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Ist der Bruder fort, war es Brudermord.

Heinz Bösch vereitelt gekonnt die Titelverteidigung seines Bruders Udo.

Wir wissen es aus Funk und Fernsehen, eigentlich schon seit Kain und Abel: Die Familie ist eine Brutstätte von Gewalt und Verbrechen. So auch am letzten Dienstag in der Ebringer Schlossscheune. Zur besten Sendezeit gab es da einen sehenswerten „Brudermord“ in echter Krimiqualität zu bestaunen. In der vorletzten Runde der diesjährigen Vereinsmeisterschaft begrub Heinz Bösch mit messerscharfen Zügen die Siegeshoffnungen seines Bruders Udo. Das kostete Letzteren nicht nur das Leben (seines Königs), sondern beraubte ihn gleichzeitig der Möglichkeit, seinen 2018 errungenen Vereinsmeistertitel zu verteidigen. Heinz Bösch hat sich mit diesem eleganten und trickreichen „Brudermord“ nicht nur zum Favoritenschreck des Turniers gekürt, sondern auch die Chance genutzt, ganz vorne mitzuspielen. Heinz pflegt auf den 64 Feldern einen kompromisslosen Spielstil. In hart umkämpften Stellungen fühlt er sich wohl, entfaltet hier seine ganze Routine und beweist immer wieder eine beneidenswerte Nervenstärke. So konnte er sich mit einer glänzenden Leistung belohnen und seinen jüngeren Bruder Udo von dem Brett schieben, das für Schachspieler die Welt bedeutet. Damit hat Heinz beste Chancen in diesem Jahr aufs Treppchen zu steigen, ebenso wie der momentan führende Lutz Grabe und die starken Konkurrenten Peter Meyer und Holger Kaspereit. Mit Udo Bösch ist jedenfalls schon der erste Abonnementsieger auf der Strecke geblieben. Nach weiteren Favoritenkillern wird in der letzten Runde heftig gefahndet. Und die Spannung bleibt. Denn bekanntlich ist nicht immer der Bruder der Mörder.

Text: Karl-Peter Kendzia

Lutz Grabe mit weißer Weste.

Favoriten bisher in Front bei der Vereinsmeisterschaft 2019

Für die diesjährige Vereinsmeisterschaft des Ebringer Schachclubs meldeten 14 Spieler. Der Unterschied zu den Vorjahren: Der Kreis der Favoriten ist auf 6 angewachsen. So viele Spieler aus dem Landesligateam nehmen teil und belegen nach drei Runden erwartungsgemäß die vorderen Plätze. Einsam an der Spitze mit drei Siegen liegt Lutz Grabe, der für sein konstant gutes Spiel bekannt ist. Dahinter lauert ein punktgleiches Quartett um Peter Meyer, Udo und Heinz Bösch sowie Holger Kaspereit, die bereits alle einen halben Punkt abgeben mussten. Mit 14 Teilnehmern ist ungefähr die Hälfte der Ebringer Aktiven am Start, die Freude am Spiel ist also ungebrochen. Allerdings hat sich aus der zweiten Mannschaft noch kein echter Favoritenschreck herauskristallisiert, aber noch sind ja vier Runden zu spielen, bis der neue Vereinsmeister im Schachclub Ebringen gekürt wird. Einstweilen muss sich der Führende Lutz Grabe mit der Rolle des Gejagten abfinden, was ihm bei seiner Erfahrung nicht schwerfallen dürfte. Jedenfalls wird die Vereinsmeisterschaft in diesem Jahr kein Selbstläufer für die Abonnementsieger Udo Bösch und Holger Kaspereit. Für Spannung ist also gesorgt. Der Schachclub wünscht allen Ebringern einen sonnigen Frühling.

Text: Karl-Peter Kendzia

Udo Bösch zum 19. Mal Vereinsblitzmeister.

Beim Kampf um die Krone im Blitzschach gibt es im Ebringer Schachclub meistens nur eine Frage: Holger Kaspereit oder Udo Bösch? Letzterer konnte Holger dieses Jahr auf Abstand halten und damit das jährlich stattfindende Turnier zum 19. Mal für sich entscheiden. Das Turnier wurde doppelrundig ausgetragen und nach 20 Partien hatte Udo 16 Siege bei vier Niederlagen zu verzeichnen, was keinem anderen Teilnehmer gelang. Zweiter wurde erwartungsgemäß Holger Kaspereit, Dritter wurde Neuzugang Georg Vogelbacher. Positiv zu erwähnen ist, dass die Spieler aus der zweiten Mannschaft den Favoriten hier und da ein Bein stellen konnten. Doch schon wegen der Hektik spielt der Faktor Glück eine größere Rolle beim Blitzschach als in Partien mit mehr Bedenkzeit. Der Schachclub Ebringen gratuliert Udo zu seiner 19. Blitzmeisterschaft, damit ist er vereinsintern Spitzenreiter.

Endstand Blitz:

  1. Udo  Bösch                       16 Punkte
  2. Holger Kaspereit               14,5
  3. Georg Vogelbacher           14
  4. Malte Pothmann                12
  5. Dr. Harald Obloh               11,5
  6. Lutz Grabe                       10,5
  7. Peter Meyer                      9,5
  8. Heinz Bösch                      6,5
  9. Winfried Schüler               5,5
  10. Dr. Werner Bonrath           4,5
  11. Robert Hamar                   4,5

Text: Karl-Peter Kendzia

Born to be wild: Jürgen Tuchtfeld ist Ebringer Schnellschachmeister 2017.

Jürgen Tuchtfeld hat eine Schwäche für schnelle Motorräder. Auch auf dem Schachbrett legt er gerne mal einen Zahn zu. So wie bei der gerade absolvierten Ebringer Schnellschachmeisterschaft. Aus sieben Runden mit jeweils 2 X 15 Minuten Bedenkzeit fuhr Jürgen sechs Siege sicher nach Hause. Die Konkurrenz staunte seinen Zügen hinterher und stellte sich hinten an. Platz 2 eroberte Malte Pothmann, auf Platz 3 landete Udo Bösch. Der Schachclub Ebringen gratuliert Jürgen zu seinem insgesamt zweiten Schnellschachtitel.

Endergebnis Ebringer Schnellschachmeisterschaft 2017 nach 7 Runden:

  1. Jürgen Tuchtfeld 6 Punkte (Schnellschachmeister 2017)
  2. Malte Pothmann 5,5
  3. Udo Bösch 5
  4. Georg Vogelbacher 5
  5. Heinz Bösch 4
  6. Dr. Harald Obloh 3,5
  7. Lutz Grabe 3
  8. Hans-Dieter Weißflog 1
  9. Dr. Werner Bonrath 1
  10. Boris Litfin (SC EM) 1

Text: Karl-Peter Kendzia

Holger Kaspereit holt sich zum 8. Mal den Ebringer Vereinspokal.

In Taktik und Nervenstärke eine Eins. Holger Kaspereit holt sich nach der Blitzmeisterschaft mit dem Vereinspokal den zweiten Titel im laufenden Jahr. Im Finale des traditionellen K.-o.-Turniers gegen Vereinsmeister Udo Bösch überzeugte Holger wieder einmal durch konsequentes Spiel. Er eroberte einen Turm für einen Springer und konnte so eine spielentscheidende offene Linie unter seine Kontrolle bringen. Udo sah das drohende Unheil kommen und gab die Partie auf. Im Halbfinale hatte es in den Partien Kaspereit – Pothmann und Kendzia – Udo Bösch zunächst zwei Remisen gegeben. Beide Partien der Vorschlussrunde wurden dann durch einen Stichkampf im Blitzschach entschieden. Hier behielten Udo Bösch und Holger Kaspereit jeweils mit 2:0 die Nase vorn. Der Schachclub Ebringen beglückwünscht Holger zum verdienten Sieg und einem weiteren Pokal in seiner beeindruckenden Sammlung.

Endstand im Vereinspokal des Schachclubs Ebringen 2017

1. Kaspereit, Holger (Vereinspokalsieger 2017)

2. Bösch, Udo

3. Pothmann, Malte

3. Kendzia, Karl-Peter

Text: Karl-Peter Kendzia

Holger Kaspereit macht das Dutzend voll im Blitzschach.

Zum 12. Mal Ebringer Blitzmeister: Holger Kaspereit hat wieder einmal die gesamte Konkurrenz im Ebringer Schachclub eindrucksvoll niedergeblitzt. Sein taktisches Verständnis und sein dynamisches Angriffsspiel sind auch nicht von ungefähr im gesamten Schachbezirk Freiburg gefürchtet. Und so war Holger an diesem Abend mit 9 Siegen aus 9 Partien wieder einmal eine Klasse für sich. Spannend wurde es nur um Kampf um die übrigen Podiumsplätze. Hier marschierten Udo Bösch, Lutz Grabe und der Neu-Ebringer Georg Vogelbacher im Gleichschritt, so dass es nach neun Runden zum Stichkampf kam. Im ersten Match konnte Udo Bösch Georg Vogelbacher in einem lange Zeit ausgeglichenen Match schließlich überspielen und besiegen. Die Partie zwischen Lutz Grabe und Georg Vogelbacher endete leistungsgerecht mit einem Remis. In der Partie gegen Udo Bösch benötigte Lutz Grabe dann einen Sieg, um mit Udo punktemäßig gleichzuziehen. Doch die von gegenseitigem Respekt geprägte Partie mündete wiederum in ein Remis, was Udo Bösch Platz 2 bescherte. Lutz Grabe und Georg Vogelbacher teilten sich den dritten Platz. Sehr erfreulich war, dass mit Boris Litfin vom SC Emmendingen auch ein auswärtiger Schachspieler an der Ebringer Blitzmeisterschaft teilnahm und frischen Wind in das Turnier brachte. Während somit Vereinsmeisterschaft und Blitzmeisterschaft gespielt sind, stehen die Entscheidungen im Schnellschach und im Vereinspokal noch aus. Der Schachclub Ebringen gratuliert Holger Kaspereit zu seinem 12. Titel im Blitzschach mit der bleibenden Erkenntnis: Keiner zieht schneller.

Vereinsblitzmeisterschaft 2017:

  1. Holger Kaspereit  9 Punkte (Blitzmeister 2017)
  2. Udo Bösch  7 (nach Stichkampf Zweiter)
  3. Lutz Grabe  7
  4. Georg Vogelbacher 7
  5. Heinz Bösch  4
  6. Boris Litfin  3,5
  7. Hans-Dieter Weissflog 3
  8. Werner Bonrath  3
  9. Karl-Peter Kendzia  1,5
  10. Harald Obloh  0

Text: Karl-Peter Kendzia

Udo XV. (Quinze): Der Schachkönig von Ebringen heißt zum 15. Mal Udo Bösch.

Roger Federer hat gerade zum 8. Mal Wimbledon gewonnen. Peanuts im Vergleich zur Leistung von Udo Bösch, der aktuell zum 15. Mal Ebringer Vereinsmeister geworden ist. Damit ist er nicht nur alleiniger Rekordhalter, er hat auch einen echten Hattrick geschafft, denn er gewinnt den Titel zum dritten Mal in Folge. Das war zuvor nur Holger Kaspereit in den 2000ern, ihm selbst in den Neunzigern und Wolfgang Philipp in den Achtziger Jahren gelungen. Daran ist auch gut abzulesen, dass es in Ebringen immer Spieler gab, die das Geschehen am Brett dominierten.

Die diesjährige Vereinsmeisterschaft geriet früh zur One-Man-Show von Udo Bösch, da sein Dauerrivale Holger Kaspereit bereits in Runde 1 eine unerwartete Niederlage gegen Robert Hamar einstecken musste. In die Bresche sprang Malte Pothmann, der sich mit durchweg guten Ergebnissen den zweiten Platz sicherte. Später erholte sich Holger von seinem Fehlstart und konnte mit dem dritten Platz noch seinen gewohnten Platz auf dem Treppchen einnehmen. Ein richtiges Endspiel um die Seniorenmeisterschaft lieferten sich Dr. Harald Obloh und Heinz Bösch. In einer Partie, die beide mehrfach hätten gewinnen können, hatte Harald schließlich das glücklichere Ende für sich und wurde Ebringer Seniorenmeister 2017. Zum Favoritenschreck entwickelte sich außerdem Dr. Werner Bonrath, der in der letzten Runde Udo Bösch fast um die Früchte seiner Arbeit brachte. Werner hatte einen Materialvorteil, war aber in sehr bedrängter Stellung, die aber letztlich dem von Udo aufgebauten Druck standhielt. Am Ende stand ein Remis, mit dem Werner seinen kontinuierlichen Aufwärtstrend unterstreichen konnte. Für die nächste Vereinsmeisterschaft wünscht man sich im Ebringer Schachclub ein größeres Teilnehmerfeld. Das liegt im Bereich des Möglichen, denn es gibt im Verein schon die ersten Neuzugänge für die kommende Saison zu verzeichnen.

Endstand Vereinsmeisterschaft 2017 nach 7 Runden:

  1. Udo Bösch 5,5 Punkte (Vereinsmeister 2017)
  2. Malte Pothmann 5,0
  3. Holger Kaspereit 4,5
  4. Dr. Harald Obloh 4,5 (Seniorenmeister 2017)
  5. Lutz Grabe 4,5
  6. Heinz Bösch 3,5
  7. Dr. Werner Bonrath 3,5
  8. Robert Hamar 3,5
  9. Karl-Peter Kendzia 3,0
  10. Winfried Schüler 2,5
  11. Hans-Dieter Weißflog 2,0

Text: Karl-Peter Kendzia

Erste geht ins Fotofinish – Zweite stellt den Sekt kalt.

Vor dem letzten Spieltag liegt ein Lächeln auf den Gesichtern der Ebringer Schachcracks. Denn die zweite Mannschaft steht in der Bezirksklasse Freiburg bereits als Aufsteiger fest und darf sich in der kommenden Saison mit Gegnern aus der Bereichsklasse messen. In der Vorschlussrunde siegte man kampflos gegen Waldkirch II, da die Mannschaft sich aus dem laufenden Spielbetrieb verabschiedet hat. Derweil hat sich die Erste nach einer beeindruckenden Aufholjagd wieder in den Kampf um die Tabellenspitze eingeschaltet und liegt vor dem letzten Mannschaftskampf punktgleich mit den führenden Teams aus Pfullendorf und Villingen-Schwenningen auf Platz 3. Damit steht der letzte Spieltag in der Landesliga II unter Hochspannung.

Singen – Ebringen  0,5 : 7,5

Richtung Bodensee ging es für die Erste am vorletzten Spieltag. Mit der klaren Vorgabe beim Tabellenschlusslicht aus Singen zu punkten. Die Singener wehrten sich tapfer und warfen alles in die Waagschale, um mit den Ebringern mitzuhalten, doch letztlich war der Spielstärkeunterschied zu groß. So wurde Ebringen seiner Favoritenstellung gerecht und fuhr an sieben Brettern überzeugende Siege ein. Einzig Mannschaftsführer Udo Bösch musste sich bei einem Remis mit einem halben Punkt begnügen. Nach dieser lösbaren Aufgabe erwartet die Erste am letzten Spieltag den Tabellenführer aus Pfullendorf. Bei einem Mannschaftsremis könnte der Tabellenzweite Villingen-Schwenningen der lachende Dritte sein. Aber selbstverständlich wird die Erste alles investieren, um auf dem Zielfoto der Landesliga II der Konkurrenz eine Nasenlänge voraus zu sein.

Ebringer Farben hochgehalten im Badischen Mannschaftspokal.

Die Qualifikation für den Badischen Mannschaftspokal war bereits eine kleine Sensation: Man konnte sich gegen das Oberligateam aus Dreisamtal den dritten Platz im Bezirkspokal sichern und damit die Qualifikation für die Badische Ebene des Wettbewerbs. Hier traf man in der ersten Runde auf den Landesligisten Offenburg, so dass eine Partie auf Augenhöhe zu erwarten war. Leider fehlten bei Ebringen die Spitzenbretter Holger Kaspereit und Udo Bösch, für die Harald Obloh und Chris Davis in die Bresche sprangen, allerdings gegen eine bärenstarke Gegnerschaft aus der Ortenau. Harald sah sich mit Schwarz einem Offenburger Offensivtalent gegenüber, das mit virtuosem Figurenspiel aggressiv zu Werke ging. Chris Davis hatte das Vergnügen mit Uwe Rauch, dem stärksten und erfahrensten Offenburger Schachspieler. Harald und Chris hielten sich bravurös, mussten aber schließlich die Überlegenheit der Gegner anerkennen und ihre Partien verloren geben. An den hinteren Brettern sorgten Malte Pothmann und Heinz Bösch für ein insgesamt respektables Ergebnis. Malte konnte seine Partie gewinnen, während Heinz sehr souverän ein Remis erreichte, so dass es am Ende 1,5 :2,5 für Offenburg hieß. Trotz dieser Niederlage bleibt die Erkenntnis, dass Ebringen im Mannschaftspokal als gefürchteter Favoritenschreck gilt. Gerade deshalb lässt sich auf dem Erreichten aufbauen.

Text: Karl-Peter Kendzia

Same procedure as every year: Udo Bösch und Holger Kaspereit holen sich sämtliche Vereinstitel.

Überraschungen Mangelware, Favoriten vorne: So verliefen die Vereinsturniere des vergangenen Jahres. Während sich Udo Bösch die Titel im klassischen Schach mit langer Bedenkzeit sicherte, wurde Holger Kaspereit seinem Ruf als Schnellschachspezialist gerecht. Da Schach kein Glücksspiel ist, kann dann schon mal Langeweile aufkommen beim Betrachten der Ergebnistabellen. Aber das ist ja bei Klassikern wie „Dinner for One“ das Schöne. Es ändert sich nie was. Der Schachclub Ebringen wünscht allen Ebringern ein gutes Neues Jahr. Sozusagen in letzter Minute.

Vereinsmeisterschaft 2016 nach 7 Runden:

Pl. Name Pu.
  1. Udo Bösch 6,0
  2. Libor Valevsky 5,0
  3. Malte Pothmann 5,0
  4. Heinz Bösch 4,5
  5. Holger Kaspereit 4,0
  6. Hanspeter Becker 4,0
  7. Dr. Harald Obloh 3,5
  8. Winfried Schüler 3,0
  9. Robert Hamar 2,5
 10. Gino De Cunzo 2,0
 11. Dr. Werner Bonrath 1,5
 12. Karl-Peter Kendzia 1,0

Vereinspokal 2016:

Pl. Name
  1. Udo Bösch
  2. Holger Kaspereit
  3. Malte Pothmann
Heinz Bösch

Schnellschachmeisterschaft 2016:

  1. Holger Kaspereit                6 Punkte (Schnellschachmeister 2016)
  2. Udo Bösch                          5,5
  3. Malte Pothmann                 5
  4. Dr. Harald Obloh                4
  5. Hans-Dieter Weißflog        3
  6. Dr. Werner Bonrath            3
  7. Jürgen Tuchtfeld                3
  8. Hanspeter Becker              2,5
  9. Robert Hamar                     1,5
  10. Heinz Bösch                     1,5

Blitzmeisterschaft 2016:

  1. Holger Kaspereit                12,5 Punkte (Blitzmeister 2016)
  2. Udo Bösch                         10
  3. Lutz Grabe                          9
  4. Malte Pothmann                 8,5
  5. Dr. Harald Obloh                8
  6. Dr. Michael Born                6
  7. Dr. Werner Bonrath            2
  8. Ryan Dubiel                       0

Text: Karl-Peter Kendzia

Last-minute-Erfolg für Holger Kaspereit im Schnellschach.

Schnellschach ist ein gnadenloses Geschäft. Jeder Spieler hat 15 Minuten Zeit für eine ganze Schachpartie. Wer die Zeit überschreitet, verliert. In der diesjährigen Neuauflage der vereinsinternen Ebringer Schnellschachmeisterschaft kam es wie schon so oft zu einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Udo Bösch und Holger Kaspereit. 6 Runden lang führte Udo das Klassement an, er konnte also schon am Schnellschachtitel schnuppern. Doch in der letzten Runde zerplatzte Udos Traum vom 8. Schnellschachtitel. Angeblich mit einem Freibier bestochen, zeigte Jürgen Tuchtfeld gegen Udo sein bestes Schach und ließ dem Abonnementsieger im Schnellschach keine Chance. Diese Gelegenheit wollte Holger Kaspereit nutzen, um sich die Ebringer Schnellschachkrone zum zweiten Mal zu sichern. Doch in der Partie gegen Dr. Werner Bonrath, dessen Formkurve aktuell steil ansteigt, stieß Holger auf erbitterte Gegenwehr. Da Udo aber seine Partie verloren hatte, reichte Holger ein Remis, um in letzter Minute an Udo vorbeizuziehen. Der Schachclub Ebringen gratuliert Holger zum verdienten Schnellschachtitel 2016.

Endergebnis Ebringer Schnellschachmeisterschaft 2016:
Holger Kaspereit ist Schnellschachmeister

Pl. Teilnehmer Pu.
1. Holger Kaspereit 6.0
2. Udo Bösch 5.5
3. Malte Pothmann 5.0
4. Dr. Harald Obloh 4.0
5. Hans-Dieter Weißflog 3.0
6. Dr. Werner Bonrath 3.0
7. Jürgen Tuchtfeld 3.0
8. Hanspeter Becker 2.5
9. Robert Hamar 1.5
10. Heinz Bösch 1.5

Text: Karl-Peter Kendzia