In der ersten Runde des Bezirksmannschaftspokal hatte Ebringen die Schachfreunde des SC Simonswald zu Gast. Die symphatischen Gäste unterlagen 3:1
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In der ersten Runde des Bezirksmannschaftspokal hatte Ebringen die Schachfreunde des SC Simonswald zu Gast. Die symphatischen Gäste unterlagen 3:1 Die Zweite musste am ersten Spieltag der Bezirksklasse bei Freiburg West antreten. Trotz kurzfristiger Änderungen in der Aufstellung konnte man eine den Gastgebern zahlenmäßig (im Hinblick auf die Anzahl der Spieler und deren Wertungszahlen) ebenbürtige Mannschaft präsentieren. Der Wettkampf war auch dementsprechend ausgeglichen und langwierig. Schlussendlich konnte Ebringen einen knappen 3,5 : 4,5 Auswärtssieg und damit die ersten beiden Punkte im Kampf gegen den Abstieg einfahren. Hanspeter, Ewald und Adrian gewannen ihre Partien. Heinz, Robert und Winfried spielten Remis. Die Erste konnte am Sonntag die ersten zwei Punkte in der neu zusammengestellten Landesliga einfahren. Im Auswärtsspiel beim SK Freiburg-Zähringen traf man auf einen starken Gegner. Konzentriert (trotz fehlenden Wassers und Kaffee, hatte der Gastgeber leider vergessen ??) gingen wir an allen Brettern den Mannschaftkampf an. Nach zwei Stunden der erste Punkt für Ebringen in der ersten Partie von unserem Neuzugang Bernd. In einer von beiden Seiten wild geführten Angriffspartie, blieben ihm am Ende ein paar Bauern mehr fürs Endspiel über. Die zweite Partie wurde von Jürgen in einem wunderschönen Mattangriff entschieden, Chris steuerte leicht erkältet noch eine Remis hinzu. Leider kippte Haralds Partie, doch Libor konnte seinem wild angreifenden Gegner nach und nach die Zähne ziehen und es stand 3,5-1,5 für uns. Aus den drei noch laufenden Partien mußte noch ein Punkt her. Udo konnte in einer Positionpartie seinen Gegner nach und nach auf die 9 Reihe schieben und die Partie am Ende durch einen tatktischen Schlag entscheiden, kurz darauf einigte sich Dirk an Brett 1 auf Remis und Peter mußte seinem Gegner den Punkt überlassen. Mit einem verdienten 5:3 geht es jetzt am 18. November gegen den Aufstiegsfavoriten Dreiländereck, die mit dem gleichen Ergebnis den starken Aufsteiger Heitersheim besiegten. Leider verlegte die FIFA auf unsere Bitte hin nicht das Fußballspiel Deutschland-Schweden, so dass es zeitglich mit unserer Vereinsblitzmeisterschaft zusammenfiel. Trotzdem nahmen immerhin 9 Schachfreunde daran teil und spielten ein doppelrundiges Turnier. Auch wenn sich die Endtabelle in zwei Gruppen teilt, so waren doch alle Partien hart umkämpft und zu später Stunde auch mit, wie beim Blitzen oft, mit herrlichen Fehlern gespickt und es gab einiges zu schmunzeln. Vereinsblitzmeisterschaft 2012 Stichkampf um Platz 1 Stichkampf um Platz 3 Endtabelle:
Viele der Jugendliche nahmen die Gelegenheit wahr, am Nachmittag des 15. Septembers das Simultan gegen den Ebringer Spielertrainer Matthias Deutschmann mitzuspielen. Insgesamt 21 Spielerinnen und Spieler forderten Matthias gleichzeitig heraus. Den ältesten und jüngsten Teilnehmer trennten nur 82 Jahre (6 und 88). Nach knapp 4 Stunden war die letzte Partie beendet und die Gegnerinnen und Gegner hatten Matthias einiges abverlangt. Von den 21 Partien hatte Matthias am Ende 16 gewonnen, 4-mal Remis gespielt (Sarah Hund, Antusch Isabella, Kleindienst Kolja, Scheffler Nico) und eine Partie gegen Julian Boes verloren. Am Jugendturnier nahmen 19 Kinder und Jungendliche im Alter zwischen 6 und 15 teil. Gespielt wurde in einer Gruppe, 7 Runden Schweizer System nach Schnellschachregeln (2×15 Minuten). Drei mal drei ist 10 oder die Kunst des Trimultanschachs. Wenn 10 Schachspieler ein komplettes Turnier spielen wollen, muss jeder von ihnen gegen 9 Gegner antreten. Das dauert normalerweise seine Zeit. Nicht so beim Trimultanschach. Denn hier hat man immer 3 Gegner, die man gleichzeitig besiegen muss. Man läuft von Brett zu Brett, macht einen Zug, drückt auf die Schachuhr, und eilt zum nächsten Brett. Pro Runde hat jeder Turnierteilnehmer 15 Minuten Zeit, um die 3 laufenden Partien für sich zu entscheiden. Die hohe Kunst besteht darin, sich auf dem Schachbrett zurechtzufinden, das man 2 Züge und 2 Laufwege zuvor verlassen hat, um die beiden anderen Partien zu betreuen. Eine stressige Sache also, die hohe Konzentration und einen guten Überblick erfordert. Am 1. Ebringer Schachtag wurde ein solches Trimultanturnier ausgetragen. Am Start waren wie erwartet nur Vereinsspieler, weil man Trimultanschach ohne Schnellschacherfahrung fast nicht spielen kann. Im Turnierverlauf zeichnete sich eine Zweiklassengesellschaft ab. Ein bärenstarkes Quartett dominierte von der ersten Runde an das Geschehen und machte die Spitzenplätze unter sich aus. Am Ende hatten Jens-Uwe Schmidt aus Lahr und Chris Davis aus Ebringen die Nase vorn. Schmidt gelang zum Beispiel in bedrängter Stellung ein schwer zu erkennender Mattangriff gegen Holger Kaspereit. Dieser wurde gemeinsam mit Johannes Neuner aus Zähringen Dritter. Ein beachtliches Ergebnis erzielte auch der zwölfjährige Julian Boes aus Heitersheim, der den 6. Platz belegte. Doch beim Trimultanschach geht es weniger ums Gewinnen als um das Simultanerlebnis. Einige Spieler berichteten nach der 1. Runde, dass ihnen der Kopf schwirrt und sie nahe dran sind die Orientierung zu verlieren. Trimultan ist also ein Spiel mit hohem Spaßfaktor, für die Spieler wie für die Zuschauer. Trimultanturnier am 1. Ebringer Schachtag: die Ergebnistabelle: Platzierung Name Verein Punkte Der Schachclub Ebringen bedankt sich ganz herzlich bei Anja Glockmann für die sachkundige Turnierleitung sowie für die charmante Moderation der Siegerehrung. Ein großes Dankeschön auch an Götz Heckert, der zusammen mit Volker Stuhr das Trimultanschach erfunden hat. Götz war beim Turnier anwesend und hat den reibungslosen Turnierablauf sicher mit Genugtuung zur Kenntnis genommen. Trimultanschach hat sich als perfektes System erwiesen, das es erlaubt, ein komplettes Schnellschachturnier von 10 Spielern binnen 2 Stunden zum Abschluss zu bringen, und das bei einer Spielzeit von 15 Minuten pro Partie und Spieler. Simultanvorstellung von Matthias Deutschmann und Jugendturnier. 15. September 2012 im Foyer der Schönberghalle [Karte] Programm 09.00 Uhr Einlass und Begrüßung 10.00 Uhr Jugendschachturnier 12.00 Uhr TRImultan-Blitzturnier 13.00 Uhr Schachtraining für Interessierte, Anfänger und Fortgeschrittene 14.00 Uhr Simultanschach mit Spielertrainer und Kabarettist bis 16.00 Uhr Schach und Computer Voranmeldung zum Turnier und Infos zum Schachtag: Programm |
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