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JHV und Spielabende auf unbestimmte Zeit verschoben

Die Spielabende des Schachclubs entfallen auf unbestimmte Zeit, mindestens bis 20. April
Auch die Jahreshauptversammlung am 24.03. und die Spiele der Vereinsmeisterschaft sind abgesagt und werden, sobald sich die Lage wieder einigermaßen normalisiert, neu terminiert.
Abgesagt wurde auch der 8. Spieltag der Verbandsrunde am 22. März. Ein Ersatztermin steht auch hier noch nicht fest.

Winfried Schüler
1. Vorsitzender

Altmeister Ewald Schneider avanciert zum Matchwinner.

Ebringen II  – Schwarze Pumpe Freiburg II  4,5 : 3,5

Am 6. Spieltag der Verbandsrunde kam es zum Match zwischen der Ebringer Landesligareserve und der zweiten Mannschaft der Schwarzen Pumpe. Obwohl die Ebringer auf dem Papier favorisiert waren, entwickelte sich von Anfang an ein Fight auf Augenhöhe. Den ersten Sieg für Ebringen markierte Karl-Peter Kendzia, nachdem sein Gegner einen vermeidbaren Figurenverlust zu beklagen hatte. Robert Hamar und Hanspeter Becker remisierten, so dass es nach 2 Stunden Spielzeit 2:1 für Ebringen stand. Als dann Jörg Brezczinsky seine Partie gewann und Werner Bonrath noch ein Remis beisteuerte, schien Ebringen schon mit 3,5:1,5 auf die Siegerstraße einzubiegen. Doch an den vorderen Brettern gerieten die Ebringer in Bedrängnis: Hans-Dieter Weißflog fand in offener Stellung keinen ausreichenden Schutz mehr für seinen König. Sein glänzend aufgelegter Gegner nutzte diese Schwäche zu einem schulmäßigen Konter und zwang Hans-Dieter so zur Aufgabe. Nicht viel besser erging es Dirk Hamar, der trotz schlechter Königsstellung taktische Verwicklungen riskierte und schließlich den Partieverlust nicht mehr abwenden konnte: 3,5:3,5. So lag es nun an Altmeister Ewald Schneider das Blatt für Ebringen zu wenden. In einem Springer-Turm Endspiel hatte Ewald einen Minusbauern und musste ums Remis kämpfen. Zug um Zug verbesserte er seine Stellung und konnte Druck entfalten. Die Partie ging mittlerweile in die 6. Stunde und für den Pumpe-Spieler wurde die Zeit knapp. Nach einigen klugen Manövern spielte Ewald am Ende mit einem Turm gegen einen Springer, was meistens remis-verdächtig ist, beim Schiedsrichter aber nicht als technisches Remis „einklagbar“ ist, weil die Turmpartei die Partie manchmal doch zu gewinnen vermag. In diesem Sinne spielte Ewald geduldig weiter und entnervte so seinen Gegner zusehends, der sich mittlerweile in massiver Zeitnot befand und dann tatsächlich die Partie durch Zeitüberschreitung verlor. So erwies sich Ewald wieder einmal als Matchwinner und sicherte der Zweiten zwei wichtige Mannschaftspunkte in einer durchwachsenen Saison.

Ebringen I – Horben I                2,5 : 5,5

Gegen das starke Team aus Horben fand die Erste kein Mittel. Während an den hinteren Brettern immerhin ein Sieg und drei Remisen für Ebringen raussprangen, hieß es an den vorderen Brettern am Ende 0:4. So gab es an diesem Februarsonntag für die Ebringer Peter Meyer, Georg Vogelbacher, Udo Bösch und Holger Kaspereit nur die Erkenntnis auf eine bärenstarke Gegnerschaft getroffen zu sein, um am Ende mit leeren Händen dazustehen. Damit verlor die Erste auch die Tabellenführung in der Landesliga II, kann aber trotzdem weiter vorne mitspielen. Bleibt zu hoffen, dass es beim anstehenden Auswärtsspiel in Neustadt wieder besser läuft für die Ebringer Schachcracks.

Text: Karl-Peter Kendzia

Sieg im Topspiel festigt Tabellenführung.

Pfullendorf – Ebringen I            3 : 5

Das eigentliche Ziel der Reise wäre an jenem Sonntag Pfullendorf gewesen. Da dort aber die Fasnacht durch die Gassen getrieben wurde, musste man zum Topspiel gegen Pfullendorf nach Meßkirch ausweichen. Dort empfing der Tabellenzweite Pfullendorf mit Ebringen den Tabellenführer der Landesliga II. Von Anfang an war klar, dass es um alles geht und dementsprechend kompromisslos ging es an den acht Brettern zu. Und die Erste aus Ebringen begann druckvoll. Schon bald führte man durch Siege von Lutz Grabe, Holger Kaspereit und Peter Meyer mit 3:0. Wer aber dachte, das sei schon die Siegerstraße, irrte sich gewaltig. Denn an drei weiteren Brettern standen die Ebringer elend schlecht. Nach und nach mussten Udo Bösch, Malte Pothmann und Ivan Dukic ihre Niederlagen eingestehen und ihren Gegnern gratulieren, womit es 3:3 stand. Nun lag es an Jürgen Tuchtfeld und Harald Obloh, den Mannschaftssieg zu erzwingen. Und Jürgen blieb seinem Stil treu und vergoldete seinen geduldig und achtsam erspielten Stellungsvorteil in einen souveränen Sieg, mit dem das Minimalziel Mannschaftsremis schon erreicht gewesen wäre. Harald hatte die Möglichkeit durch ein Remis den Mannschaftssieg einzutüten, aber er war sich seiner Sache sicher und spielte weiter auf Sieg. In der 6. Stunde der Partie erreichte Harald sein Ziel und konnte den 5. Brettpunkt für Ebringen verbuchen. Unter dem Strich ein hart erkämpfter Auswärtssieg bei einem Mitfavoriten um die Meisterschaft in der Landesliga II. Nach dieser tollen Mannschaftsleistung nahm die Erste die zweistündige Heimfahrt gerne in Kauf und freute sich nach einem langen Wettkampftag immer noch Tabellenführer zu sein.

Oberwinden III – Ebringen II               0 : 8

Das Auswärtsspiel der Zweiten in Oberwinden geriet zu einer kurzen Angelegenheit. Als fast alle Spieler schon am Brett saßen und sich auf einen spannenden Mannschaftskampf freuten, stellte sich heraus, dass Oberwindens Mann fürs Spitzenbrett nicht anwesend war. Als dieser um 10:30 Uhr immer noch nicht erschienen war, wurde der Mannschaftskampf mit 0:8 für Ebringen II gewertet. Für die Zweite ein schönes, aber leider nicht erkämpftes Ergebnis.

Text: Karl-Peter Kendzia

Schach zwischen den Jahren.

Bei drei  Veranstaltungen in der Regio waren Ebringer Schachcracks dabei.

Beim Schachfestival in Basel nahm unser aktueller Vereinsmeister Lutz Grabe teil. Das starke Turnier hatte in der Meistergruppe 106 Teilnehmer (darunter 14 Titelträger). Lutz startete großartig, musste jedoch in zwei Runden dem Turnierstress Tribut zollen, aber dann ging es wieder bergauf. Nach 7 Runden in 5 Tagen belegte er am Ende mit 4,5 Punkten einen hervorragenden 18. Platz in diesem starken Feld.

Vom 27. bis 30.Dezember fand in Frankenthal bei Mannheim das 6. Internationale Frankenthaler Weihnachtsopen statt. Für Ebringen war Dirk Hamar am Start. In der C-Gruppe gemeldet, bekam er es mit vielen jugendlichen Nachwuchsspielern zu tun, die durchweg ein höheres Niveau spielten als ihre DWZ-Zahl vermuten ließ. Nach 7 Runden landete Dirk mit 4,5 Punkten auf einem guten elften Platz bei 51 gemeldeten Spielern.

Beim traditionellen Neujahrsturnier des Schachclubs Umkirch (Schnellschach für 4-er Mannschaften) war Ebringen mit zwei Mannschaften vertreten. Während Ebringen 1 etwas hinter den Erwartungen zurückblieb,  konnte Ebringen 2 mit einem rasanten Schlussspurt die Rating-Gruppe DWZ 1600 gewinnen und Pokal sowie Weinpreise mit nach Hause nehmen.



Siegreich ins Neue Jahr: Die Ebringer Schachspieler Werner Bonrath, Robert Hamar und Winfried Schüler (von links nach rechts) waren bester Dinge, als sie beim Neujahrsturnier in Umkirch in ihrer Rating-Gruppe den Pokal abräumten. Der vierte Spieler war Patrick aus Dreisamtal, der leider nicht im Bild ist.

Text: Karl-Peter Kendzia

Zwei Hexentalderbys am dritten Spieltag der Verbandsrunde.

Sölden I – Ebringen I                4 : 4

Mit weißer Weste und als Tabellenführer der Landesliga II fuhr die Erste zum ewig jungen Derby ins benachbarte Sölden. Dort ging man zwar als leichter Favorit ins Rennen, doch die Söldener gelten seit langem als enorm kampfstark. Schon zu Beginn des Mannschaftskampfes untermauerten die Söldener ihren guten Ruf und nutzten einen unerwarteten Fehlgriff vom Ebringer Lutz Grabe, um auf 1:0 zu stellen. Diesem frühen Schock folgten bald eine weitere Niederlage und ein Remis, so dass die Hausherren solide mit 2,5:0,5 führten. An den übrigen Brettern gab es zum Teil deutliche Vorteile für die Ebringer, doch nichts ist weiter als der Weg vom Auf-Gewinn-stehen bis zum tatsächlichen Sieg. So war es dann an Heinz Bösch den wichtigen Anschlusstreffer zu markieren, aber Peter Meyer, Udo Bösch und Malte Pothmann konnten ihre Stellungsvorteile nicht ins Ziel bringen und mussten jeweils ins Remis einwilligen. 4:3 für Sölden und nur Jürgen Tuchtfeld konnte noch eine Ebringer Niederlage verhindern. In seiner ruhigen und routinierten Art verwandelte Jürgen seinen kleinen Vorteil Zug um Zug in einen sicher erspielten Sieg und rettete Ebringen damit einen wichtigen Mannschaftspunkt. Damit bleibt die Erste ungeschlagen und kann in der Landesliga II weiter vorne mitspielen.

Sölden II – Ebringen II              2 : 6

Im zweiten Mannschaftskampf des 1. Advents trafen die Landesligareserven der Derbyteams aufeinander. Die Zweite aus Ebringen kassierte nach dem Abstieg aus der Bereichsliga zwei Niederlage an den ersten beiden Spieltagen und wollte sich in Sölden rehabilitieren. Glänzend aufgelegt zeigte sich Peter Ackermann an Brett 1, der einen Materialvorteil in einem komplizierten Endspiel mustergültig in einen Sieg ummünzte. Von Peter inspiriert, überstand Harald Obloh überlegt die wilden Angriffe seines Gegners, um ihn anschließend lehrbuchmäßig mattzusetzen. An Brett 3 spielte Altmeister Ewald Schneider eine wunderschöne Angriffspartie, übersah aber leider einen tödlichen Konter seines Gegners, verlor eine Figur und musste aufgeben. An den übrigen Brettern wurde die Zweite ihrer Favoritenrolle gerecht, nur Dirk Hamar und Werner Bonrath remisierten. Am Ende stand ein ungefährdeter 6:2 Erfolg für die Zweite, die nach drei Spieltagen endlich in der Bezirksklasse angekommen zu sein scheint.

Udo Bösch zum 12. Mal Ebringer Pokalsieger.

In einem denkwürdigen Pokalfinale setzte sich Udo Bösch gegen Hanspeter Becker durch. Eine von beiden Seiten äußerst kämpferische Partie endete durch Zeitüberschreitung, als Hanspeter Becker im Mittelspiel leicht besser stand, glänzend spielte, leider aber die Schachuhr aus den Augen verlor und damit auch die Partie. Das ist zum einen schade, weil die Partie noch viel Spannung versprach, zum anderen, weil sich Hanspeter damit um die Früchte seiner Denkarbeit brachte. Der Schachclub Ebringen gratuliert Udo zu seinem 12. Pokaltitel und wünscht allen Ebringern frohe Festtage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

Text: Karl-Peter Kendzia

Udo Bösch führt Ebringen zum Auftaktsieg.

Brombach II – Ebringen I                    2,5 : 5,5

Zum Saisonstart musste die Erste in diesem Jahr bei strahlendem Sonnenschein nach Brombach. Dort wurde man von einem ebenbürtigen Gegner erwartet. Aber Ebringen hat etwas, das andere Teams nicht vorweisen können: einen Mannschaftsführer namens Udo Bösch. Schon nach 90 Minuten hatte Udo seinen Gegner in die Knie gezwungen nach nur 21 Zügen und einem unvermeidlichen Figurenverlust. Schon öfter hat man gesehen, dass ein so vorzeitiger Sieg der ganzen Mannschaft Auftrieb gibt. So folgten schon bald Harald Obloh und Heinz Bösch Udos Beispiel und gewannen ihre Partien ebenfalls. Als Malte Pothmann noch ein Remis beisteuerte, stand es nach zweieinhalb Stunden 0,5 : 3,5 für die Ebringer Gäste und der Kampfgeist der Brombacher war fast gebrochen. Den Mannschaftsieg sicherten dann Peter Meyer, Lutz Grabe und Peter Ackermann mit weiteren Remisen. Holger Kaspereits Gegner sah für sich Siegchancen und spielte weiter, obwohl der Mannschaftskampf längst verloren war. Die Partie endete Remis, in einem studienhaften Bauernendspiel hatten die Siegchancen allerdings bei Holger gelegen. Am Ende notierte Kapitän Udo Bösch einen deutlichen, nie gefährdeten Sieg ohne eine einzige Niederlage: ein Saisonstart nach Maß.

Dirk Hamar glänzt bei der Bezirkseinzelmeisterschaft in Horben.

Horben ist ein gutes Pflaster für Ebringer Schachspieler. Im vergangenen Jahr erreichte Karl-Peter Kendzia einen erfreulichen 6. Platz. Das überschaubare Turnier mit der familiären Atmosphäre zog in diesem Jahr Dirk Hamar an, der ähnlich gute Erfahrungen machte wie sein Vorgänger. Interessante Partien, erstklassige, preiswerte Verpflegung und faire Wettkämpfe. Auch sportlich lief es für Dirk super. Nach der obligatorischen  Erstrundenniederlage – in der ersten Partie bekommt man aufgrund des Auslosungsmodus als Normalsterblicher immer einen superstarken Gegner zugelost – holte Dirk zwei Siege. Die vierte Partie brachte Dirk ein unklares Dame-Turm-Endspiel ein, und so reichte er seinem Gegner die Hand zum Remis. Dirks letzter Gegner trat zur 5. Runde gar nicht mehr an, ein klarer Hinweis darauf, dass die Bezirkseinzelmeisterschaft nicht nur gute Schachkenntnisse erfordert, sondern auch das nötige Quäntchen Kondition. Am Ende belegte Dirk im B-Turnier einen hervorragenden 3. Platz. Im Ebringer Schachclub überrascht das niemanden, ist Dirk doch mittlerweile im Ebringer Bezirksligateam ein echter Hoffnungsträger.

Text: Karl-Peter Kendzia

Ist der Bruder fort, war es Brudermord.

Heinz Bösch vereitelt gekonnt die Titelverteidigung seines Bruders Udo.

Wir wissen es aus Funk und Fernsehen, eigentlich schon seit Kain und Abel: Die Familie ist eine Brutstätte von Gewalt und Verbrechen. So auch am letzten Dienstag in der Ebringer Schlossscheune. Zur besten Sendezeit gab es da einen sehenswerten „Brudermord“ in echter Krimiqualität zu bestaunen. In der vorletzten Runde der diesjährigen Vereinsmeisterschaft begrub Heinz Bösch mit messerscharfen Zügen die Siegeshoffnungen seines Bruders Udo. Das kostete Letzteren nicht nur das Leben (seines Königs), sondern beraubte ihn gleichzeitig der Möglichkeit, seinen 2018 errungenen Vereinsmeistertitel zu verteidigen. Heinz Bösch hat sich mit diesem eleganten und trickreichen „Brudermord“ nicht nur zum Favoritenschreck des Turniers gekürt, sondern auch die Chance genutzt, ganz vorne mitzuspielen. Heinz pflegt auf den 64 Feldern einen kompromisslosen Spielstil. In hart umkämpften Stellungen fühlt er sich wohl, entfaltet hier seine ganze Routine und beweist immer wieder eine beneidenswerte Nervenstärke. So konnte er sich mit einer glänzenden Leistung belohnen und seinen jüngeren Bruder Udo von dem Brett schieben, das für Schachspieler die Welt bedeutet. Damit hat Heinz beste Chancen in diesem Jahr aufs Treppchen zu steigen, ebenso wie der momentan führende Lutz Grabe und die starken Konkurrenten Peter Meyer und Holger Kaspereit. Mit Udo Bösch ist jedenfalls schon der erste Abonnementsieger auf der Strecke geblieben. Nach weiteren Favoritenkillern wird in der letzten Runde heftig gefahndet. Und die Spannung bleibt. Denn bekanntlich ist nicht immer der Bruder der Mörder.

Text: Karl-Peter Kendzia

Ebringer Trio bei der ACO-Schach-WM auf Rhodos.

Die Schachweltmeisterschaft der Amateure (ACO) fand in diesem Jahr auf der griechischen Insel Rhodos statt. 283 Spieler aus 27 Ländern nahmen teil. Der Schachclub Ebringen war durch die Spieler Dirk Hamar, Robert Hamar und Dr.Werner Bonrath vertreten.


Ebringer Teilnehmer der ACO-Schachweltmeisterschaft Rhodos 2019 (v.l.n.r:) Dr. Werner Bonrath, Dirk Hamar, Robert Hamar.

Die Spieler traten in verschiedenen Leistungsgruppen an, in denen  in jeweils 9 Runden der Weltmeister zu ermitteln war. Die Ebringer Spieler kamen gut ins Turnier und rechneten sich nach einem Drittel der absolvierten Partien einen Platz auf den vorderen Rängen aus. Am Ende des Turniers erreichte man obere Mittelfeldplätze  – bei diesem starken Teilnehmerfeld ein sehr gutes Ergebnis. Natürlich gab es auch eine Verbesserung der individuellen Wertungszahlen.

Besonders hervorzuheben ist, dass uns die gemeinsamen Analysen, u.a. mit den Grossmeistern Spyridon Skembris und Sigurds Lanka, tiefere Einblicke in aktives Schach und wichtige Positionen vermittelte. Dies waren sehr lehrreiche Trainingsstunden.

Rhodos bietet viele Sehenswürdigkeiten, deshalb wurden verschiedene Ausflüge unternommen. Die Akropolis von Limnos oder das Schmetterlingstal sind echte Highlights und für kleine Wanderungen sehr zu empfehlen.

Auch im kommenden Jahr wird es eine Amateurschachweltmeisterschaft geben, wo bestimmt wieder Ebringer Schachcracks ihre Chance suchen werden.


Robert Hamar kämpft in schwieriger Stellung.

Text: Dr. Werner Bonrath

Lutz Grabe mit weißer Weste.

Favoriten bisher in Front bei der Vereinsmeisterschaft 2019

Für die diesjährige Vereinsmeisterschaft des Ebringer Schachclubs meldeten 14 Spieler. Der Unterschied zu den Vorjahren: Der Kreis der Favoriten ist auf 6 angewachsen. So viele Spieler aus dem Landesligateam nehmen teil und belegen nach drei Runden erwartungsgemäß die vorderen Plätze. Einsam an der Spitze mit drei Siegen liegt Lutz Grabe, der für sein konstant gutes Spiel bekannt ist. Dahinter lauert ein punktgleiches Quartett um Peter Meyer, Udo und Heinz Bösch sowie Holger Kaspereit, die bereits alle einen halben Punkt abgeben mussten. Mit 14 Teilnehmern ist ungefähr die Hälfte der Ebringer Aktiven am Start, die Freude am Spiel ist also ungebrochen. Allerdings hat sich aus der zweiten Mannschaft noch kein echter Favoritenschreck herauskristallisiert, aber noch sind ja vier Runden zu spielen, bis der neue Vereinsmeister im Schachclub Ebringen gekürt wird. Einstweilen muss sich der Führende Lutz Grabe mit der Rolle des Gejagten abfinden, was ihm bei seiner Erfahrung nicht schwerfallen dürfte. Jedenfalls wird die Vereinsmeisterschaft in diesem Jahr kein Selbstläufer für die Abonnementsieger Udo Bösch und Holger Kaspereit. Für Spannung ist also gesorgt. Der Schachclub wünscht allen Ebringern einen sonnigen Frühling.

Text: Karl-Peter Kendzia

Einladung zur Jahreshauptversammlung am Dienstag, 26. März 2019

Der Schachclub Ebringen lädt alle Mitglieder, Freunde und Gönner des Vereins zu seiner diesjährigen Jahreshauptversammlung ein. Sie findet am Dienstag, 26. März um 20 Uhr im Schachraum der Ebringer Schlossscheune statt.

Tagesordnung:

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Genehmigung der Tagesordnung
  3. Genehmigung des Protokolles der JHV 2018
  4. Berichte des Vorstandes mit Aussprache
  5. Bericht aus der Gemeinde
  6. Bericht der Kassenprüfer
  7. Entlastung des Gesamtvorstandes
  8. Wahlen zum Vorstand
    Turnusmäßig stehen an 2. Vorsitzender und Turnierleiter sowie ein Beisitzer
  9. Wahl der Kassenprüfer
  10. Weintage 2019
  11. weitere Vorschau auf 2019
  12. Sonstiges, Wünsche und Anträge
Wünsche und Anträge zur Tagesordnung sind bis Dienstag, 19. März an den 1. Vorsitzenden Winfried Schüler, Mühlenweg 10, 79285 Ebringen, winfried.schueler@gmx.de, zu richten.