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Harald Obloh neuer Vereinsmeister im Schnellschach

Überraschung bei der wegen Corona am Sonntag, 20.12. online ausgetragenen Vereinsschnellschachmeisterschaft:
Harald Obloh setzte sich souverän mit sechs Siegen im Teilnehmerfeld durch und entthronte damit Titelverteidiger Holger Kaspereit.

Der Endstand nach 7 Runden und sechs Spielen/Teilnehmer:

Pl. Spieler               Pu. SoBe.
1. Harald Obloh X 1 1 1 1 1 1 6.0  
2. Malte Pothmann 0 X ½ 1 1 1 ½ 4.0 8.75
3. Holger Kaspereit 0 ½ X ½ 1 1 1 4.0 7.25
4. Udo Bösch 0 0 ½ X 1 1 1 3.5  
5. Lutz Grabe 0 0 0 0 X ½ 1 1.5 1.25
  Winfried Schüler 0 0 0 0 ½ X 1 1.5 1.25
7. Werner Bonrath 0 ½ 0 0 0 0 X 0.5  

Schach trotz(t) Corona

Das „heimische“ Vereinsheim

Das aufregende Damengambit und so weiter, gibt es nicht nur bei Streaming-Sendern, sondern auch beim Schachclub Ebringen. Nachdem im Sommer immerhin noch etwas Freiluft Schach im Rebberg möglich war, musste für die Winterzeit eine andere Lösung gefunden werden.

Vereinsabend nun per Videokonferenz, aber mit dem Hintergrund nicht Schach zu spielen, sondern gemeinsam sich der Theorie zu widmen. Immer ein anderer gestaltet das Programm, von Eröffnungen, Endspielen und Analyse von aufregenden Partien. Nach ein zwei Probeläufen ist es nun ein festes Programm am Dienstagabend, bis wir wieder auch physisch zusammentreffen können.

Im Vordergrund steht außer Schach, dass man sich sieht und unterhält sowie beim Analysieren viel Spaß miteinander hat.

Gerne können auch Nicht-Vereinsmitglieder_innen daran teilnehmen. Hier aber bitte per E-Mail mit Namen anmelden. Dann wird rechtzeitig der Link gesendet und die Tür zum „Vereinsabend“ geöffnet. 

Schachclub Ebringen e.V. : info@sc-ebringen.de

Die Vereinsmeisterschaft 2020 und der Vereinspokal wurden abgesagt. Die Blitz- und Schnellschachmeisterschaft werden im Internet (hoffentlich das Erste und Letzte mal) entschieden.

Am Sonntag dem 29.11.2020 fand die Vereinsblitzmeisterschaft statt. Die ersten drei Plätze belegten

Holger Kaspereit, Lutz Grabe und Harald Obloh.

Die Vereinsschnellschachmeisterschaft findet am Sonntag, dem 19.12.2020 um 10 Uhr statt.

Text: Udo

Aktuelles zum Spielbetrieb in Baden

Die Bundesspielkommission hat beschlossen, die 2. Bundesliga NICHT im Herbst fortzusetzen, sondern erst im Frühjahr und somit keine Saison 20/21 zu spielen.

Damit ergibt sich auch für das Schach in Baden eine neue Lage. Der Turnierordnungsausschuss will am Donnerstag, 06.08. zusammen mit dem Präsidium darüber entscheiden.

Nach gegenwärtigem Rückmeldungen aus den Vereinen der Oberliga besteht dort mehrheitlich die Auffassung, sich den Regelungen für die zweite Bundesliga anzuschließen.

Das bedeutet, dass die bisherige Planung für den Herbst mit der Beendigung der Spielzeit 2019/20 und eine Spielzeit 2020/21 ab Dezember nun zur Disposition steht.

Spielabende in den Sommerferien

In den Sommerferien treffen wir uns bei gutem Wetter vor dem Spiellokal Dienstags ab 19:00 Uhr und spielen draußen. Bei schlechtem Wetter wird der Treffpunkt per Rundmail bekannt gegeben.

JHV und Spielabende auf unbestimmte Zeit verschoben

Die Spielabende des Schachclubs entfallen auf unbestimmte Zeit, mindestens bis 20. April
Auch die Jahreshauptversammlung am 24.03. und die Spiele der Vereinsmeisterschaft sind abgesagt und werden, sobald sich die Lage wieder einigermaßen normalisiert, neu terminiert.
Abgesagt wurde auch der 8. Spieltag der Verbandsrunde am 22. März. Ein Ersatztermin steht auch hier noch nicht fest.

Winfried Schüler
1. Vorsitzender

Jahreshauptversammlung 2020 verschoben

Die Jahreshauptversammlung 2020, ursprünglich angesetzt für den 24.03., wird wegen der Corona-Epidemie auf unbestimmte Zeit verschoben.

vorgesehene Tagesordnung:

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Genehmigung der Tagesordnung
  3. Genehmigung des Protokolles der JHV 2019
  4. Berichte des Vorstandes
    4.1 Bericht des 1. Vorsitzenden
    4.2 Bericht des 2. Vorsitzenden und Turnierleiters
    4.3 Bericht des Pressewarts
    4.4 Bericht des Jugendwarts
    4.5 Bericht des 3. Vorsitzenden und Kassierers
  5. Bericht der Kassenprüfer
  6. Entlastung des Gesamtvorstandes
  7. Bericht aus der Gemeinde
  8. Wahlen zur Vorstandschaft
    – 1. Vorsitzender (bisher: Winfried Schüler)
    – 3. Vorsitzender und Kassierer (bisher Holger Kaspereit)
    – Schriftführer (bisher Malte Pothmann)
    – Jugendwart (bisher Harald Obloh)
    – Pressewart (bisher Karl-Peter Kendzia)
    – Materialwart (bisher Udo Bösch)
    – Beisitzer (bisher Werner Bonrath)
  9. Wahl der Kassenprüfer
    (bisher Georg Vogelbacher und Hans-Dieter Weißflog)
  10. Ausblick auf das Jahr 2020
  11. Beschlussvorlage zum Beitragseinzug bei Bankkontenwechseln von Mitgliedern:
    Bei einem Bankkontenwechsel von Mitgliedern sind diese verpflichtet, dies dem Kassierer wegen der Änderung der Einzugsermächtigung mitzuteilen. Bei stornierten Abbuchungen vom alten Konto fällt die von der Bank dem Verein auferlegte Stornogebühr zusätzlich zum Mitgliedsbeitrag an.
  12. Verschiedenes

Ebringen, 8. und 14. März 2020
Winfried Schüler
1. Vorsitzender

Altmeister Ewald Schneider avanciert zum Matchwinner.

Ebringen II  – Schwarze Pumpe Freiburg II  4,5 : 3,5

Am 6. Spieltag der Verbandsrunde kam es zum Match zwischen der Ebringer Landesligareserve und der zweiten Mannschaft der Schwarzen Pumpe. Obwohl die Ebringer auf dem Papier favorisiert waren, entwickelte sich von Anfang an ein Fight auf Augenhöhe. Den ersten Sieg für Ebringen markierte Karl-Peter Kendzia, nachdem sein Gegner einen vermeidbaren Figurenverlust zu beklagen hatte. Robert Hamar und Hanspeter Becker remisierten, so dass es nach 2 Stunden Spielzeit 2:1 für Ebringen stand. Als dann Jörg Brezczinsky seine Partie gewann und Werner Bonrath noch ein Remis beisteuerte, schien Ebringen schon mit 3,5:1,5 auf die Siegerstraße einzubiegen. Doch an den vorderen Brettern gerieten die Ebringer in Bedrängnis: Hans-Dieter Weißflog fand in offener Stellung keinen ausreichenden Schutz mehr für seinen König. Sein glänzend aufgelegter Gegner nutzte diese Schwäche zu einem schulmäßigen Konter und zwang Hans-Dieter so zur Aufgabe. Nicht viel besser erging es Dirk Hamar, der trotz schlechter Königsstellung taktische Verwicklungen riskierte und schließlich den Partieverlust nicht mehr abwenden konnte: 3,5:3,5. So lag es nun an Altmeister Ewald Schneider das Blatt für Ebringen zu wenden. In einem Springer-Turm Endspiel hatte Ewald einen Minusbauern und musste ums Remis kämpfen. Zug um Zug verbesserte er seine Stellung und konnte Druck entfalten. Die Partie ging mittlerweile in die 6. Stunde und für den Pumpe-Spieler wurde die Zeit knapp. Nach einigen klugen Manövern spielte Ewald am Ende mit einem Turm gegen einen Springer, was meistens remis-verdächtig ist, beim Schiedsrichter aber nicht als technisches Remis „einklagbar“ ist, weil die Turmpartei die Partie manchmal doch zu gewinnen vermag. In diesem Sinne spielte Ewald geduldig weiter und entnervte so seinen Gegner zusehends, der sich mittlerweile in massiver Zeitnot befand und dann tatsächlich die Partie durch Zeitüberschreitung verlor. So erwies sich Ewald wieder einmal als Matchwinner und sicherte der Zweiten zwei wichtige Mannschaftspunkte in einer durchwachsenen Saison.

Ebringen I – Horben I                2,5 : 5,5

Gegen das starke Team aus Horben fand die Erste kein Mittel. Während an den hinteren Brettern immerhin ein Sieg und drei Remisen für Ebringen raussprangen, hieß es an den vorderen Brettern am Ende 0:4. So gab es an diesem Februarsonntag für die Ebringer Peter Meyer, Georg Vogelbacher, Udo Bösch und Holger Kaspereit nur die Erkenntnis auf eine bärenstarke Gegnerschaft getroffen zu sein, um am Ende mit leeren Händen dazustehen. Damit verlor die Erste auch die Tabellenführung in der Landesliga II, kann aber trotzdem weiter vorne mitspielen. Bleibt zu hoffen, dass es beim anstehenden Auswärtsspiel in Neustadt wieder besser läuft für die Ebringer Schachcracks.

Text: Karl-Peter Kendzia

Sieg im Topspiel festigt Tabellenführung.

Pfullendorf – Ebringen I            3 : 5

Das eigentliche Ziel der Reise wäre an jenem Sonntag Pfullendorf gewesen. Da dort aber die Fasnacht durch die Gassen getrieben wurde, musste man zum Topspiel gegen Pfullendorf nach Meßkirch ausweichen. Dort empfing der Tabellenzweite Pfullendorf mit Ebringen den Tabellenführer der Landesliga II. Von Anfang an war klar, dass es um alles geht und dementsprechend kompromisslos ging es an den acht Brettern zu. Und die Erste aus Ebringen begann druckvoll. Schon bald führte man durch Siege von Lutz Grabe, Holger Kaspereit und Peter Meyer mit 3:0. Wer aber dachte, das sei schon die Siegerstraße, irrte sich gewaltig. Denn an drei weiteren Brettern standen die Ebringer elend schlecht. Nach und nach mussten Udo Bösch, Malte Pothmann und Ivan Dukic ihre Niederlagen eingestehen und ihren Gegnern gratulieren, womit es 3:3 stand. Nun lag es an Jürgen Tuchtfeld und Harald Obloh, den Mannschaftssieg zu erzwingen. Und Jürgen blieb seinem Stil treu und vergoldete seinen geduldig und achtsam erspielten Stellungsvorteil in einen souveränen Sieg, mit dem das Minimalziel Mannschaftsremis schon erreicht gewesen wäre. Harald hatte die Möglichkeit durch ein Remis den Mannschaftssieg einzutüten, aber er war sich seiner Sache sicher und spielte weiter auf Sieg. In der 6. Stunde der Partie erreichte Harald sein Ziel und konnte den 5. Brettpunkt für Ebringen verbuchen. Unter dem Strich ein hart erkämpfter Auswärtssieg bei einem Mitfavoriten um die Meisterschaft in der Landesliga II. Nach dieser tollen Mannschaftsleistung nahm die Erste die zweistündige Heimfahrt gerne in Kauf und freute sich nach einem langen Wettkampftag immer noch Tabellenführer zu sein.

Oberwinden III – Ebringen II               0 : 8

Das Auswärtsspiel der Zweiten in Oberwinden geriet zu einer kurzen Angelegenheit. Als fast alle Spieler schon am Brett saßen und sich auf einen spannenden Mannschaftskampf freuten, stellte sich heraus, dass Oberwindens Mann fürs Spitzenbrett nicht anwesend war. Als dieser um 10:30 Uhr immer noch nicht erschienen war, wurde der Mannschaftskampf mit 0:8 für Ebringen II gewertet. Für die Zweite ein schönes, aber leider nicht erkämpftes Ergebnis.

Text: Karl-Peter Kendzia

Schach zwischen den Jahren.

Bei drei  Veranstaltungen in der Regio waren Ebringer Schachcracks dabei.

Beim Schachfestival in Basel nahm unser aktueller Vereinsmeister Lutz Grabe teil. Das starke Turnier hatte in der Meistergruppe 106 Teilnehmer (darunter 14 Titelträger). Lutz startete großartig, musste jedoch in zwei Runden dem Turnierstress Tribut zollen, aber dann ging es wieder bergauf. Nach 7 Runden in 5 Tagen belegte er am Ende mit 4,5 Punkten einen hervorragenden 18. Platz in diesem starken Feld.

Vom 27. bis 30.Dezember fand in Frankenthal bei Mannheim das 6. Internationale Frankenthaler Weihnachtsopen statt. Für Ebringen war Dirk Hamar am Start. In der C-Gruppe gemeldet, bekam er es mit vielen jugendlichen Nachwuchsspielern zu tun, die durchweg ein höheres Niveau spielten als ihre DWZ-Zahl vermuten ließ. Nach 7 Runden landete Dirk mit 4,5 Punkten auf einem guten elften Platz bei 51 gemeldeten Spielern.

Beim traditionellen Neujahrsturnier des Schachclubs Umkirch (Schnellschach für 4-er Mannschaften) war Ebringen mit zwei Mannschaften vertreten. Während Ebringen 1 etwas hinter den Erwartungen zurückblieb,  konnte Ebringen 2 mit einem rasanten Schlussspurt die Rating-Gruppe DWZ 1600 gewinnen und Pokal sowie Weinpreise mit nach Hause nehmen.



Siegreich ins Neue Jahr: Die Ebringer Schachspieler Werner Bonrath, Robert Hamar und Winfried Schüler (von links nach rechts) waren bester Dinge, als sie beim Neujahrsturnier in Umkirch in ihrer Rating-Gruppe den Pokal abräumten. Der vierte Spieler war Patrick aus Dreisamtal, der leider nicht im Bild ist.

Text: Karl-Peter Kendzia

Zwei Hexentalderbys am dritten Spieltag der Verbandsrunde.

Sölden I – Ebringen I                4 : 4

Mit weißer Weste und als Tabellenführer der Landesliga II fuhr die Erste zum ewig jungen Derby ins benachbarte Sölden. Dort ging man zwar als leichter Favorit ins Rennen, doch die Söldener gelten seit langem als enorm kampfstark. Schon zu Beginn des Mannschaftskampfes untermauerten die Söldener ihren guten Ruf und nutzten einen unerwarteten Fehlgriff vom Ebringer Lutz Grabe, um auf 1:0 zu stellen. Diesem frühen Schock folgten bald eine weitere Niederlage und ein Remis, so dass die Hausherren solide mit 2,5:0,5 führten. An den übrigen Brettern gab es zum Teil deutliche Vorteile für die Ebringer, doch nichts ist weiter als der Weg vom Auf-Gewinn-stehen bis zum tatsächlichen Sieg. So war es dann an Heinz Bösch den wichtigen Anschlusstreffer zu markieren, aber Peter Meyer, Udo Bösch und Malte Pothmann konnten ihre Stellungsvorteile nicht ins Ziel bringen und mussten jeweils ins Remis einwilligen. 4:3 für Sölden und nur Jürgen Tuchtfeld konnte noch eine Ebringer Niederlage verhindern. In seiner ruhigen und routinierten Art verwandelte Jürgen seinen kleinen Vorteil Zug um Zug in einen sicher erspielten Sieg und rettete Ebringen damit einen wichtigen Mannschaftspunkt. Damit bleibt die Erste ungeschlagen und kann in der Landesliga II weiter vorne mitspielen.

Sölden II – Ebringen II              2 : 6

Im zweiten Mannschaftskampf des 1. Advents trafen die Landesligareserven der Derbyteams aufeinander. Die Zweite aus Ebringen kassierte nach dem Abstieg aus der Bereichsliga zwei Niederlage an den ersten beiden Spieltagen und wollte sich in Sölden rehabilitieren. Glänzend aufgelegt zeigte sich Peter Ackermann an Brett 1, der einen Materialvorteil in einem komplizierten Endspiel mustergültig in einen Sieg ummünzte. Von Peter inspiriert, überstand Harald Obloh überlegt die wilden Angriffe seines Gegners, um ihn anschließend lehrbuchmäßig mattzusetzen. An Brett 3 spielte Altmeister Ewald Schneider eine wunderschöne Angriffspartie, übersah aber leider einen tödlichen Konter seines Gegners, verlor eine Figur und musste aufgeben. An den übrigen Brettern wurde die Zweite ihrer Favoritenrolle gerecht, nur Dirk Hamar und Werner Bonrath remisierten. Am Ende stand ein ungefährdeter 6:2 Erfolg für die Zweite, die nach drei Spieltagen endlich in der Bezirksklasse angekommen zu sein scheint.

Udo Bösch zum 12. Mal Ebringer Pokalsieger.

In einem denkwürdigen Pokalfinale setzte sich Udo Bösch gegen Hanspeter Becker durch. Eine von beiden Seiten äußerst kämpferische Partie endete durch Zeitüberschreitung, als Hanspeter Becker im Mittelspiel leicht besser stand, glänzend spielte, leider aber die Schachuhr aus den Augen verlor und damit auch die Partie. Das ist zum einen schade, weil die Partie noch viel Spannung versprach, zum anderen, weil sich Hanspeter damit um die Früchte seiner Denkarbeit brachte. Der Schachclub Ebringen gratuliert Udo zu seinem 12. Pokaltitel und wünscht allen Ebringern frohe Festtage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

Text: Karl-Peter Kendzia