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6. Dorffestblitz in Oberwinden am 29.07.2007

Nach dem Turnier ist vor dem Turnier! Am Sonntag, 29.7.2007, veranstaltet der Schachclub Oberwinden zum 6. Mal ein Blitzturnier im Rahmen des Brauchtumfestes. Es wird mit groߟer Sicherheit ein schönes Schachturnier werden. Eine Teilnahme wird hiermit allen Schachbegeisterten wärmstens empfohlen

Rege Teilnahme beim Sommerblitz

Beim 1. Ebringer Sommerblitzturnier am Sonntag, 15. Juli im Rahmen des Wein- und Sektfestivals der Winzergenossenschaft war trotz Sommerhitze und Schwimmbadwetter mit 34 Teilnehmern eine rege Teilnahme beim Freiluftturnier im Hof des Ebringer Schlosses zu verzeichnen. Immerhin 12 Akteure hatten eine ELO-Zahl.
Mit Libor Valevsky blieb der heiߟ umkämpfte Sieg beim Schachclub in Ebringen.
Der Schachclub bedankt sich bei allen Sponsoren, so der Metzgerei Hensler und insbesondere bei der Winzergenossenschaft und dem Schlossgut Ebringen für die Unterstützung.

Die Endtabelle nach 11 Runden Schweizer System:

Pl. Teilnehmer R WZ G S R V P Bh SoBe
1. Valevsky, Libor
Ebringen
2205 11 8 1 2 8.5 73.5 55.00
2. Gierth, Hans-Joachim
Dreisamtal
2279 11 8 0 3 8.0 76.0 51.50
3. Scherer, Max
Dreisamtal
2326 11 8 0 3 8.0 75.0 51.00
4. Prill, Daniel
Münstertal
Jug 2059 11 7 2 2 8.0 73.5 54.00
5. Groß, Klaus-Jürgen
Dreisamtal
2217 11 7 1 3 7.5 76.0 49.75
6. Schwierskott, Marc, Dr.
Brombach
2220 11 7 0 4 7.0 73.0 43.50
7. Vojnovic, Dusan
Freiburg-Wiehre
Sen 2009 11 6 1 4 6.5 69.0 35.75
8. Kaspereit, Holger
Ebringen
2222 11 6 1 4 6.5 68.0 35.75
9. Meyer, Peter
Oberwinden
2090 11 5 3 3 6.5 66.5 36.50
10. Gorse, Gerard
Sölden
Sen 2054 11 6 1 4 6.5 65.5 35.25
11. Pauk, Peter
Oberwinden
1870 11 5 3 3 6.5 64.5 33.75
12. Wirz, Heinz
Brombach
2151 11 6 0 5 6.0 71.5 35.00
13. Wernet, Andreas
Oberwinden
1871 11 5 2 4 6.0 65.0 30.00
14. Lorenz, Stefan
Ebringen
1604 11 6 0 5 6.0 59.0 27.50
15. Prill, Gerhard
Münstertal
2119 11 4 3 4 5.5 69.0 32.00
16. Bösch, Udo
Ebringen
2030 11 5 1 5 5.5 66.0 27.25
17. Lang, Alexander
Oberwinden
2067 11 4 3 4 5.5 65.0 30.25
18. Mattern, Till
Merzhausen
1744 11 5 1 5 5.5 62.5 27.00
19. Balg, Matthias
Brombach
1968 11 5 1 5 5.5 62.0 26.25
20. Schneider, Ewald
Ebringen
Sen 1651 11 5 1 5 5.5 60.0 25.50
21. Dengra, Rafael
Müllheim
1200 11 5 1 5 5.5 55.5 24.00
22. Burger, Oliver
Oberwinden
1354 11 5 1 5 5.5 42.0 14.75
23. Becker, Hans-Peter
Münstertal
Sen 1825 11 4 2 5 5.0 62.0 26.50
24. Klaus,
Eduard
Möhringen
Sen 1700 11 5 0 6 5.0 55.0 17.00
25. Bung, Christoph
Merzhausen
1761 11 4 2 5 5.0 52.0 18.00
26. Kenz, Dieter
Sölden
1527 11 5 0 6 5.0 51.5 18.00
27. von Eisengrein, Wolfgang
Ebringen
Sen 1437 11 5 0 6 5.0 45.0 12.00
28. Dufner, Stefan
Merzhausen
1558 11 4 1 6 4.5 55.0 16.75
29. Heinrich, Dorian
Bad Krozingen
1442 11 4 0 7 4.0 50.5 15.00
30. Aschenbach, Rainer
Bad Krozingen
Sen 1200 11 2 2 7 3.0 46.0 8.00
31. Terhoeven, Andreas
Ebringen
Jug 1089 11 3 0 8 3.0 45.5 7.00
32. Deuring, Lukas
Freiburg-Wiehre
Jug 911 11 2 1 8 2.5 45.5 5.00
33. Mahle, Alois
Dreisamtal
Sen 964 11 2 0 9 2.0 44.5 4.50
34. Hacker, Christoph
vereinslos
Jug 1200 11 1 1 9 1.5 46.5 5.50

15. Juli 2007 – 1. SSSW – Blitzschachturnier

Unter dem Motto “Sommer, Sonne, Schach und guter Wein”veranstaltet der Schachclub Ebrigen am Sonntag, 15. Juli, im Rahmen des Wein- und Sektfestivals beim Ebringer Schloss das
1. SSSW – Blitzschachturnier.

Veranstaltungsort ist der Ebringer Schloßplatz. Anmeldeschluss ist um 13 Uhr.
Gespielt werden 11 Runden nach Schweizer System, die Bedenkzeit beträgt 5 Minuten pro Spieler und Partie.
Das Startgeld beträgt 2€, die Siegerehrung ist gegen 17 Uhr.

Der Schachclub Ebringen würde sich über eine rege Teilnahme aller Schachinteressierten aus der Region freuen, die sich bei gutem Wein und hoffentlich schönen Wetter dem Schachspiel widmen wollen. Auch vereinslose Hobbyschachspieler sind herzlich willkommen. (Bei wider Erwarten schlechtem Wetter wird das Turnier im angrenzenden Feuerwehrheim ausgetragen).

Zahlreiche Sachpreise, gestaffelt nach Spielstärke- und Altersgruppen, warten auf die Teilnehmer. Eine Voranmeldung per email an udo.boesch@freenet.de ist erwünscht, aber nicht zwingend notwendig.

5. Runde Vereinsmeisterschaft

Am heutigen 8. Mai findet die fünfte Runde der laufenden Vereinsmeisterschaft statt. Die numerisch stärkste Begegnung findet zwischen Udo Bösch und Holger Kaspereit statt.

Überraschungssieger beim Osterhasen-Blitzturnier

Einen überraschenden Ausgang nahm das ‚Osterhasen‘-Blitzturnier des Schachclubs. Nicht einer der favorisierten Spieler aus der 1. Mannschaft, sondern unser Routinier Schachfreund Wolfgang von Eisengrein errang den Sieg bei dem erstmals ausgetragenen Handicap-Turnier. Wolfgang wählte die richtige Taktik und rollte fulminant das Feld von hinten auf. Wir gratulieren herzlichst!!!

Osterhasen-Blitzturnier am 10. April

Der Schachclub veranstaltet am 10. April ein nachösterliches Blitzturnier zu dem alle Vereinsmitglieder und auch alle Schachinteressierten herzlich eingeladen sind. Wir spielen ein Handicap-Turnier, bei dem der Spass am Schach im Vordergrund stehen soll ohne dass der sportliche Ansporn zu kurz kommt. Kleine Sachpreise in verschiedenen Kategorien (bester Nicht-Vereinsspieler, bester Senior, bester Junior etc) sind zu gewinnen. Das Blitzturnier beginnt um 20:15h, Anmeldeschluss ist um 20h.

Georg Zimmermann verstorben

Am 07. Juni 2006 verstarb nach schwerer Krankheit Georg Zimmermann, 1. Vorsitzender unseres Nachbarvereins Horben.
Der Schachsport in der Region Freiburg verliert mit ihm ein verdienstvolles Mitglied. Georg hat mich in meiner Zeit als Bezirksjugendleiter bzw. bei meiner Tätigkeit im Bezirksvorstand immer aktiv unterstützt und ich schätzte seinen kompetenten Rat.
Auch um die gute Zusammenarbeit der vier Vereine Horben, Ebringen, Merzhausen und Sölden hat er sich verdient gemacht.
Wir verlieren mit ihm einen engagierten Schachfreund und trauern mit seiner Familie.

Winfried Schüler
1. Vorsitzender

Stellungnahme des Schachclubs Ebringen zur Verbandsneugliederung

Der Schachbezirk Freiburg hat seine Mitgliedsvereine zu Stellungnahmen zum geplanten Zusammenschluss der Landesverbände Baden und Württemberg mit einer Bezirksneugliederung sowie zum vom Bezirk Hochrhein vorgeschlagenen gemeinsamen Spielbetrieb gebeten:

Stellungnahme SC Ebringen zu einem Schachlandesverband Baden-Württemberg

Der Schachclub Ebringen lehnt einen Zusammenschluss der Verbände von Baden und Württemberg ab. Der Schachsport ist keine politische Gebietskörperschaft und es besteht keinerlei Veranlassung, die Fehler der Politik zu wiederholen.
Wir halten eine Verbandsstruktur nach Ländergrenzen aus sportlichen Gründen ohnehin für wenig glücklich: Der Ballungsraum Mannheim liegt in drei Bundesländern und der Bezirk Mannheim hat wohl nicht ohne Grund zwei Mitgliedsvereine aus Hessen. Der Ballungsraum Ulm liegt in zwei Ländern. D.h. wir stellen die Sinnhaftigkeit von Landesverbänden nach Bundesländern grundsätzlich in Frage und sehen in einer Restrukturierung des DSB nach den Einzugsgebieten von Ballungsräumen und Metropolregionen einen wesentlich zukunftsträchtigeren Ansatz als in einer Gliederung nach anachronistischen Ländergrenzen.
Während die Politik immer nur von einer Länderneugliederung redet, könnte hier der Schachsport mutigen Schrittes vorangehen und handeln statt nur zu reden.
Wenn wir schon alte Zöpfe abschneiden sollen, dann doch bitte richtig. Die Befürworter eines gemeinsamen Landesverbandes sind wohl noch immer in den Denkstrukturen des Wiener Kongresses verhaftet.
Die bisherige Struktur des Schachs in Baden-Württemberg entspricht wenigstens für die Zentren den Metropolregionen Oberrhein (Baden) und Stuttgart (Württemberg). Wobei zu Baden dann eher die Pfalz passen würde, während der gesamte Bodenseeraum wohl eher Stuttgart zuzuordnen wäre. Eine Oberrheinliga scheitert ja leider an nationalen Grenzen.

Auch sportlich ist durch einen Zusammenschluss mit Württemberg für uns keinerlei Gewinn zu erkennen, im Gegenteil. Die Zahl der Startplätze bei Deutschen Meisterschaften dürfte sich durch den Zusammenschluss eher halbieren.

Hauptamtliche Geschäftsstelle
Der WSV leistet sich in Stuttgart eine hauptamtliche Geschäftsstelle. Nun ist Württemberg auch EDV-technisch ein hoch integrierter Verband und wohl in der Lage, einen Großteil der Verwaltungsarbeit von Funktionären via Internet und Datenbanken abzuwickeln. (Der Schachbezirk Freiburg erfasst mit seiner Datenbank derzeit den Spielbetrieb der Verbandsliga Süd sowie der Region Freiburg/Hochrhein und ihrer beiden Bezirke, was den dortigen Verwaltungsaufwand erheblich vereinfacht. Außerdem will der Schachbezirk Freiburg auch prüfen, inwieweit er von seiner Datenbank in der Lage wäre, den gesamten badischen Spielbetrieb abzuwickeln.)

Eine via Internet erreichbare Datenbank entlastet die Funktionäre ganz erheblich und macht eine hauptamtliche Geschäftsstelle relativ obsolet. Der Schachclub Ebringen ist der Ansicht, dass der sinkende Nutzen der hauptamtlichen Geschäftstelle auch dem württembergischen Verband bekannt sein dürfte, ebenso jedoch auch die Kosten. Wir sehen darin auch ein Hauptmotiv seitens Württembergs für den Zusammenschluss mit Baden. Wir sollen da mitzahlen.

Gemeinsamer Ligenbetrieb
Beim vorgesehenen Ligenbetrieb ließ sich das Gremium wohl von der Maxime leiten, möglichst alle Erinnerungen an vergangene Zeiten zu tilgen und statt nach Ost und West nach Nord und Süd zu teilen.

Hierbei fällt uns besonders auf, dass einzig das Gebiet der bisherigen Verbandsliga Nordbaden vom neuen Zuschnitt gar keine Nachteile hinsichtlich der Fahrwege hätte. Dagegen verschlechtert sich die Spielsituation für den Raum Stuttgart, der zwischen Nord- und Süd geteilt werden soll, erheblich.
Ob die beiden flächenmäßig riesigen Bezirke im Nordosten bzw. Südosten Württembergs bei den betroffenen Vereinen auf Gegenliebe stoßen, wagen wir zu bezweifeln.

Für Südbaden und Südwürttemberg erforden die Fahrzeiten in einer Südliga wohl dann schon Tagesreisen mit Übernachtung.
Diese Art der geplanten Aufteilung lehnt der SC Ebringen daher als weltfremd und bar jedweder Rücksicht auf Topographie und Infrastruktur ab.

Neustrukturierung der Bezirke
Die Zerschlagung des Bezirks Freiburg ohne jedwede Rücksicht auf Verkehrsbeziehungen im Ballungsraum Freiburg ist ein Affront.

Wenn man die Aufteilung der Region Stuttgart sieht, auch im Hinblick auf die Nord-Süd-Aufteilung des Spielbetriebes, so würde es uns nicht überraschen, wenn dort für jene Region ähnlich gedacht würde.

Die beiden geplanten Riesenbezirke in Württemberg wurden schon angesprochen. Die Aufteilung von Südwürttemberg mit einem von Ulm bis an den Bodensee reichenden und einem sich über die Alb von Schramberg bis Sigmaringen hinziehenden Bezirk hat unseres Erachtens immerhin den erfreulichen Nebeneffekt, dass man auch in Württemberg einen gemeinsamen Landesverband kritischer sehen dürfte.

Der Vorschlag der gemeinsamen Kommission hat unseres Erachtens nur für Nordbaden und den Bezirk Mittelbaden keine Nachteile, bzw. sogar Vorteile. Es verwundert daher auch nicht, dass die aus diesen genannten Regionen stammenden Vizepräsidenten und der Landesjugendleiter einen Zusammenschluss der beiden Verbände befürworten.

Wir lehnen die so vorgeschlagene Einteilung der Bezirke in unserer Region als indiskutabel ab und gegen davon aus, dass auch in Württemberg sich die Freunde dieser Einteilung in Grenzen halten dürften, wenn man sich etwa den Riesenbezirk von Ulm bis zum Bodensee ansieht. Der logischen Deduktion gereicht die Nicht-Berücksichtigung von Randbedingungen jedenfalls nicht zur Ehre.
Hinsichtlich der Zuordnung des Hochschwarzwalds und des Hochrheins schließt sich der SC Ebringen der Auffassung des SC Oberwinden an.

Die von der gemeinsamen Kommission vorgesehene Neueinteilung dürfte im gesamten bisherigen Bezirk zu einem Rückgang der aktiven Spieler und auch zu deutlich mehr Spielausfällen führen.

Gemeinsamer Ligenbetrieb mit dem Hochrhein

Der Vorschlag des Bezirks Hochrheins für einen gemeinsamen Ligenbetrieb klingt zunächst verlockend, doch sind die daraus resultierenden langen Fahrzeiten gerade auch für meinen Verein der Grund, diesen Vorschlag nach reiflicher Überlegung abzulehnen. Wir teilen weitgehend die Argumente des SC Bad Krozingen.

Andererseits scheint es so, dass wir trotzdem um diese Neugliederung nicht herumkommen. Der Bezirk Freiburg ist zwar eine juristische Person, hat aber in seiner Satzung verankert, dass er die Regularien des Badischen Schachverbandes, dessen Untergliederung er ist, anerkennt. Dazu zählt auch die Einteilung der Schachbezirke.

Winfried Schüler
1. Vorsitzender
Schachclub Ebringen 1962 e.V.