Ebringen ist Ausrichter der Badischen Mannschaftblitzmeisterschaft 2016. Termin ist der 28. Februar im kommenden Jahr. Das Präsidium des Badischen Schachverbandes gab in seiner Sitzung am 25. Juli in Achern der Ebringer Bewerbung den Zuschlag.
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Ebringen ist Ausrichter der Badischen Mannschaftblitzmeisterschaft 2016. Termin ist der 28. Februar im kommenden Jahr. Das Präsidium des Badischen Schachverbandes gab in seiner Sitzung am 25. Juli in Achern der Ebringer Bewerbung den Zuschlag. Ebringer Musketiere kämpfen um den WM-Titel Die wunderschöne griechische Insel Kos war Austragungsort der diesjährigen ACO-WM (Amateur Chess Organisation Weltmeisterschaft). Hier trafen sich vom 9-18 Mai 240 Schachspieler aus nahezu 30 Ländern, von Australien bis Ecuador um in sieben Wertungsgruppen, den Weltmeister zu ermitteln. Das vom Rochade Europa Herausgeber Lothar Hirneise und Mitarbeitern hervorragend organisierte Turnier fand in einem Mehrsterne Hotel unter besten Möglichkeiten statt. Die Schachaktivitäten wurden ergänzt durch Blitzturmniere und zwei sehr gut besuchte Seminare des Grossmeisters Spyridon Skrembris. Der Schachclub Ebringen war mit den Spielern Dirk und Heinz Bösch und Werner Bonrath vertreten. Für Freizeitaktivitäten war ebenso Zeit und Möglichkeit geboten, so konnten in der Stadt Kos antike Sehenswürdigkeiten bewundert werden. Auch wurde der Wirkungsstätte des griechische Urvaters der modernen wissenschaftlichen Medizin, Hippokrates von Kos besucht. Die Ebringer Musketiere hatten sich etwas vorgenommen und kamen in den ersten Runde gut aus den Startlöchern. Dirk als Spitzenspieler der ersten Ebringer Mannschaft startete in der sehr stark besetzten Ratinggruppe B mit 2 aus 3 gegen internationale Cracks, u.a. wurde der Waliser David Jameson in einer spektakulären Partie niedergerungen. Heinz war ebenso erfolgreich und lag nach 3 Partien mit 2 aus 3 in der Spitzengruppe der Ratinggruppe C. Werner erzielte in den ersten Runden zwei remis. Während Werner und Heinz in den folgenden Runden etwas Federn lassen mussten, setzte Dirk seine Erfolgsserie fort und so kam es in Runde 6 zum Spiel gegen die Vorjahressiegerin WGM Carla S Herida. Dirk spielte in einer Najdorf-Variante der Sizilianischen Verteidigung eine gute Partie und nach der Zeitkontrolle wurde ein remis vereinbart. Diese Partie war eine Vorendscheidung, denn die Grossmeisterin überzeugte auch in den Runden 7 bis 9 und konnte ihren Titel verteidigen. In den Runden 6 bis 9 gewann Heinz gegen nominell stärkere Gegner und erzielte in der Abschlusstabelle den geteilten 11-15 Rang, ein super Ergebnis, dass auch den erhofften Elo-Zuwachs brachte. Werner erzielte noch ansehnliche Resultate gegen internationale Jugendspieler, u.a. aus Polen und landete mit 4.5 aus 9 auf Rang 7 der Wertungsgruppe F. Die Sensation gelang Dirk, der in den Runden 7 bis 9 sein Punktekonto auf 6 aus 9 schraubte, starke Gegner bezwang und nach Zweitwertung sensationell einen überraschenden 3. Platz belegte. So wurde der Schachclub gut repräsentiert. Es darf nicht unerwähnt bleiben, dass das gute Abschneiden der Ebringer Spieler entsprechend gefeiert wurde. Bild 1: Dirk bei der Siegerehrung Bild 2: Werner, Heinz und Dirk vor der Siegerehrung Text: Werner Bonrath
Der Schachclub Ebringen steigt in die Verbandsliga auf. In Bestbesetzung und guten Mutes reiste das Ebringer Landesligateam nach Iffezheim, um einen Steinwurf von der berühmten Galopprennbahn entfernt dem bisherigen Tabellenführer der Landesliga I die Stirn zu bieten. In diesem vom Spielplan elegant terminierten Finale trafen zwei ebenbürtige Teams aufeinander, die beide die Landesligakonkurrenz der Verbandsrunde 2014/15 beherrscht hatten. Da überraschte es kaum, dass der Kampf um die Landesligakrone in einer freundschaftlichen, schachkameradschaftlichen Atmosphäre stattfand. Dafür ein dickes Lob an die fairen und sympathischen Schachfreunde aus Iffezheim. Den dramatischen Verlauf des Mannschaftskampfes schildert der Ebringer Mannschaftskapitän Udo Bösch wie folgt: Nur durch einen Sieg konnten wir die Meisterschaft holen. So hatten wir nichts zu verlieren, sondern konnten nur gewinnen, da es ja gegen den aktuellen Tabellenführer der Landesliga I ging. Beide Mannschaften traten relative gleichstark an, und für uns war es wichtig nach Möglichkeit das 1:0 zu schießen, also zuerst eine Partie zu gewinnen. Nach etwa zwei Stunden schien bei Malte Pothmann und Libor Valevsky schon die Sonne aufs Brett, denn beide hatten sich einen Mehrbauer erkämpft. Das setzte Iffezheim mächtig unter Druck auch an mindestens einem Brett eine Gewinnstellung zu erreichen. Jetzt ging es Schlag auf Schlag: An den hinteren Brettern erzielten Dr. Harald Obloh und Peter Ackermann zwei wertvolle Remisen. Dann konnte Libor Valevsky seinen Vorteil zum Sieg nutzen und Ebringen mit 2 : 1 in Führung bringen. Holger Kaspereit und Jürgen Tuchtfeld standen noch ausgeglichen, während ich schon Raumvorteile realisiert hatte. Am Spitzenbrett verzeichnete Dirk Bösch einen Materialvorteil , nämlich einen Turm für einen Springer, musste aber noch den dazugehörigen Angriff seines Kontrahenten überleben. In der vierten Stunde des Mannschaftskampfes sollten wichtige Vorentscheidungen fallen. Während die Stellung von Dirk Bösch immer besser wurde, rutschten Holger Kaspereit und Jürgen Tuchtfeld in Verluststellungen ab. Ich selbst machte einen Fehler, und mein Gegner bekam die Möglichkeit zu aktivem Spiel, so dass es nach Remis aussah. Dann markierte Dirk das 3:1 am Spitzenbrett. Inzwischen hatten mein Gegner und ich noch etwa zweieinhalb Minuten für zehn Züge zur Verfügung und waren folglich beide in Zeitnot. Zum Glück konnte ich einige Mattdrohungen anzetteln, durch die mein Gegner im 41. Zug eine Figur verlor: 4:1 für Ebringen. An Brett 2 musste sich Holger Kaspereit dann von Markus Merkel, dem erfolgreichsten Spieler dieser Landesligasaison, virtuos auskombinieren lassen. 4:2. Nun fehlte uns noch ein Remis zum Sieg und damit zum Aufstieg. Während Jürgen Tuchtfeld stehend bzw. sitzend k.o. war, hatte Malte Pothmann immer noch seinen unschätzbar wichtigen Mehrbauern. Beim Stand von 4:3 für Ebringen unternahm Malte noch ein paar Gewinnversuche, um dann seinem Gegner die Hand zu reichen zum siegbringenden Remis, das gleichzeitig das Ticket in die Verbandsliga war, was im Fußball der Regionalliga entsprechen würde. Dann kannte die Freude keine Grenzen mehr, denn die zweite Mannschaft war nach ihrem bedeutungslosen Mannschaftskampf in Ettenheim sofort nach Iffezheim gefahren, zwar zu spät, um noch mitzufiebern, aber nicht zu spät, um mitzufeiern. Text: Karl-Peter Kendzia In Bestbesetzung holte sich das Ebringer Landesligateam nach 2006 zum zweiten Mal die Meisterschaft in der Landesliga I und besiegte die ebenbürtige Mannschaft aus Iffezheim denkbar knapp mit 4,5 : 3,5. Damit steigt die Erste in die Verbandsliga Südbaden auf, die aktuell vierthöchste Spielklasse. Der Schachclub gratuliert der ersten Mannschaft zum Meisterstück nach einer sehr konstanten Saison. Mehr dazu in Kürze hier. Text: Karl-Peter Kendzia Im diesjährigen Bezirksmannschaftspokal musste die Erste im Spiel um Platz 3 gegen das Verbandsligateam aus Oberwinden antreten. Und die Aufgabe war genauso schwer wie erwartet. Am Ende mussten Udo Bösch, Holger Kaspereit, Bernd Winter und Heinz Bösch die Überlegenheit des Gegners anerkennen. Immerhin erreichten Holger Kaspereit und Bernd Winter Remisen gegen den haushohen Favoriten. Udo Bösch machte am Ende die pure Zeitnot einen Strich durch die Rechnung, nachdem er aus einer schwachen Eröffnung noch das Beste gemacht hatte. Seinem Bruder Heinz wurde ein etwas sorgloser Umgang mit den Bauern zum Verhängnis, irgendwann hatte er einfach zwei zu wenig. Trotzdem beendet die Erste das Pokalturnier erhobenen Hauptes, ist man doch hinter Pokalsieger Emmendingen, Heitersheim und Oberwinden die Nummer 4 im Schachbezirk Freiburg. Vielleicht ist ja im nächsten Jahr noch mehr drin. Text: Karl-Peter Kendzia In der Landesliga Süd I gewann die Ebringer Mannschaft kampflos mit 8:0, da Baden-Baden V leider nicht antrat und liegt damit weiter einen Punkt hinter Tabellenführer Iffezheim, dem Gegner am letzten Saisonspieltag am 19. April. Bei einem Sieg in Mittelbaden ist Ebringen Meister und Aufsteiger in die Verbandsliga. Dagegen sind die theoretischen Ambitionen der zweiten Mannschaft, bei einem Sieg gegen den Tabellennachbarn noch den zweiten Tabellenplatz zu erreichen, nach einer herben 2:6-Niederlage endgültig ausgeträumt. Als einzig positives Fazit des Spieltages bleibt, dass durch das Antreten auch der theoretische Abstieg durch zweimaliges Nicht-Antreten nicht mehr möglich ist. Die Niederlage lag in ihrer Höhe noch im Rahmen der Erwartungen, die anhand der Aufstellungen im Rahmen von 6:2 bis 2:6 reichten. Dreisamtal trat an den beiden Spitzenbrettern auf Verbandsliganiveau an und auch insgesamt in der bislang stärksten Saisonaufstellung. Ebringens Reserve war zwar ebenfalls stark angetreten, doch war angesichts der Dreisamtäler Aufstellung klar, dass an den Spitzenbretter ein Ebringer Punktgewinn eher eine angenehme Überraschung gewesen wäre. Die übrigen Bretter waren dann ausgeglichen besetzt, so dass deren Ausgang den Mannschaftskampf entscheiden würden. Dass das Pendel sich dann so deutlich auf die Seite des Gegners neigte, war dennoch schmerzlich. Lediglich Robert Hamar und Winfried Schüler konnten gewinnen. Trotzdem kann die zweite Mannschaft mit ihrer Saisonbilanz zufrieden sein, die mit einem sicheren vierten Tabellenplatz enden dürfte und in der sie Potential für mehr zeigte.
Am 7. Spieltag der Verbandsrunde gab es für die Ebringer Schachspieler hohe Auswärtssiege: Die Erste gewann überzeugend in Vimbuch, einem Stadtteil von Bühl im Landkreis Rastatt. Die Zweite landete einen hohen Sieg beim Reserveteam der Schwarzen Pumpe Freiburg, das in der Bezirksklasse um den Ligaverbleib kämpft. Vimbuch I – Ebringen I 2 : 6 Der Mannschaftskampf begann mit einem Paukenschlag. Schon nach einer halben Stunde Spielzeit markierte Hanspeter Becker das 1:0 für Ebringen und gab damit die Tendenz vor. Dem guten Beispiel folgte Holger Kaspereit am Spitzenbrett und zerstörte die Siegeshoffnungen seines Gegners mit einem gewohnt unwiderstehlichen Angriff. Weitere volle Punkte steuerten Malte Pothmann und Lutz Grabe bei. In den übrigen vier Partien stellten die Vimbucher ihren Kampfeswillen unter Beweis und erzielten gegen spielstärkere Ebringer beachtliche Remisen. So stand es am Ende 2 :6 für Ebringen, das damit seine Chancen auf die Meisterschaft in der Landesliga wahrt. Setzt die Erste ihre Erfolgsserie fort, könnte es am letzten Spieltag gegen Iffezheim zu einem echten Meisterschaftsfinale kommen. Schwarze Pumpe II – Ebringen II 0,5 : 7,5 Die Zweite war klarer Favorit und wollte punkten. Die Schwarze Pumpe II wehrte sich mit allem, was sie hatte gegen die Niederlage, aber das Leistungsgefälle war zu groß. Zudem war die Pumpe nur zu siebt angetreten, so dass es bereits vor dem Drücken der Uhren 0:1 stand. Bei sieben Ebringer Einzelsiegen musste einzig Altmeister Ewald Schneider gegen den konsequent und überzeugend spielenden Martin Winter Remis geben. Nach diesem Sieg belegt die Zweite einen hervorragenden dritten Platz in der Bezirksklasse. Text: Karl-Peter Kendzia Die ordentliche Jahreshauptversammlung des Schachclubs Ebringen findet am Dienstag, 17. März 2015 ab 20 Uhr in der Ebringer Schlossscheune statt. Hierzu sind alle Mitglieder, Freunde und Gönner des Vereins herzlich eingeladen. Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:
Anträge zu Tagesordnung sind bis Dienstag, 8. März beim 1. Vorsitzenden Harald Obloh, Am Gaishof 20, 79285 Ebringen einzureichen. e-Mail: harald@obloh-ebringen.de Harald Obloh 4 Punkte am 6. Spieltag. Das ist die erfreuliche Bilanz der Ebringer Schachteams: Die Erste gewann hauchdünn gegen eine hoch motivierte Verbandsligareserve aus Lahr, die Zweite konnte sich überraschend gegen die stärker eingeschätzte Schwarze Pumpe aus Freiburg durchsetzen. Damit spielt die erste Mannschaft in der Landesliga weiter vorne mit. Die Zweite ist dabei sich im vorderen Mittelfeld der Bezirksklasse zu etablieren. Ebringen I – Lahr II 4,5 : 3,5 Ebringen II – Schwarze Pumpe I 5,5 : 2,5 Text: Karl-Peter Kendzia |
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