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Am dritten Spieltag der Verbandsrunde haben sich die Ebringer Schachspieler ihren Saisonstart mit Siegen gegen Meisterschaftsaspiranten vergoldet. In der Landesliga entführte die Erste nach hartem Kampf mit 4,5:3,5 Brettpunkten beide Zähler aus Villingen-Schwenningen. In der Bezirksklasse rang die Zweite den Abonnementmeister Merzhausen II mit dem gleichen Ergebnis nieder. Nun grüßen beide Ebringer Mannschaften jeweils mit 6:0 Punkten von der Tabellenspitze, ein Saisonstart mit selten schöner Goldkante.
Das Nachwuchsteam gewinnt mit Verstärkung wegen Fahrermangels.
Im zweiten Spiel hat die Dritte ihren ersten Sieg eingefahren. Da kurzfristig der Fahrer ausgefallen war, stand am Dienstag die vorzeitige Spielabsage im Raum. Doch mit Michael Bauer fand sich in letzter Minute ein Spielervater und Kapitän, der das Fähnlein der Ebringer Jungtalente am Sonntag anführte. Zwischenzeitlich hatten Michael Zweifel geplagt, ob er mitspielen sollte, weil er als Stammspieler der Zweiten viel zu stark ist für die D-Klasse, aber diese Zweifel sollten schon bald von seiner ca. 14-jährigen Gegnerin zerstreut werden. Denn die Endinger entpuppten sich als deutlich stärker als ihre Wertungszahlen. Und so schildert Michael den Spielverlauf: Schon nach wenigen Zügen strich Benni die Segel. Ihm war im italienischen Vierspringerspiel ein Fehler unterlaufen, der sofort Material kostete. Statt in aussichtsloser Stellung weiter zu kämpfen, gab er lieber auf. Dadurch waren die drei anderen natürlich noch mehr in der Pflicht. Auch der vermeintlich sichere Punkt von mir an Brett 1 stellte sich als gar nicht so sicher heraus. Meine Gegnerin machte keine offensichtlichen Fehler und setzte mich mit den schwarzen Steinen gehörig unter Druck. Fast hätte sie mich mattgesetzt, aber am Ende entschied ein einziges Tempo über Sieg oder Niederlage (Tempo bedeutet im Schach Zugrecht bzw. -pflicht, d.h. es kommt oft sehr darauf an, wer gerade am Zug ist.) Ich musste 52 Züge lang kämpfen und insgesamt 2 h Bedenkzeit investieren, um am Ende doch noch zu gewinnen. Da mich meine Partie voll absorbiert hatte, bekam ich nur am Rande mit, dass Julius ein Remis und Henry einen Sieg erzielt hatten. Von Julius liegt mir das Partieformular vor. Die Partie ging auf und ab, aber meistens hatte Julius‘ Gegner die Nase vorn. Doch gerade als der Angriff von Weiß auf der H-Linie durchzuschlagen drohte, holte Julius zum Gegenschlag aus. Er zwang seinen Gegner zum Abtausch, so dass der Angriff verpuffte und sich die beiden Kontrahenten die Hand zum Remis reichten. Meiner Meinung nach war die Endstellung noch unklar und der Friedensschluss kam für meine Begriffe etwas früh, aber letztlich war auch dieser halbe Punkt wichtig für den ersten Sieg der dritten Mannschaft, der mit 2,5:1,5 denkbar knapp ausfiel.
Text: Karl-Peter Kendzia
Zum ersten Mal trat der Schachclub Ebringen in der neuen Saison mit 3 Mannschaften an, die Erste in der Landesliga, die Zweite in der Bezirksklasse und die Dritte in der Kreisklasse D.
Die erste und zweite Mannschaft hatten zum Saisonauftakt mit Freiburg-West bzw. Fr-Zähringen 4 von der Papierform her „leichte“ Gegner, aber das Papier sagt bekanntlich nicht immer die Wahrheit, so auch am letzten September-Sonntag. Während die Zweite ihre Aufgabe souverän löste und Fr-Zähringen 4 mit 6:2 besiegte (Siege von Markus Fink, Heinz Bösch, Matthias Pfefferle, Rene Siegel), entwickelte sich der Kampf zwischen der Ersten und Fr-West in der Landesliga zu einem Krimi. Die Spieler von Fr-West zeigten sich bestens vorbereitet und brachten die Ebringer an allen Brettern zum Schwitzen. Nach ca. 3 Stunden Spielzeit stand der Kampf auf Messers Schneide und an einigen Brettern hatte sich der Vorteil bereits deutlich in Richtung des Gastes FR-West geneigt. Eine unerwartete, herbe Niederlage drohte. Michael Schneider an Brett 2 musste als erster die Segel streichen, doch konnte Jürgen Tuchtfeld mit einem schönen Sieg zum 1:1 ausgleichen. Nach kritischer Eröffnungsphase konnte Holger Kaspereit seine Partie gewinnen und Ebringen erstmals in Führung bringen, doch zu diesem Zeitpunkt standen 3 Ebringer schlecht, wenn nicht sogar auf Verlust. Nervenstärke und Erfahrung der Ebringer machten diesmal den Unterschied. Mit fortschreitender Spieldauer konnten sie ihre Stellungen verbessern. Harald Obloh erhöhte zum 3:1, Christian Davis sogar zum 4:1. Udo Bösch hatte seine Verluststellung in eine vorteilhafte Stellung verwandelt, willigte aber in ein taktisches Remis ein, um so den Mannschaftssieg sicherzustellen: 4,5:1,5. Lutz Grabe konnte zum 5,5:1.5 erhöhen, nur an Brett 1 musste Sebastian Raum ums Remis kämpfen. Das Spiel ging in die 6. Stunde und Sebastians Gegner fand nicht mehr die besten Züge. So geschah auch hier ein kleines Wunder und das Ebringer Spitzenbrett konnte einen weiteren Sieg für Ebringen einfahren. Endstand 6,5:1,5 – ein Sieg, der in dieser Höhe dem Spielverlauf nicht gerecht wurde, weil es an fast allen Brettern sehr knapp zugegangen war.
Der 3. Mannschaft, bestehend aus Ebringer Nachwuchsspielern, merkte man bei ihrem Verbandsrundendebüt die noch fehlende Spielpraxis an. Sie verlor 0:4, aber ein Anfang ist gemacht und mit fortschreitender Spielpraxis werden sicher auch Erfolgserlebnisse folgen.
Text: Karl-Peter Kendzia
Die Spielpaarungen der Verbandsrunde 2024/25 in der Landesliga und Bezirksklasse Freiburg stehen fest. Unsere erste Mannschaft spielt wieder in der Landesliga Süd 2, die zweite in der Bezirksklasse Freiburg an jeweils 8 Brettern mit Fischer-Bedenkzeit. Unsere neue dritte Mannschaft spielt an vier Brettern in der Kreisliga D Freiburg. Dort wird mit Zeitlimit gespielt. Es gibt dort derzeit 11 Mannschaftsmeldungen, so dass noch offen ist, ob mit neun Runden nach Schweizer System oder über elf Runden jeder gegen jeden gespielt wird.
Links: Terminübersicht
Rangliste 2024/25
Landesliga Süd II
Bezirksklasse Freiburg
Kreisklasse D Freiburg
Mit zwei Siegen verabschieden sich die Ebringer Schachteams aus der Verbandsrunde 23/24. Damit sichert sich die Erste Platz 5 in der Landesliga 2, die Zweite belegt Platz 6 in der Bezirksklasse. Aber die Statistik war nicht das Wesentliche in dieser Spielzeit. Viel mehr die Erkenntnis, dass Ebringen wieder eine richtig starke erste Mannschaft hat mit einem guten Potenzial für künftige Aufgaben. Das liegt unter anderem daran, dass der Ebringer Schachclub in jüngerer Zeit mit Sebastian Raum und Michael Schneider zwei Spieler gewinnen konnte, die am Brett ein hohes Risiko gehen können und dabei enorm kreativ sind. Eine ähnliche Entwicklung ist in der zweiten Mannschaft zu beobachten, wo die Neuzugänge Matthias Pfefferle und Michael Bauer mittlerweile zur Stammbesetzung zählen. Erfolgreichster Punktejäger der Zweiten war Jörg Brezczyinsky mit 6,5/9. Kein Wunder also, dass beide Ebringer Schachteams im Saisonfinale überzeugen konnten:
Ebringen I – Brombach II 4,5 : 3,5
Hier der Kommentar von Mannschaftsführer Udo Bösch zum letzten Heimspiel der Saison: „Am letzten Spieltag hatten wir Heimspiel gegen die zweite Mannschaft von Brombach. Für uns ging es nicht mehr um Auf oder Ab, aber Brombach stand auf einem Aufstiegsplatz und punktgleich vor unseren Nachbarverein Horben. Brombach wollte natürlich bei uns gewinnen und aufsteigen, nachdem ihre erste Mannschaft eine Woche zuvor in die neue Baden-Württemberg Liga aufgestiegen war. Dementsprechend stark trat Brombach bei uns an, mit einigen Schweizern und einem IM (Internationaler Meister, die Vorstufe zum Großmeister) am ersten Brett. Aber wir Ebringer wollten einen guten Saisonabschluss und kämpften an allen Brettern um jedes Feld des Schachbrettes. Am Ende stand es nach fast 6 Stunden Spielzeit 4,5 – 3,5 für uns und da Horben bei ihrem Auswärtsspiel einen Punkt holten, war dort die Freude groß, als sie von unserem Sieg erfuhren. Wir beenden die Saison als 5. mit 10 Punkten und sind zufrieden, auch wenn mit etwas Glück mehr drin gewesen wäre.“
Freiburg West III – Ebringen II 3,5 : 4,5
Die Zweite konnte ihr Auswärtsspiel bei Freiburg West ebenfalls knapp gewinnen mit schönen Siegen von Hanspeter Becker, Michael Bauer und Jörg Brezczinsky. Unser herzlicher Dank gilt Mannschaftsführer Winfried Schüler, der die Zweite seit Jahren souverän führt und gerade auf dem Verbandstag zum Rundenturnierleiter gewählt wurde. Dazu noch nachträglich herzlichen Glückwunsch.
Text: Karl-Peter Kendzia
Gegen Tabellenschlusslicht Meßkirch sicherte die Erste vorzeitig den Ligaverbleib. In Pfullendorf setzte es dann eine unglückliche Niederlage, weil der 8. Mann fehlte und deswegen eine Partie kampflos verlorenging. Die Zweite kassierte zwei Niederlagen, die sie aber verschmerzen kann.
Ebringen – Meßkirch 5 : 3
In der 7. Runde war der Tabellenletzte Schachclub Meßkirch bei uns zu Gast. Wir brauchten noch mindestens einen Punkt um die theoretische Abstiegsgefahr hinter uns zu lassen. Für Meßkirch war es nach der langen Anfahrt die letzte Chance. So entwickelte sich ein spannender Kampf und lange Zeit sah es sehr ausgeglichen aus. Am Ende konnten wir mit 5:3 gewinnen und zwei Spieltage vor Saisonende den ersehnten Klassenerhalt feiern. Für Meßkirch wird es wohl nicht mehr reichen.
Pfullendorf – Ebringen 4,5 :3,5
In der 8. Runde mussten wir die lange Fahrt nach Pfullendorf antreten. Die Aufstellungen für diesen Spieltag waren leider für beide Mannschaften schwierig. Während die Zweite bereits nur zu siebt war, fiel bei der Ersten am Morgen Brett 8 krankheitsbedingt aus, so dass wir zu siebt zu den starken Linzgauern fahren mussten. Trotzdem wurde es ein sehr spannender und enger Kampf. Wir hätten fast in Unterzahl gewinnen können. Am Ende stand es an den gespielten Brettern 3,5-3,5 Unentschieden, da leider das Brett Acht kampflos nach Pfullendorf ging, war es dann eine 4,5-3,5 Niederlage.
Rezepte gegen die lästige Fahrerei
Momentan verhandeln der Badische und Württembergische Schachverband über eine Fusion und Neugestaltung der Liga-Strukturen. Wir würden uns freuen, wenn dies bald umgesetzt wird und die langen Fahrten dadurch etwas weniger werden. Am letzten Spieltag haben wir den starken Tabellenzweiten Brombach zu Gast, die mit einem Sieg gegen uns aufsteigen können, vielleicht können wir da Partykiller spielen.
Waldkirch – Ebringen II 6 : 2
Nichts zu lachen gab es für Zweite beim Auswärtsspiel der 7. Runde in Waldkirch. Während die vorderen Bretter noch gut mithielten und drei Remisen nach Hause brachten, gab es hinten gegen talentierte Jugendspieler richtig Prügel. Gott sei Dank hat die Zweite den Klassenerhalt schon geschafft.
Ebringen II – Dreisamtal II 2,5 : 4,5
Die Ebringer Landesligareserve spielte zu siebt, der Gast aus Dreisamtal sogar nur zu sechst. Ein Mannschaftsremis wäre möglich gewesen, aber leider hatte Matthias Pfefferle an Brett 2 einen unglücklichen Blackout und stellte einzügig einen Turm ein. Shit happens. Am letzten Spieltag können beide Ebringer Schachteams befreit aufspielen, da es sportlich um nichts mehr geht.
Der Schachclub Ebringen wünscht allen Ebringern frohe Ostern!
Text: Karl-Peter Kendzia
Einen Tag zum Vergessen erlebte die Erste bei ihrem Auswärtsspiel beim Schachclub Wiehre. Die Zweite löste vorzeitig das Ticket zum Klassenerhalt.
Freiburg Wiehre – Ebringen 6,5 : 1,5
Leider war das Spielambiente beim Schachclub Wiehre sehr ungemütlich. Gespielt wurde im Untergeschoss des JHW in Freiburg. Alles sehr eng, Spieltische bestanden teilweise aus Biergartengarnituren, wo 4 Bretter auf einem Biertisch aufgebaut wurden. Selbst Plastikfiguren kamen auf den Tisch und die Kaffeemaschine war kaputt. Zu allem Übel fingen die Partien noch mit 25 Minuten Verspätung an, da die Heimmannschaft nicht komplett da war, so beschrieb Kapitän Udo Bösch seine Gemütsverfassung kurz vor dem Mannschaftskampf. Allerdings sollte man sich von suboptimalen Rahmenbedingungen nicht aus der Ruhe bringen lassen.
Angetreten war man mit durchaus berechtigten Hoffnungen zu punkten, an den hinteren Brettern hatten die Ebringer ein DWZ-Übergewicht, auf Deutsch eine höhere Spielstärke auf dem Papier, doch sie erwischten einen kollektiven schwarzen Tag.
Nachdem Jürgen Tuchtfeld an Brett 3 das erhoffte Remis gegen einen sehr starken Gegner eingefahren hatte, mussten hinten ein paar Punkte her. Der dreiste Ebringer Siegesplan war vorne einen halben Punkt zu holen und an den hinteren 4 Brettern 4 Siege zu holen. Aber nach und nach gingen die Partien sehr unglücklich verloren, oft in besserer Stellung für Ebringen. Nur Harald Obloh an Brett 8 konnte gewinnen. So gab es eine deutliche Packung für Ebringen, die so nicht nötig gewesen wäre.
Ebringen II – Ettenheim II 4,5 : 3,5
Zum Match der Landesligareserven kam es am 6. Spieltag der Verbandsrunde in der Ebringer Schlossscheune. Und die Ebringer waren gewarnt vor der dem talentierten Ettenheimer Nachwuchs, der von Jahr zu Jahr besser wird. An den hinteren Brettern konnten die erfahrenen Ebringer den Ettenheimer Sturm und Drang mit großen Mühen noch einmal aufhalten und 3 Siege sowie ein Remis von Altmeister Ewald Schneider einfahren. Aber an den vorderen Brettern begann der solide Vorsprung zu schmelzen. Michael Bauer hatte bereits die Dame seines Gegners erbeutet, als er beschloss seinen Gegner mit einem eigenen Damenopfer mattzusetzen. Leider kam es nicht zum Matt und Michael verlor seine schon gewonnen geglaubte Partie. Auch Hans-Dieter Weißflog verlor seine Partie, während Matthias Pfefferle Remis spielte. 4:3 für Ebringen. An Brett 1 benötigte Hanspeter Becker noch einen halben Punkt zum Sieg, doch sein Gegner spielte auf Sieg, indem er eine Zeitüberschreitung von Becker provozieren wollte, ohne selber Züge mit Gewinnabsicht zu machen. Eine Taktik aus dem Blitzschach, wo es tatsächlich nur um Zeit geht. In der langen Turnierpartie kann man seinen Gegner nicht „über die Zeit lupfen“, ohne selber auf Gewinn zu spielen. Das machte Winfried Schüler, erfahrener Ebringer Teamchef und Schiedsrichter, deutlich und konnte durch sein beherztes Eingreifen das Remis von Hanspeter Becker retten und damit auch den knappen Sieg gegen ambitionierte Ettenheimer. Damit hat die Zweite den Klassenerhalt in der Tasche.
Text: Karl-Peter Kendzia
Ebringen – Freiburg West 5 : 3
Ein entscheidendes Spiel für die Erste, um sich von den Abstiegsplätzen abzusetzen. Man hatte mit Freiburg West eine deutlich jüngere Mannschaft zu Gast, die letzte Saison als Aufsteiger zwei sehr starke Mannschaften hinter sich ließ und in der Landesliga verblieb. Damit waren die Vorzeichen klar: Ebringer Erfahrung gegen jugendlichen Sturm und Drang aus Freiburg. Es entwickelte sich erwartungsgemäß ein harter und enger Kampf an allen Brettern, aber nach und nach konnten sich die Ebringer an einigen Brettern stabilisieren bzw. step by step vorteilhafte Stellungen erreichen. Es gewannen schließlich Sebastian Raum, Holger Kaspereit und Udo Bösch, während Michael Schneider, Jürgen Tuchtfeld, Lutz Grabe und Ivan Dukic teils hart umkämpfte Remis beisteuerten. Nur unser Brett 8 musste seinem jüngeren Gegner zum Sieg gratulieren. Durch den Sieg befindet sich unsere Erste nun im vorderen Mittelfeld der Tabelle.
Markgräflerland – Ebringen II 1,5 : 6,5
Zum Match mit Hängepartie wurde das Auswärtsspiel der Zweiten in Müllheim. Beim ersten Versuch hatte das Heimteam leider nur ein unbeheiztes Spiellokal zu bieten. Um Frostschäden und Erkältungen zu vermeiden, vertagte man sich deshalb. Das Nachholspiel wurde dann für Ebringen zu einer machbaren Aufgabe gegen 7 tapfere Markgräfler, die aufopferungsvoll kämpften. Auch ein günstiger Matchverlauf ermöglichte den hohen Ebringer Sieg, denn die Punkte an den Spitzenbrettern gingen komplett an die Ebringer Harald Obloh, Hanspeter Becker und Matthias Pfefferle. Winfried Schüler steuerte ebenfalls einen ganzen Punkt bei. Auch die Zweite befindet sich im Mittelfeld der Tabelle und hat beste Chancen auf den Klassenerhalt.
Text: Karl-Peter Kendzia
Ebringer Schachteams auf dem Weg ins Mittelfeld.
Im letzten Auswärtsspiel des Jahres traf die Erste mal wieder auf alte Bekannte von der Schwarzen Pumpe Freiburg. Viele Jahre hat es dieses stets interessante Duell nicht mehr gegeben, doch die Pumpe stieg letztes Jahr wieder in die Landesliga auf und sorgt mit starken Leistungen für ordentlich Salz im Ligaeinerlei. Die Erste war also gewarnt. Die Zweite hatte in ihrem Heimspiel Münstertal zu Gast, die allerdings nur zu fünft antraten.
Schwarze Pumpe – Ebringen 3 : 5
In der Freiburger Bodega Geier, dem Spiellokal der Schwarzen Pumpe, stellte die Erste die nominell bessere Mannschaft, doch bekanntlich will jedes Match erstmal gespielt werden. Wie immer bei der Pumpe, war der Mannschaftskampf hart umkämpft und an allen Brettern ging es sofort zur Sache. Der erste Lichtblick fiel auf Lutz Grabe, denn er konnte eine Figur gewinnen und so den ersten Punkt für Ebringen sichern. Holger Kaspereit steuerte gegen Didi Grübner ein Remis bei. Libor Valevsky und Heinz Bösch gewannen ihre Partien und stellten damit auf 0.5 : 3.5. Nach und nach kippten auch die restlichen hinteren Bretter zu unseren Gunsten. Udo Bösch fand sich schließlich in einem ungleichen Läuferendspiel wieder, einer Konstellation mit hoher Remisquote. Dabei hat ein Spieler einen weißfeldrigen Läufer, der andere einen schwarzfeldrigen, was bedeutet, dass sich die Läufer gegenseitig nicht attackieren können und oft auch nicht die Bauern des Gegners. Doch Udo fand einen Gewinnweg und tütete mit dem vierten vollen Punkt den Mannschaftssieg ein. Großes Aufatmen bei der Ersten, aber es liefen ja noch drei Partien. Von Brett 1 bis Brett 3 brannten die Bretter. Während Jürgen Tuchtfeld an Brett 3 noch ein Remis erreichte, mussten Sebastian Raum und Michael Schneider an den Spitzenbrettern ihren Gegnern zum Sieg gratulieren. Insgesamt aber ein enorm wichtiger Mannschaftssieg zum Jahresabschluss, übrigens wieder in Bestbesetzung. So darf es weitergehen im neuen Jahr.
Ebringen II – Münstertal 6 : 2
Die Zweite hatte Heimspiel und begrüßte in der Schlossscheune das sympathische Team aus Münstertal, das von Markus Fink angeführt wird. Leider konnte Markus nur 5 Spieler aufbieten, so dass es schon vor dem Drücken der Uhren 3:0 für Ebringen II stand. Da die Zweite wie die Erste in Bestbesetzung angetreten war, konnte sie das Verbandsspiel klar gewinnen. Aber auch die Münstertäler setzten Ausrufezeichen: Julian Feige konnte den erfahrenen Ebringer Hanspeter Becker besiegen, Markus Fink und Alexander Pfefferle erzielten jeweils ein Remis.
Der Schachclub Ebringen wünscht ein gutes und friedliches Neues Jahr.
Text: Karl-Peter Kendzia
Am dritten Spieltag der Verbandsrunde erwischte die Erste keinen guten Tag. In Waldshut fehlten Frische und Remisbereitschaft. So kam es zu einer knappen, recht unglücklichen Niederlage. Immerhin konnte das zweite Ebringer Schachteam die lang ersehnten ersten Punkte einfahren und endlich die Rote Laterne abgeben.
Waldshut-Tiengen – Ebringen 4.5 : 3.5
Jedes Jahr eine knappe Sache,das Duell mit den Schachfreunden vom Hochrhein. So auch dieses Mal. Die Waldshuter überraschten mit frühen Remisangeboten. Für den Gast aus Ebringen psychologisch schwierig. Man nimmt keine zweistündige Anfahrt in Kauf, um dann nach 20 Zügen ein Kaffeehausremis zu machen. Eine sportliche Einstellung, für die Erste aber an diesem Tag verhängnisvoll. Kapitän Udo Bösch zum Beispiel war völlig übermüdet und versäumte es in seinem Match gegen Peter Zimmermann, der auch etwas widerwillig am Brett saß, früh Remis anzubieten. Später verlor Udo die Partie. Lutz Grabe gewann früh. Remis spielten Michael Schneider und Holger Kaspereit. Am Spitzenbrett lehnte Sebastian Raum ein Remisangebot ab, um die Partie später zu verlieren. Harald Obloh verlor seine ausgeglichene Partie ohne Not. Ivan Dukic ruinierte seine Gewinnstellung, war aber in Waldshut der einzige Ebringer im Glück, denn sein Gegner verlor durch Zeitüberschreitung. Und die Moral von der Geschicht‘: Wer zu viele Remisangebote ausschlägt, steht am Ende gerne mal ohne Punkte da.
Ebringen II – Schwarze Pumpe Freiburg II 6 : 2
Nach zwei Pleiten stand die Zweite am dritten Spieltag in der Pflicht. Die Pumpe war nur zu siebt angetreten, so führte man schon vor dem Drücken der Uhren mit 1:0. An den vorderen Brettern entwickelte sich ein ausgeglichener Kampf, am Ende stand es hier 2:2. Hanspeter Becker gewann, Heinz Bösch und Matthias Pfefferle spielten jeweils Remis, Hans-Dieter Weißflog verlor. Die hinteren Bretter brachten die Entscheidung: Altmeister Ewald Schneider, Jörg Breczcynsky und Kapitän Winfried Schüler gewannen ihre Partien und erspielten damit die ersten Punkte für die Zweite. Die Rote Laterne konnte man dank des klaren Sieges an die Schachfreunde Markgräflerland weiterreichen. So darf es weitergehen.
Der Schachclub Ebringen wünscht allen eine besinnliche Adventszeit.
Text: Karl-Peter Kendzia
Der zweite Spieltag der diesjährigen Verbandsrunde begann verheißungsvoll. Beide Ebringer Teams konnten in Bestbesetzung antreten, um endlich die ersten Punkte einzufahren. Der ersten Mannschaft gelang das im Traditionsderby gegen Donaueschingen überzeugend. An den hinteren Brettern konnte man in Sachen Spielstärke mit einem deutlichen Übergewicht aufwarten. Die Bretter 5 bis 8 erzielten drei Siege bei einem Remis. Die Zweite ist dagegen noch nicht in der neuen Saison angekommen. Sie unterlag deutlich gegen die dritte Mannschaft von Freiburg-Zähringen und muss in der Bezirksklasse bis auf weiteres mit der roten Laterne Vorlieb nehmen.
Ebringen – Donaueschingen 5 : 3
Das Match gegen die Quellstädter ist mittlerweile ein Landesliga-Klassiker. Man kennt sich, schätzt sich und genießt die Aussicht auf spannende Partien. Und die kamen auch an diesem Sonntag auf die Bretter. An den Spitzenbrettern trennte man sich unentschieden. Sebastian Raum verlor am ersten Brett, Michael Schneider gewann am zweiten: 1:1. An Brett 3 erreichte Jürgen Tuchtfeld ein Remis, an 4 verlor Holger Kaspereit. Damit gingen die vorderen Bretter mit 2,5 : 1,5 an Donaueschingen. Doch abgerechnet wird bekanntlich erst zum Schluss. An Brett 5 erreichte Udo Bösch ein Remis. An den hinteren Brettern war dann zu sehen, dass Ebringen in Bestbesetzung angetreten war. Die drei übrigen Partien endeten mit klaren Siegen für Ebringen, so dass der erste Sieg in der neuen Saison gefeiert werden konnte. Die ersten Punkte sind also im Kasten.
Freiburg-Zähringen III – Ebringen II 6 : 2
Die Zweite musste nach Zähringen und traf dort auf ein Team, das von der Papierform her etwa gleichstark war. Das spiegelte sich aber nur an den vorderen Brettern in den Ergebnissen wider. Harald Obloh, Heinz Bösch und Hanspeter Becker erzielten Remisen, an Brett 7 gelang das auch Jörg Breczcinsky. Damit hatte man 2 Punkte erbeutet, mehr sollten es an diesem Sonntag nicht werden. Denn die übrigen 4 Partien endeten allesamt in Ebringer Niederlagen. Unter dem Strich eine böse, weil unerwartete Klatsche, vor allem wenn man bedenkt, dass auch die Zweite in Bestbesetzung angetreten war. Bleibt also abzuwarten, wann die Zweite in der noch jungen Saison erstmals punktet. Als Tabellenletzter hat man immer Luft nach oben.
Text: Karl-Peter Kendzia
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