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2 Niederlagen am 2. Spieltag.

Für die Ebringer Schachteams gab es am letzten Wochenende keine Punkte. Die Erste war völlig chancenlos gegen den Landesligameisterschaftsanwärter Heitersheim, die Zweite schrammte nach beherztem Kampf haarscharf an einem Mannschaftsremis vorbei.

 

Ebringen I – Heitersheim I 1,5 : 6,5

Es kommt beim Schach häufiger vor, dass die älteren Spieler den jüngeren Lehrgeld zahlen müssen, nicht nur bei der gerade laufenden Schach WM. Prominentestes Opfer der Heitersheimer Schachjugend war Holger Kaspereit, der gegen Julian Boes schon bald erfolglos einem Minusbauern hinterher rannte und dann folgerichtig verlor. Jürgen Tuchtfeld, Ivan Dukic, Peter Ackermann und Jörg Breczynsky wurden von ihren Gegnern ebenfalls klar dominiert und mussten aufgeben. Ein Remis erzielen konnten nur Dirk Bösch, Udo Bösch und Hanspeter Becker. Kein Ebringer konnte seine Partie gewinnen. Damit steht die Erste relativ unerwartet auf einem Abstiegsplatz. Das sollte ein ausreichende Motivation sein für das anstehende Auswärtsspiel in Rastatt.

 

Ebringen II – Bad Krozingen 3,5 : 4,5

Eine Spielerabsage in letzter Minute brachte die Zweite um den Lohn ihrer engagierten Leistung gegen leicht favorisierte Krozinger. Mit viel Einsatz gelang es der Ebringer Sieben, den Mannschaftskampf lange Zeit offen zu gestalten. Nach Siegen von Ewald Schneider und Winfried Schüler sowie Remisen von Karl-Peter Kendzia und Werner Bonrath stand es 3:4 für Bad Krozingen. In der einzigen noch laufenden Partie lag die ganze Verantwortung für den vierten Punkt auf den Schultern von Stefan Lorenz. Und Stefan spielte mannschaftsdienlich auf Sieg. Leider kam es zu einem Damentausch, der Stefan eine Menge Angriffsschwung kostete. Der verbleibende Feldvorteil war klein und schwer zu verwerten. Und die Partie zog sich hin. Dazu kam, dass Stefan als Eventveranstalter in der Nacht zum Sonntag noch kein Bett gesehen hatte. So übersah er am Schluss einen Königszug, der ihn eine Figur kostete. Sein Gegner Matthias Pfefferle war sichtlich froh, trotz Stefans Dauerbeschuss noch das spielentscheidende Remis erreicht zu haben. Obwohl das Nachbarschaftsduell damit knapp verloren ging, braucht sich die Zweite keine Sorgen zu machen. Die Moral der Mannschaft ist großartig, und das werden die kommenden Gegner erleben.

Text: Karl-Peter Kendzia

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