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Spielabend Dienstags 19:30 Uhr in der Schloßscheune. Zwei Mannschaften, Landesliga und Bezirksliga. Kontakt: Info@sc-ebringen.de

Während der Sommerpause statt in der Schloßscheune, treffen beim FSV-Ebringen

Lutz Grabe holt sich auch den Blitzschachtitel.

Am letzten Dienstag vor der Sommerpause fand bei herrlichem Wetter die Ebringer Vereinsblitzmeisterschaft  in der Abendsonne auf dem Rebberg statt. Ein idealer Ort zum Schachspielen.

11 Spieler (kein Fußball) nahmen daran teil und es war ein starkes Feld. Mit Mario Rösch hatten wir einen favorisierten Gastspieler dabei, der das Turnier dann auch überlegen gewann, aber nicht den Vereinsmeistertitel. Blitzvereinsmeister wurde Lutz Grabe, auf den Plätzen folgten Udo Bösch und Holger Kaspereit. Der Schachclub Ebringen wünscht allen Ebringern einen sonnigen und unbeschwerten Sommer.

PlatzNamePunkte 
1.Mario Rösch9 
2.Lutz Grabe7Vereinsblitzmeister
3.Udo Bösch6,52. Platz
4.Holger Kaspereit63. Platz
5.-6.Heinz Bösch5 
5.-6.Peter Meyer5 
7.Chris Davis4,5 
8.Harald Obloh4 
9.-10.Georg Vogelbacher3,5 
9.-10.Werner Bonrath3,5 
11.Michael Bauer1 

Text: Udo Bösch/Karl-Peter Kendzia

Ebringer Schachteams feiern Klassenerhalt.

Coronapausen, Spielabsagen, Nachholspiele: Die Verbandsrunde 21/22 war geprägt von Widrigkeiten und zudem die längste, die der Schachclub Ebringen bisher erlebt hat. Doch immerhin mit Happyend: Beide Teams konnten die Klasse halten, obwohl es Spieltage gab, an denen es personell nur für eine Mannschaft reichte, also nur 8 Ebringer Spieler zur Verfügung standen. Beispielsweise am letzten Spieltag Ende Juni, als die Erste gegen den frisch gebackenen Landesligameister Freiburg-Wiehre erwartungsgemäß mit 2:6 verlor. Hervorzuheben ist hier die Leistung von Holger Kaspereit, der durch sein druckvolles Spiel am Spitzenbrett gegen einen FIDE Schachmeister ein Remis erreichte, also ein Unentschieden. Damit man in der kommenden Saison wieder regelmäßig mit zwei Teams antreten kann, sucht der Schachclub Ebringen dringend schachbegeisterte Mitspieler, die sich bei Interesse unter folgender Emailadresse melden können: Info@sc-ebringen.de

Lutz Grabe bleibt Vereinsmeister.

Erfolgreiche Titelverteidigung. Bereits 2019 war Lutz Grabe Vereinsmeister. In diesem Jahr ist ihm dieses Kunststück erneut souverän gelungen. Dazwischen? Corona und kein Ende! Entsprechend groß war die Freude bei den Teilnehmern mal wieder unter Wettkampfbedingungen Schach spielen zu können. Neben Lutz landeten auch noch Holger Kaspereit und Udo Bösch auf dem Treppchen. Es war spannend bis zuletzt, alle Plätze waren hart umkämpft. Der Schachclub Ebringen gratuliert Lutz zur gefühlten Triple-Titelverteidigung und hofft, dass es nicht wieder drei Jahre dauert bis zur nächsten Vereinsmeisterschaft.

Ebringer Vereinsmeisterschaft 2022

Endstand nach der 5. Runde

Rang      Teilnehmer       Wertungszahl   Gewonnen—Remis–Verloren                Erreichte Punktzahl

1             Grabe,Lutz               2103                3               2             0                                     4.0      (Vereinsmeister 2022)  

2             Kaspereit,Holger      2065                3               1             1                                    3.5    

3             Bösch,Udo               2110                 2              3             0                                    3.5        

4             Obloh,Harald,Dr.      1874                1              4              0                                    3.0        

5             Becker,Hanspeter     1795               2              2              1                                     3.0                

6             Kendzia,Karl-Peter    1590               1             3               1                                    2.5        

7             Weißflog,Hans-D.      1947               0             2               3                                    1.0     

8             Bonrath,Werner,Dr.   1564               0             2               3                                    1.0         

Text: Karl-Peter Kendzia

Unglaublicher Sieg in Unterzahl.

Der Held des nachgeholten vierten Spieltages war die Ebringer Landesligareserve. Die zweite Mannschaft überließ der ersatzgeschwächten Ersten drei Stammspieler und nahm damit eine Niederlage im eigenen Mannschaftskampf in Kauf. So ebnete die Zweite den Weg zu einem aufgrund der angespannten Personalsituation kaum für möglich gehaltenen Sieg der Ersten gegen das favorisierte Team aus Donaueschingen.

Ebringen I – Donaueschingen I          5 : 3

Die Terminansetzung am Muttertag kostete die Erste bereits vor Spielbeginn einen Brettpunkt, weil der fest eingeplante Ivan Dukic wegen familiärer Verpflichtungen kurzfristig abgesagt hatte. Also spielte man in Unterzahl. Kein gutes Omen. An den sieben verbliebenen Brettern entwickelte sich ein Mannschaftskampf auf Augenhöhe. Den ersten halben Punkt für Ebringen lieferte Hanspeter Becker, der gewohnt souverän ein sicheres Remis einfuhr. Das machte ihm Heinz Bösch wenig später nach. Den Ausgleich zum 2:2 markierte mit einem wunderschönen Sieg Vereinsmeister Lutz Grabe, der momentan in glänzender Form ist. Inspiriert von Lutz` Vorstellung konnte auch Harald Obloh seine schönheitspreisverdächtige Partie gewinnen. Die drei noch laufenden Partien mussten die Entscheidung bringen.

Am Spitzenbrett hatte Holger Kaspereit eine hochkomplexe Partie zu bestreiten. An Brett 6 versuchte Karl-Peter Kendzia einen gegnerischen Freibauern aufzuhalten, dem eine Karriere als Dame vorschwebte und an Brett 7 ließ sich Jörg Breczcynski in eine wilde Prügelei verwickeln, behielt aber trotz scharfer Attacken seines Gegners die Nerven und brachte die Partie nach Hause. Damit war der Ersten das Mannschaftsremis nicht mehr zu nehmen. Nach knapp sechs Stunden Spielzeit musste Holger Kaspereit aufgeben wegen eines Minusbauern. So stand es nur noch 4:3 für Ebringen. Karl-Peter Kendzia kämpfte immer noch um das siegbringende Remis und brach mit seiner Dame in die gegnerische Stellung ein, um ein Dauerschach zu erreichen. Ein letzter Versuch die Partie noch zu retten. Als der Gegner seinen König schon fast in Sicherheit gebracht hatte, geschah das Unglaubliche. Er vernachlässigte die Deckung seines Freibauern und Karl-Peter schlug den Bauern sofort. Völlig konsterniert gab der Gegner auf, dem ansonsten ein Endspiel mit Minusbauer gedroht hätte. So konnte Ebringen zu siebt einen überraschenden Sieg einfahren gegen den Tabellendritten der Landesliga. Dafür ein riesiges Dankeschön an die zweite Mannschaft.

Schwarze Pumpe II – Ebringen II        5 : 2

Die Zweite konnte „ohne 3“ beim laut Eigenwerbung coolsten Schachclub Südbadens immerhin noch zwei Brettpunkte erringen. Eine gute Leistung unter den gegebenen Umständen.

Text: Karl-Peter Kendzia

April-Spieltage liefern wichtige Punkte gegen den Abstieg.

Gab es noch im März punktemäßig nichts zu ernten für die Ebringer Schachteams, so zeigte sich der April eher von seiner frühlingshaften Seite. Die erste Mannschaft startete mit einem überzeugenden Derbysieg gegen Horben, das allerdings nur mit sechs Spielern antrat. Ende April folgte eine knappe Niederlage in Pfullendorf. Die Zweite konnte in Bad Krozingen ein Mannschaftsremis erringen und gewann am darauffolgenden Spieltag kampflos gegen Ettenheim II. Damit fehlt der Zweiten nur noch ein Sieg zum Klassenerhalt.

Ebringen I – Horben I                5,5 : 2,5

Die Heimmannschaft konnte das Derby mit einer 2:0 Führung angehen, weil beim pünktlichen „Uhren frei“ nur sechs Horbener Spieler anwesend waren. Gut fürs Torverhältnis, aber schlecht für die beiden Ebringer, die umsonst aufgestanden waren. Doch auch in Unterzahl bewiesen die Horbener Moral und lieferten einen beherzten Kampf. Die matchentscheidenden Punkte erzielten Udo Bösch nach einem Figurenverlust seines Gegners und Holger Kaspereit mit einem taktischen Remis.

Pfullendorf I – Ebringen I          4,5 : 3,5

Im schönen Linzgau sahen sich die Ebringer einer Pfullendorfer Mannschaft in Bestbesetzung gegenüber, während Ebringen mit drei Spielern aus der zweiten Mannschaft antrat. Während Winfried Schüler sich ein beachtliches Remis erkämpfte, verloren Altmeister Ewald Schneider und Karl-Peter Kendzia ihre Partien. An den vorderen Brettern gewann der alte und neue Ebringer Vereinsmeister Lutz Grabe seine Partie, während Jürgen Tuchtfeld, Holger Kaspereit und Heinz Bösch ihre Figuren sicher zum Remis führten. In einer über sechsstündigen Partie kämpfte Harald Obloh mit großer Leidenschaft um den vollen Punkt zum Mannschaftsremis, fand den Weg auf die Siegerstraße aber leider nicht mehr und musste sich mit dem Remis begnügen. So stand am Ende eine denkbar knappe Niederlage.

Bad Krozingen I – Ebringen II   3,5: 3,5

In der Kurstadt präsentierte sich die Zweite stark verbessert. In einem Mannschaftskampf auf Augenhöhe wussten die Ebringer von Anfang bis Ende die Balance zu halten und nahmen einen wichtigen Punkt aus dem Kurhaus nach Ebringen mit. Der Klassenerhalt rückt damit in greifbare Nähe.

Ebringen II – Ettenheim II           7 : 0 (kampflos)

Die Ettenheimer sagten den Mannschaftskampf krankheitsbedingt noch vor dem Spieltag ab.

Text: Karl-Peter Kendzia

Jahreshauptversammlung am 26.04.

Der Schachclub Ebringen lädt herzlich alle seine Mitglieder zu seiner diesjährigen Hauptversammlung am Dienstag, 26. April um 20 Uhr in der Ebringer Schlossscheune ein.

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Genehmigung der Tagesordnung
  3. Genehmigung des Protokolls der JHV 2021
  4. Berichte des Vorstands
  5. Bericht der Kassenprüfer
  6. Entlastung des Gesamtvorstands
  7. Wahlen
    – 1. Vorsitzender (bisher: Winfried Schüler
    – 3. Vorsitzender und Kassierer (bisher Holger Kaspereit)
    – Schriftführer (bisher Winfried Schüler)
    – Jugendwart (bisher Harald Obloh)
    – Pressewart (bisher Karl-Peter Kendzia)
    – Materialwart (bisher Udo Bösch)
    – Beisitzer (bisher Werner Bonrath)
  8. Wahl der Kassenprüfer (bisher Georg Vogelbacher und Hans-Dieter Weißflog)
  9. Beschlussvorlage zum Beitrag
    Vorgeschlagen wird ein Aktivenbeitrag von zukünftig 60 Euro statt 40 Euro pro Jahr bei weiter unveränderten Passivenbeiträgen.
  10. Bericht aus der Gemeinde und Ausblick auf das Jahr 2022
    Die Weintage sollen künftig in neuer Form im Bereich des Schlossareals als erweitertes Wein- und Sektfestival stattfinden. Das eröffnet für den Schachclub die Möglichkeit einer Teilnahme etwa in Form eines Wein- und Sektfestivals.
  11. Verschiedenes

Weitere Anträge zur JHV mit Ausnahme zur Satzung können in der Versammlung unter Punkt 11 gestellt werden. Stand 5.4. gibt es hinsichtlich der Corona-Pandemie keine Einschränkungen. Sollte sich die ändern, kann die Versammlung gegebenenfalls noch verschoben werden.

Ebringen, 5. April 2022
Winfried Schüler
1. Vorsitzender

Zum Neustart zwei Niederlagen

Nach dem 3. Spieltag am 21.11.21 wurde die Verbandsrunde vom Badischen Schachverband unterbrochen und die Runden 4 bis 6 fielen einstweilen aus. Im März entschied sich der Verband die Saison fortzusetzen mit der Idee die ausgefallenen Runden im Mai und Juni auszutragen, was de facto eine Verlängerung der Verbandsrunde um zwei Monate bedeutet.

Villingen-Schwenningen I – Ebringen I              5,5 : 2,5

Zur 7. Runde am 13.03.22 hatte die Erste ein Auswärtsspiel vor der Brust, und zwar gegen einen der Meisterschaftsfavoriten, Villingen-Schwenningen. Nach monatelanger Pause ist es sowohl für die Vereine als auch für die Spieler enorm schwer die Motivation am Leben zu halten, weil ja nicht nur die Rundenspiele, sondern auch die Vereinsabende coronabedingt ausgefallen waren. Dennoch bekam man die Anzahl der benötigten Spieler zusammen und konnte so eine komplette Mannschaft aufbieten.

Es entwickelte sich ein Kampfspiel, und man merkte allen Spielern die fehlende Spielpraxis an. Auf beiden Seiten wurden Fehler gemacht, die oftmals vom Gegner gar nicht bemerkt wurden. Am Ende hatte die Heimmannschaft das bessere Ende für sich und gewann relativ deutlich, vielleicht ein wenig zu hoch. Aus Ebringer Sicht wäre ein 4:4 möglich gewesen. Doch schon die erste Coronapause hat gezeigt, dass das Ebringer Landesligateam erst nach circa drei Spieltagen wieder sein volles Potenzial aufs Brett bringt. Deshalb kann man zuversichtlich in die kommenden Mannschaftskämpfe gehen.

Ebringen II – Merzhausen II                  1,5: 4,5

Die Zweite hatte am 13. März in der Bezirksklasse den Meisterschaftsfavoriten aus Merzhausen zu Gast.  An den ersten drei Brettern konnten die Ebringer nicht punkten und verloren ihre Partien. Den Ehrenpunkt erkämpfte Michael Schneider, der in der kommenden Saison die Erste verstärken wird. Winfried Schüler konnte gegen einen höher eingeschätzten Gegner ein solides Remis verbuchen. Auch die Zweite wird in den kommenden Runden noch Chancen bekommen den Klassenerhalt zu sichern. Im Moment sind erstmal alle froh, dass wieder Schach gespielt wird.

Text: Karl-Peter Kendzia

Erste landet Auswärtssieg in Bestbesetzung

Engen I – Ebringen I                 3 : 5

Die erste Mannschaft musste bei ihrem zweiten Auswärtsspiel wieder in den Schwarzwald, diesmal nach Engen. Dort traf man auf einen leicht geschwächten Gegner, der einigen Ersatz aufbieten musste. Das machte sich dann nach 3 Stunden Spielzeit bemerkbar, so dass uns die hinteren Bretter nach und nach 3:0 in Führung brachten. Harald Obloh, Heinz Bösch und Lutz Grabe gewannen ihre Partien souverän. An den ersten 5 Brettern wurde aber eine scharfe Klinge geführt. Während Peter Meyer am Spitzenbrett in einer wilden Partie unglücklich verlor, konnte Jürgen Tuchtfeld an Brett 3 einen unwiderstehlichen Königsangriff aufbauen und seinen Gegner mit mehreren Opfern zur Aufgabe zwingen. Leider verlor Georg Vogelbacher an Brett 4 gegen seinen wild angreifenden Gegner. So stand es nach vier Stunden nur noch 4:3 für uns. Holger Kaspereit und Udo Bösch waren noch am Spielen und ein Remis musste her. Aber es waren schwierige Stellungen, in denen eine kleine Ungenauigkeit über Sieg oder Niederlage entscheiden konnte.  Nach über 5 Stunden Spielzeit erreichte Udo Bösch nach einer leicht schlechteren Stellung eine leicht bessere und erzwang das Remis zum Mannschaftssieg. Kurz darauf einigte sich auch Holger mit seinem Gegner auf Remis und Ebringen gewann mit 5:3 in einem wichtigen Landesligakampf.

Ebringen II – Oberwinden III     7 : 0 Da die Oberwindener den Mannschaftskampf im Vorfeld absagten, gewann die Zweite kampflos. Viele Teams haben wegen Corona immer noch große Personalprobleme. Wegen der bedenklichen Pandemielage wird der vierte Spieltag der Verbandsrunde erst im kommenden Jahr ausgetragen.

Text: Udo Bösch

Erste verpasst Sieg, Zweite kassiert krachende Niederlage.

Ebringen I – Dreiländereck I               4 : 4

Beim ersten Heimspiel nach der Coronapause hatte man das Team aus Weil zu Gast. Zwar nicht in Bestaufstellung, aber stark genug, um den Ebringern einen ebenbürtigen Fight zu bieten. Es folgte dann auch ein verbissenes Ringen. Wie eng es an den einzelnen Brettern zuging, lässt sich schon an den sechs Remisen ablesen, die am Ende zu Buche standen. Die Punkteteilung von Udo Bösch tat am meisten weh, denn er hatte gegen einen wesentlich stärker eingeschätzten Gegner dreimal den sicheren Sieg vor Augen, schaffte es aber leider nicht die Siegerstraße zu betreten. So ein Spielverlauf zeigt, dass die alte Wettkampfhärte nach der langen Coronapause noch nicht wieder da ist. Einen sicheren Sieg steuerte Lutz Grabe zum Mannschaftsremis bei, Hans-Dieter Weißflog verlor seine Partie. Trotzdem lässt sich nach der knappen Auftaktniederlage in Waldshut ein positiver Trend erkennen.

Freiburg Zähringen III – Ebringen II              5,5 : 1,5

Für die Zweite begann ihr Auswärtsspiel in Zähringen mit zwei bösen Überraschungen: Altmeister Ewald Schneider war wegen einer Kommunikationspanne nicht rechtzeitig am Spielort, also musste man zu sechst spielen, was eine kampflose Niederlage am nicht besetzten Brett bedeutete. Im Fußball würde man sagen, man startet mit einem 0:1 Rückstand. Das zweite Aha-Erlebnis war die Aufstellung der Heimmannschaft. Statt der Bereichsligareserve Zähringens saß den Ebringern die komplette 2. Mannschaft gegenüber, also Freiburg Bereichsliga gegen Ebringen Bezirksklasse, nicht ganz fair eigentlich. Aber die sechs Ebringer nahmen es wie gewohnt sportlich. Doch der Leistungsunterschied sollte sich schon bald zeigen. Ebringens Neuling Sretan Kiprijanovski war gegen Großmeisterspross Simon Skembris erwartungsgemäß chancenlos. Nicht viel besser erging es nach hartem Kampf Winfried Schüler an Brett 3 und Hanspeter Becker am Spitzenbrett. Für ein bisschen Ergebniskosmetik sorgten Karl-Peter Kendzia, Werner Bonrath und Jörg Brezczinsky, die jeweils Remis spielten. So konnten die Ebringer an diesem Sonntag wertvolle Erfahrung sammeln gegen eine exzellente Gegnerschaft, von einem Mannschaftskampf auf Augenhöhe kann man allerdings nicht sprechen.

Text: Karl-Peter Kendzia

Vorstandsmitglied Robert Hamar unerwartet verstorben.

Einen schmerzlichen Verlust hat der Schachclub Ebringen zu beklagen. Völlig unerwartet verstarb Vorstandsmitglied Robert Hamar. Mit ihm verlieren wir einen klugen und erfahrenen Ratgeber, einen beherzten und einsatzfreudigen Schachfreund sowie einen wunderbaren Menschen.

Robert trat 2012 in den Ebringer Schachclub ein. Schnell wurde er zur wichtigen Verstärkung der zweiten Mannschaft und war schon bald an den mittleren Brettern als zäher und unbequemer Gegner geachtet und gefürchtet. Aber auch abseits des Schachbretts bereicherte Robert den Schachclub mit seiner Offenheit, seiner Agilität und seiner Tatkraft. Im Vorstand wurden vor allem seine Besonnenheit und seine Weitsicht geschätzt. Wir sind unendlich traurig, dass Robert schon mit 70 Jahren gehen musste. Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau und seinem Sohn Dirk, der ebenfalls im Schachclub Ebringen aktiv ist. 

Robert Hamar inmitten seiner Vorstandskollegen Dr. Werner Bonrath (links) und Winfried Schüler (rechts) nach einem Turniererfolg in Umkirch

Text: Karl-Peter Kendzia