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Zweite feiert ersten Sieg in der Bereichsliga

Am 5. Spieltag der Verbandsrunde platzt endlich der Knoten und Ebringens Landesligareserve fährt als Aufsteiger die ersten Punkte ein.  

Ebringen II – Brombach IV         4,5 : 3,5

Gegen die Gäste vom Hochrhein hatten sich die Ebringer viel vorgenommen, nachdem man aus den ersten 4 Mannschaftskämpfen erst einen Punkt erkämpfen konnte. Aufsteigen ist nichts für Feiglinge. Das Match gegen Brombach begann vielversprechend. Nach frühen Siegen durch Hans-Dieter Weißflog, Michael Riesterer und Michael Bauer sowie einem Remis von Karl-Peter Kendzia lagen die Ebringer schnell mit drei Punkten vorne und gingen davon aus, dass aus den verbleibenden Partien schon noch 1 Brettpunkt herausspringen würde. Rene Seidel hielt seine Partie gegen den Jugendspieler Niklas Oktai zunächst ausgeglichen, griff jedoch im entscheidenden Moment daneben und musste sich geschlagen geben. Jörg Breczcinski geriet ebenfalls zunehmend unter Druck, so dass alles von den ersten beiden Brettern abhing. Heinz Bösch erreichte eine komfortable Stellung mit Läuferpaar und sein Gegner bot ihm daher in Zeitnot ein Remis an. Heinz, der noch über genügend Zeit verfügte, wartete mit der Annahme des Remis clever ab, bis sein Brettnachbar ebenfalls ein Remis-Angebot erhielt. Da mussten Heinz und Matthias nicht lange überlegen, denn ihre beiden halben Punkte besiegelten den ersten Mannschaftssieg der Ebringer Zweiten in der Bereichsliga. Jörg stemmte sich an Brett 5 zwar noch einige Zeit gegen den starken Angriff seines Brombacher Gegners, war aber letztlich machtlos gegen die weißen Bauern und Schwerfiguren. Dem Mannschaftserfolg tat seine Niederlage jedoch zum Glück keinen Abbruch.

Die 3. Mannschaft bleibt Tabellenführer.

Ebringen III – Umkirch III             2 : 2

Die dritte Mannschaft hatte es mit Umkirch III zu tun. Die Begegnung war recht ausgeglichen. Henry Kingston und Benjamin Bauer gewannen ihre beiden Partien. Für Julius Stracke und Leon Vogelbacher gab es leider weniger Grund zur Freude. Dennoch reichte das 2:2-Unentschieden, um die Tabellenführung in der D-Klasse zu verteidigen.

Erste taumelt in die Ergebniskrise.

Appenweier I – Ebringen I                      6 : 2

Auf dem Konto von Ebringens erster Mannschaft stehen zur Halbzeit der diesjährigen Verbandsrunde in der Landesliga 1-Süd zwei Punkte aus 2 Mannschaftsremisen bei 3 hohen Niederlagen. So grüßt die Erste mit der roten Laterne von ganz unten. Obwohl viele Partien spannend, ansprechend und ambitioniert daherkommen, landen die Punkte nur vereinzelt in Ebringen. Es sind bisher immer viele Niederlagen zu beklagen. Das sollte die Erste in der 2. Saisonhälfte abstellen, will sie sich noch eine Chance auf den Klassenerhalt offenhalten. Hoffen wir, dass die Ebringer Schachcracks wieder in die Spur finden und ihre Performance zuverlässig aufs Brett bringen. Die Daumen sind gedrückt für das nächste Match am 22. Februar gegen Bühlertal.

(Text: Karl-Peter Kendzia / Michael Bauer)

Springer-Läufer-Matt bringt die Erste um den Sieg.  

Ebringen – Vimbuch        4 : 4

Nach der Niederlage zum Saisonauftakt wollte die Erste im zweiten Match endlich punkten und eine Reaktion zeigen. Die Voraussetzungen waren gut, auf dem Papier war man klarer Favorit und hatte auch Heimrecht. Doch das Ganze sollte kein Spaziergang werden. Es begann an allen Brettern ein zäher Kampf. 4 Ebringer brachten keine Gewinnstellung aufs Brett und mussten ihren Gegnern schon bald die Hand zum Remis reichen. Immerhin konnte Kapitän Udo Bösch seine Partie gewinnen und damit Ebringen mit 3:2 in Führung bringen. Harald Obloh und Sebastian Raum standen bald danach auf Gewinn. Harald übersah leider den entscheidenden Gewinnzug, verlor dann Zug um Zug die Spielkontrolle und folgerichtig auch seine Partie: 3:3. Spitzenbrett Sebastian Raum konnte dann mit seinem Sieg den 4. Punkt erspielen und damit zumindest das Mannschaftsremis sichern. Nun war es an Lutz Grabe mit einem Remis den Teamerfolg zu sichern. Doch Lutz verdarb durch einige ungenaue Züge seine anfangs gute Stellung und geriet mächtig unter Druck. Er verteidigte sich gewohnt zäh, landete aber in einem Endspiel mit König gegen Springer und Läufer. Mit diesem Leichtfigurenpaar kann man den Gegner mattsetzen, das ist aber ein sehr kompliziertes Manöver, das längst nicht jeder Schachspieler beherrscht, auch nicht im Verein. Doch Lutz‘ Gegner aus Vimbuch hatte es leider bestens drauf und setzte ihn innerhalb der 50-Zug-Regel matt. So musste Lutz ihm nach sechseinhalb Stunden Spielzeit zum Sieg gratulieren. Für die Erste kein guter Saisonstart, aber immerhin der erste Punktgewinn in der noch ungewohnten Landesliga 1, die doch stärker zu sein scheint als ihr Ruf.

(Text: Karl-Peter Kendzia/Udo Bösch)

Zweite ersatzgeschwächt ohne Chance in Heitersheim.

Heitersheim II – Ebringen II      6 : 2

Der zweite Spieltag der Verbandsrunde begann für Ebringens Zweite reichlich suboptimal. So mussten wichtige Stammspieler in der Ersten aushelfen, weil dort einige Spieler fehlten. Zudem musste die Ebringer Landesligareserve in Heitersheim antreten, wo eine erfahrene und spielstarke Mannschaft sie erwartete. Für Lichtblicke sorgten die Ebringer Wolfgang Rieder und Jörg Brezczinsky, konnten sie doch ihren Gegnern jeweils ein Remis abtrotzen.

Michael Riesterer stand in seiner Partie mächtig unter Druck, verteidigte sich aber wacker. Beide Kontrahenten gerieten in Zeitnot und damit in Gefahr die Partie durch Zeitüberschreitung zu verlieren. Michael Riesterer hatte am Ende den kühleren Kopf. Sein Gegner verlor eine Figur und gab die Partie sofort verloren. Das sollte jedoch der einzige „Ehrentreffer“ für Ebringen in Heitersheim bleiben. Am Ende hieß es 6:2 für die Hausherren. Bleibt zu hoffen, dass die Zweite beim kommenden Heimspiel wieder in Bestbesetzung antreten kann.

(Text: Karl-Peter Kendzia/Michael Bauer)

Nach gutem Start kassiert die Erste fünf Niederlagen zum Saisonstart.

Ebringen – Oberkirch        2,5 : 5,5

Klar favorisiert und in Bestbesetzung ging die Erste zum Saisonauftakt in den Mannschaftskampf gegen Oberkirch. An allen Brettern entwickelten sich ausgeglichene Kampfpartien auf Augenhöhe. Nach ca. 3 Stunden konnte Udo Bösch seine Partie gewinnen, auch Jürgen Tuchtfeld besiegte seinen Gegner. Chris Davis steuerte noch ein Remis bei und Ebringen führte plötzlich mit 2,5:0,5. Ein verheißungsvoller Beginn. Was dann passierte, ist schwer in Worte zu fassen. Udo, Jürgen und Chris mussten nach ihren guten Leistungen mitansehen, wie Partie um Partie verlorenging und konnten es kaum glauben. Die übrigen 5 Ebringer verloren kollektiv den Faden und gaben ihre Partien aus der Hand. Nach 6,5 Stunden mussten die beiden letzten Ebringer die Waffen strecken und ihren Gegnern gratulieren. So setzte es trotz Heimvorteil eine 2,5:5,5 Heimklatsche. Das kann im Saisonverlauf noch zur schweren Hypothek werden, wenn es gegen höher eingeschätzte Mannschaften geht. Bleibt zu hoffen, dass die Ebringer in der 2. Runde in ihrer neuen Landesliga 1 ankommen. Denn während man im letzten Jahr noch Gegner aus dem Schwarzwald und vom Hochrhein hatte, spielt man in der neuen Saison gegen Gegner zwischen Brombach und Kuppenheim, also etwa entlang der A5 bis nach Lahr, Offenburg und Baden-Baden.

Zweite punktet bei ihrem Bereichsliga-Debüt.

Rheinfelden I – Ebringen II         4 : 4

Leicht ersatzgeschwächt trat die zweite Mannschaft aus Ebringen in Rheinfelden zu ihrem Debut in der Bereichsliga an. Am Anfang verlief die Begegnung alles andere als positiv. Stefan Beinke tappte an Brett 8 in eine Eröffnungsfalle und René Seidel an 7 erging es kaum besser, so dass die Ebringer früh mit zwei Punkten im Rückstand lagen. Ein paar Remisen später sah es schon nach einer sicheren Niederlage aus, doch die Ebringer Landesligareserve gab nicht auf: Markus Fink behielt in einer wilden Partie an Brett 1 die Übersicht und gewann durch einen sehenswerten Königsangriff. Michael Bauer gewann früh einen Bauern und konnte den Vorteil bis ins Endspiel halten, wo sein Gegner allerdings die Bedenkzeit überschritt und verlor. Zwar konnte die Mannschaft dadurch vorübergehend ausgleichen, aber es liefen noch zwei Partien, in denen beide Ebringer Spieler massiv unter Druck standen. Matthias Pfefferle schaffte es (mit Glück, wie er sagte), dem Angriff seines Gegners zu entkommen und ins Remis zu flüchten, so dass die Entscheidung in der letzten Partie fallen musste, in der Winfried Schüler klar auf Verlust stand. Zwei gegnerische Freibauern stürmten unaufhaltsam auf die Grundreihe zu, um sich in eine Dame zu verwandeln. Doch Winfrieds junger Gegner griff nach über 5 Stunden Spielzeit fehl. Winfried erkannte die Chance und erzwang durch ein Turmopfer Dauerschach, wodurch er den 4:4-Endstand herstellte. Dieses Unentschieden fühlte sich für den Aufsteiger aus Ebringen nach dem entmutigendem Spielverlauf wie ein Sieg an und war der erste Achtungserfolg der Ebringer Zweiten in der Bereichsliga nach dem Aufstieg aus der Bezirksliga.

Text: Karl-Peter Kendzia und Michael Bauer

Begegungen der neuen Verbandsrunde stehen fest

Verbandsrunde 2025/26

Unsere erste Mannschaft spielt nun in der Landesliga Süd 1, unsere zweite als Aufsteiger in der Bereichsklasse Süd 3, beide auf der badischen Ebene. Unsere dritte Mannschaft spielt in der Kreisklasse D des Bezirks Freiburg. Die Auslosung der D-Klasse ist bis dato noch nicht erfolgt.

1. Runde – Sonntag, 12.10.2025
Ebringen I – Oberkirch I
Rheinfelden I – Ebringen II

2. Runde – Sonntag, 09.11.2025
Ebringen I – Vimbuch I
Heitersheim II – Ebringen II

3. Runde – Sonntag, 30.11.2025
Lahr I – Ebringen I
Ebringen II – Umkirch I

4. Runde – Sonntag, 11.01.2026
Ebringen I – Brombach III
Freiburg-West II – Ebringen II

5. Runde – Sonntag, 01.02.2026
Appenweier I – Ebringen I
Ebringen II – Brombach IV

6. Runde – Sonntag, 22.02.2026
Ebringen I – Bühlertal I
Schopfheim I – Ebringen II

7. Runde – Sonntag, 22.03.2026
Hörden I – Ebringen I
Ebringen II – Sölden I

8. Runde – Sonntag, 19.04.2026
Ebringen I – Neumühl I
Schwarze Pumpe Freiburg I – Ebringen II

9. Runde – Sonntag, 10.05.2026
Kuppenheim II – Ebringen I
Ebringen II – Dreiländereck Weil II

Erste und Zweite sind Vizemeister, die Zweite steigt auf.

Der letzte Spieltag der aktuellen Verbandsrunde war spät terminiert und einige Ebringer Spieler krank oder im Urlaub. So mussten Erste und Zweite jeweils zu siebt antreten, den Mannschaftskampf der Dritten musste man sogar absagen. Doch Erste und Zweite waren gut aufgelegt. Die Erste landete zuhause einen Kantersieg gegen das ersatzgeschwächte Team aus Pfullendorf, schob sich damit noch auf Platz 2 der Landesliga II und wurde somit Vizemeister. Das gleiche Kunststück gelang auch der Zweiten, die allerdings beim Auswärtsspiel in Waldkirch gegen eine stark aufgestellte Heimmannschaft lange kämpfen musste, um einen knappen Sieg einzufahren. Mit dem Erreichen der Vizemeisterschaft hat die Zweite auch das Recht erworben in die Bereichsliga aufzusteigen.

Ebringen I – Pfullendorf I                        6:2

Fast 7 Wochen nach der vorletzten Runde hatte die Erste zum Saisonabschluss ein Heimspiel gegen Pfullendorf zu bestreiten. Und zwar mit dem Handicap, dass der Gastgeber wegen Personalnot zu siebt antreten musste. Es stand also schon 0:1 für Pfullendorf, bevor die Schachuhren gedrückt waren. Für die Ebringer ein klarer Auftrag auf Sieg zu spielen und nicht auf Remis. Und die Einstellung stimmte: Es wurde keine Partie verloren, zu dem kampflos abgegebenen Punkt holten die Linzgauer noch zwei Remisen, die übrigen Partien gewannen die Ebringer Am Ende stand mit 6:2 ein Kantersieg, der Ebringens Erste hinter Meister Brombach auf Tabellenplatz 2 katapultierte, was die Vizemeisterschaft bedeutete. Ein tolles Saisonergebnis nach 5 Mannschaftssiegen, einem Remis und 3 Teamniederlagen. 

Waldkirch I – Ebringen II                         3:4

Auch die Zweite war am letzten Spieltag zu siebt unterwegs und musste in Waldkirch antreten. Und wie bestellt, konnte die Heimmannschaft ebenfalls nur 7 Spieler aufbieten. Trotzdem war Waldkirch auf dem Papier Favorit. Es begann ein ausgeglichener, hart umkämpfter Fight. Schon bald stand Heinz Bösch am Spitzenbrett mit einer Qualität weniger (Springer/Läufer gegen Turm) auf Verlust und war im Begriff seine Partie aufzugeben. Doch dann klingelte plötzlich das Handy seines Gegners, was im Turnierschach als Betrugsversuch gewertet wird, weshalb man während der Partie am Brett überhaupt kein Handy mit sich führen darf. Nun hätte Heinz den ganzen Brettpunkt für sich beanspruchen können, doch er gab seinem überlegenen Gegner Remis, weil er die Partie im Normalfall klar verloren hätte. Trotzdem reichte es unterm Strich für einen knappen Mannschaftssieg, mit dem auch die Zweite Vizemeister wurde, allerdings in der Bezirksklasse. Damit steigt Ebringens Landesligareserve in die Bereichsliga auf. Ein großartiger Erfolg, wenn man den wechselvollen Saisonverlauf Revue passieren lässt.

Ebringens Dritte konnte am letzten Spieltag wegen Spielermangel nicht antreten und belegt in der Abschlusstabelle der D-Klasse einen passablen 8. Platz.

Letzte Meldung: Am vergangenen Sonntag konnte die Erste im Badischen Mannschaftspokal in Oberkirch mit 2,5:1,5 gewinnen und steht damit im Viertelfinale.

Text: Karl-Peter Kendzia

Solide Ebringer Vorstellungen am 7. Spieltag der Verbandsrunde.

Zuhause gegen die „Unantastbaren“: Tabellenführer Brombach II.

Ein Gast mit weißer Weste gab sich an einem Märzsonntag in der Schlossscheune die Ehre. Der verlustpunktfreie Landesliga-Tabellenführer Brombach II erschien in bärenstarker Aufstellung mit Schweizer Unterstützung in Gestalt eines Internationalen Meisters und eines FIDE-Meisters. Kurz, auf dem Papier waren die Brombacher an allen 8 Brettern favorisiert.

Im Wissen, was für eine Gegnerschaft man vor sich hatte, ging man in die Partien, allerdings mit Ebringer Spirit. Nach gut zwei Stunden lagen die Gäste mit 2,5: 1,5 in Führung und an den übrigen Brettern waren die Stellungen ausgeglichen. Es schien also alles wie gewohnt zu laufen für Brombach. Doch dann der Paukenschlag. Zwei Ebringer gewannen wie aus dem Nichts ihre Partien und brachten die Heimmannschaft in Führung. Plötzlich geriet der Aufstiegsaspirant unter Druck und alles hing von den noch laufenden Partien ab. Und hier zeigten die Ebringer ihre ausgereiften Verteidigungskünste und hielten ihre Partien im Remisbereich. Am Ende hieß es dann unerwartet 4,5 : 3,5 für Ebringens Erste, die dem ungeschlagenen Tabellenführer in der 7. von 9. Verbandsrunden die erste Niederlage beibrachte. Ein schöner Erfolg und ein Hinweis darauf, dass man im Ebringer Schachclub auf dem richtigen Weg ist.

Emmendingen II – Ebringen II            3 : 5

Gegen die Oberligareserve aus Emmendingen konnte die Zweite aus Ebringen personell aus dem Vollen schöpfen und in Bestbesetzung antreten. Trotzdem wurde es ein langwieriger, mühevoller Mannschaftskampf. Das ist kein Wunder, da höherklassig spielende Vereine Schachtalente magisch anziehen. Unterm Strich trifft der Begriff Arbeitssieg das Ganze wohl am besten. Das Schöne daran: Die Ebringer Landesligareserve hat immer noch den Platz an der Sonne, die Tabellenspitze der Bezirksliga Freiburg.

Ebringen III – Ettenheim IV                  3 : 1

Das Ebringer Nachwuchsteam machte erneut mit einem schönen Mannschaftssieg auf sich aufmerksam. Julius Stracke und Henry Kingston konnten ihre Partien gewinnen, Benjamin Bauer verlor leider am Spitzenbrett. Leon Vogelbacher gewann kampflos, weil Ettenheim nur zu dritt angetreten war. Durch das stetige Punkten hat sich Ebringens Dritte in der D-Klasse mittlerweile bis auf Platz 4 vorgeschoben.  

Text: Karl-Peter Kendzia

Das Team remisiert, der Käpt’n verliert.

Udo Bösch erlebt alle Höhen und Tiefen in einer Partie.

Engen I – Ebringen I                 4,5 : 3,5

Weite Fahrten zu Auswärtsspielen sind beim Ebringer Schachpersonal nicht sonderlich beliebt. Kein Wunder also, dass Mannschaftskapitän Udo Bösch alle Hände voll zu tun hatte eine spielstarke Mannschaft für das Gastspiel in Engen aufzustellen. Doch wie immer gelang ihm das Kunststück und man konnte den Mannschaftskampf bei den Hegauern auf Augenhöhe aufnehmen. Und es lief sofort wie am Schnürchen. Udo gewann einen Bauern und erreichte früh eine deutlich bessere Stellung. An den übrigen Brettern einigten sich die Kontrahenten im Laufe der Zeit allesamt auf Remis, so dass der Fight mit 3,5 :3,5 auf Messers Schneide stand. Nach einigen ungenauen Zügen musste sich Udo eingestehen, dass er den anfänglichen Vorteil leichtfertig verspielt hatte und in einer Remis-Stellung gelandet war. Sehr ärgerlich. Doch es sollte noch schlimmer kommen. Kurz vor der Zeitkontrolle stand Udo auf Verlust und konnte es selbst nicht fassen. Bei einem Sieg wäre er in Engen der Matchwinner gewesen, mit seiner vermeidbaren Niederlage sorgte er dafür, dass die Erste ohne Punkte aus Engen zurückkehrte, was ihm in der Folge noch eine schlaflose Nacht bescheren sollte. Jeder Schachspieler kann nachempfinden, was für eine emotionale Achterbahnfahrt diese Partie für Udo gewesen sein muss. Aber Kopf hoch, es kommen wieder bessere Tage für die Erste.

Ebringen II – Freiburg-Zähringen III             5,5 : 2,5

Mit der III. Mannschaft des ältesten Freiburger Schachclubs (1887) hatte die Zweite ein Team zu Gast, das auf dem Papier leicht favorisiert war. Doch die Ebringer Landesliga-Reserve war bestens aufgelegt und erwischte einen Sahnetag. Überzeugende Ebringer Siege gab es durch Michael Bauer, Winfried Schüler, Hans-Dieter Weißflog und Stefan Beinke. Remisen steuerten Jörg Brezczinsky, Karl-Peter Kendzia und Werner Bonrath bei. Nur Spitzenbrett Hanspeter Becker verlor seine Partie. Am Ende stand ein deutlicher Sieg zu Buche dank guter kollektiver Tagesform. Der Lohn: Die zweite Ebringer Mannschaft grüßt die nächsten 3 Wochen von der Tabellenspitze der Bezirksklasse Freiburg.

Ebringen III – Heitersheim V               1 : 3

Das Ebringer Nachwuchsteam sammelte weiter wichtige Erfahrung am Brett gegen starke Heitersheimer, allerdings konnte man nur zu dritt antreten, da ein wichtiger Spieler krankheitsbedingt fehlte. In der Tabelle rangiert man im Mittelfeld.

Text: Karl-Peter Kendzia

Die Spieltermine der Saison 2025/26 stehen fest

In seiner Sitzung am 25. Januar legte der Turnierordnungssausschuss die Spieltermine für die Verbandsrunde 2025/26 fest. Da Terminüberschneidungen mit der Oberliga auszuschließen, Ferien und auch Adventszeit zu berücksichtigen waren, fiel die Entscheidung nicht leicht.
Wegen der für den 8. März 2026 angesetzten Landtagswahl wurde die zunächst auf diesen Tag gelegte 7. Runde auf den 22. März verlegt.

Verbandsrunde 2025/26

1. Runde – Sonntag, 12.10.2025
2. Runde – Sonntag, 09.11.2025
3. Runde – Sonntag, 30.11.2025
4. Runde – Sonntag, 11.01.2026
5. Runde – Sonntag, 01.02.2026
6. Runde – Sonntag, 22.02.2026
7. Runde – Sonntag, 22.03.2026
8. Runde – Sonntag, 19.04.2026
9. Runde – Sonntag, 10.05.2026

Ebringer Schachteams mit perfektem Saisonstart.

Am dritten Spieltag der Verbandsrunde haben sich die Ebringer Schachspieler ihren Saisonstart mit Siegen gegen Meisterschaftsaspiranten vergoldet. In der Landesliga entführte die Erste nach hartem Kampf mit 4,5:3,5 Brettpunkten beide Zähler aus Villingen-Schwenningen. In der Bezirksklasse rang die Zweite den Abonnementmeister Merzhausen II mit dem gleichen Ergebnis nieder. Nun grüßen beide Ebringer Mannschaften jeweils mit 6:0 Punkten von der Tabellenspitze, ein Saisonstart mit selten schöner Goldkante.

Das Nachwuchsteam gewinnt mit Verstärkung wegen Fahrermangels.

Im zweiten Spiel hat die Dritte ihren ersten Sieg eingefahren. Da kurzfristig der Fahrer ausgefallen war, stand am Dienstag die vorzeitige Spielabsage im Raum. Doch mit Michael Bauer fand sich in letzter Minute ein Spielervater und Kapitän, der das Fähnlein der Ebringer Jungtalente am Sonntag anführte. Zwischenzeitlich hatten Michael Zweifel geplagt, ob er mitspielen sollte, weil er als Stammspieler der Zweiten viel zu stark ist für die D-Klasse, aber diese Zweifel sollten schon bald von seiner ca. 14-jährigen Gegnerin zerstreut werden.  Denn die Endinger entpuppten sich als deutlich stärker als ihre Wertungszahlen. Und so schildert Michael den Spielverlauf:
Schon nach wenigen Zügen strich Benni die Segel. Ihm war im italienischen Vierspringerspiel ein Fehler unterlaufen, der sofort Material kostete. Statt in aussichtsloser Stellung weiter zu kämpfen, gab er lieber auf. Dadurch waren die drei anderen natürlich noch mehr in der Pflicht. Auch der vermeintlich sichere Punkt von mir an Brett 1 stellte sich als gar nicht so sicher heraus. Meine Gegnerin machte keine offensichtlichen Fehler und setzte mich mit den schwarzen Steinen gehörig unter Druck. Fast hätte sie mich mattgesetzt, aber am Ende entschied ein einziges Tempo über Sieg oder Niederlage (Tempo bedeutet im Schach Zugrecht bzw. -pflicht,  d.h. es kommt oft sehr darauf an, wer gerade am Zug ist.) Ich musste 52 Züge lang kämpfen und insgesamt 2 h Bedenkzeit investieren, um am Ende doch noch zu gewinnen. Da mich meine Partie voll absorbiert hatte, bekam ich nur am Rande mit, dass Julius ein Remis und Henry einen Sieg erzielt hatten. Von Julius liegt mir das Partieformular vor. Die Partie ging auf und ab, aber meistens hatte Julius‘ Gegner die Nase vorn. Doch gerade als der Angriff von Weiß auf der H-Linie durchzuschlagen drohte, holte Julius zum Gegenschlag aus. Er zwang seinen Gegner zum Abtausch, so dass der Angriff verpuffte und sich die beiden Kontrahenten die Hand zum Remis reichten. Meiner Meinung nach war die Endstellung noch unklar und der Friedensschluss kam für meine Begriffe etwas früh, aber letztlich war auch dieser halbe Punkt wichtig für den ersten Sieg der dritten Mannschaft, der mit 2,5:1,5 denkbar knapp ausfiel.

Text: Karl-Peter Kendzia

3 Mannschaften, 2 Kantersiege und 1 Nachwuchsteam.

Zum ersten Mal trat der Schachclub Ebringen in der neuen Saison mit 3 Mannschaften an, die Erste in der Landesliga, die Zweite in der Bezirksklasse und die Dritte in der Kreisklasse D.

Die erste und zweite Mannschaft hatten zum Saisonauftakt mit Freiburg-West bzw. Fr-Zähringen 4 von der Papierform her „leichte“ Gegner, aber das Papier sagt bekanntlich nicht immer die Wahrheit, so auch am letzten September-Sonntag. Während die Zweite ihre Aufgabe souverän löste und Fr-Zähringen 4 mit 6:2 besiegte (Siege von Markus Fink, Heinz Bösch, Matthias Pfefferle, Rene Siegel), entwickelte sich der Kampf zwischen der Ersten und Fr-West in der Landesliga zu einem Krimi. Die Spieler von Fr-West zeigten sich bestens vorbereitet und brachten die Ebringer an allen Brettern zum Schwitzen. Nach ca. 3 Stunden Spielzeit stand der Kampf auf Messers Schneide und an einigen Brettern hatte sich der Vorteil bereits deutlich in Richtung des Gastes FR-West geneigt. Eine unerwartete, herbe Niederlage drohte. Michael Schneider an Brett 2 musste als erster die Segel streichen, doch konnte Jürgen Tuchtfeld mit einem schönen Sieg zum 1:1 ausgleichen. Nach kritischer Eröffnungsphase konnte Holger Kaspereit seine Partie gewinnen und Ebringen erstmals in Führung bringen, doch zu diesem Zeitpunkt standen 3 Ebringer schlecht, wenn nicht sogar auf Verlust. Nervenstärke und Erfahrung der Ebringer machten diesmal den Unterschied. Mit fortschreitender Spieldauer konnten sie ihre Stellungen verbessern. Harald Obloh erhöhte zum 3:1, Christian Davis sogar zum 4:1. Udo Bösch hatte seine Verluststellung in eine vorteilhafte Stellung verwandelt, willigte aber in ein taktisches Remis ein, um so den Mannschaftssieg sicherzustellen: 4,5:1,5. Lutz Grabe konnte zum 5,5:1.5 erhöhen, nur an Brett 1 musste Sebastian Raum ums Remis kämpfen. Das Spiel ging in die 6. Stunde und Sebastians Gegner fand nicht mehr die besten Züge. So geschah auch hier ein kleines Wunder und das Ebringer Spitzenbrett konnte einen weiteren Sieg für Ebringen einfahren. Endstand 6,5:1,5 – ein Sieg, der in dieser Höhe dem Spielverlauf nicht gerecht wurde, weil es an fast allen Brettern sehr knapp zugegangen war.

Der 3. Mannschaft, bestehend aus Ebringer Nachwuchsspielern, merkte man bei ihrem Verbandsrundendebüt die noch fehlende Spielpraxis an. Sie verlor 0:4, aber ein Anfang ist gemacht und mit fortschreitender Spielpraxis werden sicher auch Erfolgserlebnisse folgen.

Text: Karl-Peter Kendzia