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Erstrundenaus im Bezirksmannschaftspokal für den SC Ebringen

Nachdem der SC Ebringen in den letzten Jahren im Mannschaftspokal sehr oft erst auf badischer Ebene die Segel streichen musste, hatte der Schachclub Markgräflerland gegen den SC Ebringen in der ersten Runde auf Bezirksebene knapp die Nase vorne. Am Ende stand es zwar 2:2, aber aufgrund des Sieges an Brett 1, für das Markgräfler Spitzenbrett, ging der Gesamtsieg an die Müllheimer.

Am ersten Brett wurde Harald Obloh vom nominell stärkeren Gegner gleich nach der Eröffnung unter Druck gesetzt, dem Harald im Mittelspiel nicht mehr stand halten konnte. Sein Gegner überrumpelte ihn durch eine kleine Kombination.

Holger Kaspereit konnte an Brett 2 seinen Gegner in der Eröffnung auf unbekannte theoretische Pfade locken, in dem sich der Gegner nicht zurecht fand und am Schluss in einem Endspiel die Segel streichen musste.

Zuvor hatte sich Bernd Winter am 3. Brett in einer remiselichen Variante der Englischen Eröffnung mit seinem nominell schwächeren Gegner zu einem Unentschieden geeinigt.

Ebringen hätte eigentlich mit 1,5 : 2;5 verlieren müssen, hätte am vierten Brett Hartmut Gramse aus Müllheim die letzte noch mögliche Pointe vom Ebringer, Hans-Peter Becker, gesehen. In einem völlig verlorenen Doppelturmendspiel konnte Hans-Peter seinem Gegner noch entkommen, in dem er die gegnerischen Bauern laufen ließ, aber mit zwei Türmen auf die zweite Reihe kam und so ein Dauerschach erzwingen konnte.

Die Ebringer waren am Ende zwar ein bisschen enttäuscht.  Das Gute aber an diesem Ergebnis ist die Tatsache, dass die letzten Spielabende dieses Jahres den eigenen Ebringer Turnieren gehören und man sich außerdem voll auf die Verbandspiele konzentrieren kann.

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