergangenen 18 Monate auch die Ausgaben geringer als üblich gewesen.
Auch im Hinblick eines möglichen Ausscheidens aus der Teilnahme am Weinfest werde man aber zukünftig nicht um eine Beitragserhöhung und Eigenanteile bei Vereinsfesten herumkommen. Er schlug einen Beitragsbeschluss für die JHV 2022 vor.

TOP 5 – Bericht der Kassenprüfer
Georg Vogelbacher und Hans-Dieter Weißflog bescheinigtem dem Kassierer eine einwandfreie, ordnungsgemäße Kassenführung.

TOP 6 – Entlastung des Gesamtvorstandes
Der Ehrenvorsitzende Ewald Schneider schlug der Versammlung die Entlastung des Gesamtvorstandes vor. Diese erfolge einstimmig.

TOP 7 – Wahlen zur Vorstandschaft
Wegen des Ausfalls der JHV 2020 stand der gesamte Vorstand zur Wahl.

Bis zur nächsten regulären JHV 2002 standen zur Wahl
– 1. Vorsitzender (bisher: Winfried Schüler)
– 3. Vorsitzender und Kassierer (bisher Holger Kaspereit)
– Schriftführer (bisher Malte Pothmann)
– Jugendwart (bisher Harald Obloh)
– Pressewart (bisher Karl-Peter Kendzia)
– Materialwart (bisher Udo Bösch)
– Beisitzer (bisher Werner Bonrath)

Für zwei Perioden bis zur JHV 2023 stand zur Wahl:
– 2. Vorsitzender (bisher Udo Bösch)
– Turnierleiter (bisher Udo Bösch)

Bis auf Malte Pothmann standen alle bisherigen Amtsinhaber zur Wiederwahl zur Verfügung. Der Erste Vorsitzende Winfried Schüler erklärte sich dazu bereit, auch die Position des Schriftführers zu übernehmen.

Gegenkandidaten gab es keine. In den nachfolgenden Wahlen wurde offen abgestimmt. Die Kandidaten wurden alle einstimmig in ihrem Amt bestätigt und nahmen ihre Wahl jeweils an.

TOP 8 – Wahl der Kassenprüfer
Die bisherigen Kassenprüfer Georg Vogelbacher und Hans-Dieter Weißflog stellten sich erneut zur Wahl. Gegenkandidaten gab es keine. Sie wurden beide in einer offenen Abstimmung einstimmig in ihrem Amt bestätigt und nahmen die Wahl an.

TOP 9 – Ausblick auf das Jahr 2022, Weintage
2022 stehen in Ebringen die Wahl eines neuen Bürgereisters und gegebenenfalls die Durchführung der Weintage an. Wegen des angehaltenen rollierden System käme dem Schachclub dabei mit dem Vorsitz in der Vereinsgemeinschaft eine Schlüsselrolle im Ebringer Vereinsleben zu.
Udo Bösch sah jedoch angesichts der personellen Situation des Schachclubs und der ungünstigen Alterstruktur den Verein dieser Aufgabe nicht gewachsen. Er beantragte, dass sich der Schachclub von den Weintagen in de bsiherigen Form in der Talhauser Straße verabschiedet und damit auch den Vorsitz in der Vereinsgemeinschaft abgibt. Nach auführlicher Diskussion über das Für und Wider des Antrags wurde dieser dann einstimmig angenommen.

TOP 10 – Beschlussvorlage zum Beitragseinzug bei Bankkontenwechseln von Mitgliedern:
Bei einem Bankkontenwechsel von Mitgliedern sind diese verpflichtet, dies dem Kassierer wegen der Änderung der Einzugsermächtigung mitzuteilen. Bei stornierten Abbuchungen vom alten Konto fällt die von der Bank dem Verein auferlegte Stornogebühr zusätzlich zum Mitgliedsbeitrag an.
Die Beschlussvorlage wurde einstimmig angenommen.

TOP 11- Beschlussvorlage zur Satzung, § 8.1.
bisherige Fassung:
Die Mitgliederversammlung ist in der Regel innerhalb des ersten Vierteljahres des Kalenderjahres durch den Vorstand mit einer Frist von zwei Wochen unter Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich einzuberufen. Sie ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.

neue Fassung:
Die Mitgliederversammlung ist in der Regel innerhalb des ersten Vierteljahres des Kalenderjahres durch den Vorstand mit einer Frist von zwei Wochen unter Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich einzuberufen. Sie ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Für die schriftliche Bekanntmachung ist die Veröffentlichung im Internetauftritt des Schachclubs und das Versenden der Einladung mittels e-Mail an die Mitglieder ausreichend.

Die Beschlussvorlage wurde einstimmig angenommen.

Um 21:30 Uhr wurde die Sitzung geschlossen.

Ebringen, im November 2021
Winfried Schüler, 1. Vorsitzender und Schriftführer