Küche

Archiv

Zum Schluss zwei Niederlagen nach guter Saisonleistung.

Am letzten Spieltag der diesjährigen Verbandsrunde ging es für die Ebringer Schachspieler nur noch um Fun und Fairplay, das allerdings bei dünner Personaldecke. Die erste musste zu siebt spielen nach einem krankheitsbedingten Ausfall von Lutz Grabe, die Zweite konnte nur sechs Mann aufbieten für das Match gegen Freiburg-Wiehre. Trotzdem regierte an allen Brettern die Spielfreude, vielleicht auch, weil beide Ebringer Schachteams den Klassenerhalt schon vor dem letzten Mannschaftskampf in der Tasche hatten. 

Waldshut-Tiengen I – Ebringen I                  5.5 : 2.5

Am ersten Maisonntag stand für die Erste die weite Fahrt an den Hochrhein auf dem Programm. Gegen Waldshut-Tiengen gab es schon immer spannende Mannschaftskämpfe mit engen Ergebnissen. Doch diesmal reiste das Ebringer Landesligateam nur zu siebt an, weil Stammkraft Lutz Grabe kurzfristig erkrankt war. Doch trotz Unterzahl entwickelte sich ein Kampf auf Augenhöhe. Am Spitzenbrett verlor Michael Schneider seine Partie nach beherztem Kampf und auch in den übrigen Partien wurde um kleinste Vorteile gerungen. Man kennt sich eben. So entstanden teilweise wilde Stellungen, die jederzeit in die eine oder andere Richtung hätten kippen können. Obwohl hohes Risiko eingegangen wurde, kam es an den Brettern 2 bis 6 zu Punkteteilungen. An Brett 7 musste sich Jörg Breczcinsky leider geschlagen geben. Unter dem Strich stand dann ein deutlicher Sieg für Waldshut-Tiengen, der aber auch knapper hätte ausfallen können. Damit landete das Ebringer Schachteam in der Abschlusstabelle dieser Saison auf Platz 7, erfolgreichste Punktesammler waren Harald Obloh mit 6.5 Punkten aus 9 Partien, gefolgt von Lutz Grabe mit 5/8 und Ivan Dukic mit 4/7. Unser herzlicher Dank geht an Captain Udo Bösch für seine umsichtige Turnierleitung.

Ebringen II – Freiburg-Wiehre II                   2:6

Personell erwischte es die Zweite noch schlimmer als das Ebringer Landesligateam. Im Heimspiel gegen die Schachfreunde aus der Wiehre war man nur zu sechst. Es hieß also schon 0:2, bevor die Schachuhren gedrückt waren. Da die Wiehre als designierter Aufsteiger mit einer bärenstarken Mannschaft antrat, musste man durchaus mit einer Klatsche rechnen. Doch schon bald eröffnete Mannschaftsführer Winfried Schüler das Remisgeschäft, allerdings mit einer Mehrfigur. Diesem Beispiel folgte wenig später Werner Bonrath mit einer weiteren Punkteteilung und so stand es 1:3. An Brett 3 übersah Michael Bauer ein Zwischenschach, das er mit einem Figurenverlust und einer hoffnungslosen Königsstellung bezahlen musste: 1:4. Dirk Hamar war an Brett 6 enorm unter Druck geraten und musste bald darauf seinem Gegner gratulieren, der damit das 1:5 markierte. An den Spitzenbrettern konnten Hans-Dieter Weißflog und Karl-Peter Kendzia ihre ausgeglichenen Stellungen gegen deutlich höher eingeschätzte Gegner halten und den Endstand von 2:6 herstellen. Es hätte schlimmer kommen können. Die Ebringer Landesligareserve beendet die diesjährige Verbandsrunde auf einem sehr guten 4. Platz. Wir bedanken uns bei Captain Winfried Schüler für seine hohe Improvisationskunst beim Zusammenkratzen der Mannschaft, was in der Zweiten immer eine Herausforderung ist.

Text: Karl-Peter Kendzia

Ebringer Schachteams bringen Klassenerhalt unter Dach und Fach.

Noch vor dem letzten Spieltag können die Ebringer Schachspieler auf die noch laufende Saison anstoßen, denn das Ticket zum Klassenerhalt haben sie bereits gelöst. Nachdem man in der 7. Runde noch zwei Mannschaftsniederlagen in Kauf zu nehmen hatte, fuhr man in der achten Runde die noch fehlenden Punkte ein. Ein echtes Happy End nach Jahren voller Aufstellungssorgen. Da gilt es noch den Mannschaftsführern Udo Bösch und Winfried Schüler ein herzliches Dankeschön auszusprechen für ihre unermüdliche Arbeit und Geduld.  

Ebringen I – Konstanz I            4:4

Am ersten Aprilsonntag konnte die erste mit der SVG Konstanz einen starken Gegner vom Bodensee begrüßen, der am Spitzenbrett mit einem Internationalen Meister antrat, während die Ebringer eine späte Krankmeldung verkraften mussten und daher nur zu siebt spielen konnten. Doch trotz Unterzahl entwickelte sich ein Kampf auf Augenhöhe. An den vorderen Brettern mussten Michael Schneider und Udo Bösch schon bald die Überlegenheit ihrer Gegner anerkennen. An Brett 3 gelang Jürgen Tuchtfeld durch kluge Spielführung ein Remis, ebenfalls gegen einen hoch dekorierten Gegner. Holger Kaspereit und Lutz Grabe brachten Ebringen mit ihren Siegen zurück ins Spiel, aber es brauchte noch einen weiteren Sieg, um den verlorenen Punkt am unbesetzten 8. Brett der Ebringer auszugleichen. Den erkämpfte Heinz Bösch in seiner gewohnt lässigen Art. Mit einem Remis sicherte Harald Obloh schließlich das wichtige 4:4, und damit den entscheidenden Punkt zum Klassenerhalt. Eine konzentrierte Mannschaftsleistung in Unterzahl.  

Ettenheim II – Ebringen II          3:5

Die Zweite fuhr nach Ettenheim ohne zu wissen, auf welche Gegnerschaft sie treffen würde. Im historischen Ettenheimer Gefängnisturm, der heute als Kulturhaus firmiert, wurde schnell klar, dass man vom Ettenheimer Talentschuppen erwartet wurde, bestehend aus 6 Jugendlichen und einem Mannschaftsführer. So stand es schon vor Spielbeginn 0:1 für Ebringen II. Schon bald konnten die Ebringer Landesligareserve an den hinteren Brettern ein Übergewicht verbuchen und auf 0,5 : 3,5 stellen. Der Weg zum Sieg erforderte allerdings Geduld, da die Ettenheimer Talente voll im Training sind und bereits als Teenager ein gutes Niveau spielen, was auch daran abzulesen ist, dass den Ebringern an den vorderen Brettern kein Sieg gelang, sondern nur drei Remisen bei einer Niederlage. Was bleibt ist der Klassenerhalt, die Freude über eine aufstrebende Jugendmannschaft und ein bisschen Gruseln über einen Schachkampf in einem Verließ mit vergitterten Fenstern.

Engen I – Ebringen I                 5:3

In der 7. Runden verlor die Erste gegen den Gastgeber aus Engen, der seine Mannschaft mit Schweizer Spitzenspielern verstärkt hatte. Holger Kaspereit glänzte mal wieder mit einem spektakulären Sieg.

Ebringen II – Freiburg West III  3:5

Einen gebrauchten Tag erlebte die Zweite in Runde 7. Die meisten Ebringer kamen nicht richtig ins Spiel. Nur Michael Bauer und Jörg Breczcynski konnten ihre Partien gewinnen.

Text: Karl-Peter Kendzia

Punkteteilung im Derby, Punktlandung im Geier.

Am sechsten Spieltag der Verbandsrunde gelang der Ersten ein leistungsgerechtes Mannschaftsremis gegen starke Horbener. Die Zweite gewann bei der Bereichsligareserve der Schwarzen Pumpe Freiburg deutlich und kann schon in der nächsten Runde den Klassenerhalt perfekt machen.

Ebringen I – Horben I                4:4

Zwei erfahrene Teams, ein ewig junges Derby. Die Erste hatte wieder einmal die geschätzten Nachbarn aus Horben zu Gast. Die Konstellation ist fast immer ähnlich. An den Spitzenbrettern hat Horben Vorteile, an den hinteren versammeln die Ebringer mehr Spielstärke. Folgerichtig gerieten die Ebringer an den vorderen Brettern schon bald unter Druck. An Brett 5 überließ der Ebringer Chris Davis seine Dame einem hinterlistigen gegnerischen Läufer, der ihr nicht nur die Freiheit, sondern auch alle Felder raubte. 0:1 für Horben. Die richtige Antwort auf diesen Leichtsinn gab Heinz Bösch an Brett 7, der seinen Gegner mit einem scharfen Angriff zur Aufgabe zwang. 1:1. Kurz darauf ging Horben durch den Sieg am Spitzenbrett erwartungsgemäß wieder in Führung. Den erneuten Ausgleich markierte Harald Obloh, der sich in seiner Partie aufs Kontern verlegt hatte und dabei die Kunst des Bauernklaus auf die Spitze trieb. Eine sehenswerte Partie lieferten sich Lutz Grabe und Felix Schell mit einer gerechten Punkteteilung am Ende. 2.5:2.5. Holger Kaspereit steuerte ebenso ein Remis bei. Udo Bösch verlor seine Partie, doch Ivan Dukic konnte einen Mehrbauern über Umwege in einen Sieg ummünzen und damit das Mannschaftsremis sichern. Ein würdiges Ergebnis für ein Landesligaderby.

Schwarze Pumpe Freiburg II – Ebringen II              2.5: 5.5

„Keine Feier ohne Geier“, heißt es ja so schön im Dschungelbuch. Warum also nicht mal Schach spielen in der Bodega Geier, dachte sich das Bezirksligateam aus Ebringen. Die netten Gastgeber von der Pumpe waren am Start, und schon wurden an den acht Brettern die Kräfte gemessen in bester Spielatmosphäre. Der erste Punkt ging an die Pumpe, dann siegten Dirk Hamar und Neuzugang Michael Bauer. An den Spitzenbrettern remisierten Hanspeter Becker und Hans-Dieter Weißflog. 2:3. Den Punkt zum Mannschaftsremis holte Werner Bonrath, das Remis zum Mannschaftssieg Matthias Pfefferle. 2.5:4.5 Jörg Brezczinskys Markenzeichen ist, dass er öfters mal als Letzter am Schachbrett sitzt. So auch diesmal. Nach knapp sechs Stunden holte er den Extrapunkt zum erfreulichen Endstand von 2.5:5.5. Für die Ebringer Landesligareserve ein echter Grund zum Feiern.

Text: Karl-Peter Kendzia

Ein Schachsonntag mit Goldkante und zwei Mannschaftssiegen.

Am ersten Spieltag der Verbandsrunde im neuen Jahr zeigten sich die Ebringer Schachteams glänzend aufgelegt. Sie errangen sichere Siege, die im späteren Saisonverlauf noch wichtig werden können. Ein guter Anfang ist jedenfalls gemacht in 2023.

Pfullendorf I – Ebringen I 3:5

Achtung Auswärtsspiel: Die Erste musste bei winterlichen Bedingungen nach Pfullendorf reisen, wo man von starker Gegnerschaft erwartet wurde. Michael Schneider hatte es am Spitzenbrett erwartungsgemäß schwer gegen Pfullendorfs Mastermind Samuel Heymann, aber zunächst hielt er die Partie ausgeglichen. Holger Kaspereit und Lutz Grabe hielten ihre Spiele in ruhigem Fahrwasser, ohne sich auf taktische Verwicklungen einzulassen. In der Zwischenzeit belohnten sich Heinz Bösch und Ivan Dukic an Brett 7 und 8 für ihr solides, druckvolles Spiel und brachten Ebringen mit 2:0 in Führung. Lutz und Holger remisierten zum 3:1 für Ebringen. Michael musste nach zäher Verteidigung sein Spiel leider aufgeben, aber Georg Vogelbacher konnte seine Position immer weiter verbessern und erfolgreich den Sieg „eintüten“. 4:2. Harald Obloh hatte inzwischen aus einer „verdächtig“ anmutenden Position eine deutlich bessere Stellung gemacht und einen wichtigen Bauern seines Gegners erobert. Nach dem Gewinn eines 2. Bauern wickelte er in ein gewonnenes Springerendspiel ab: 5:2, was den Mannschaftssieg bedeutete. Udo Bösch wehrte sich noch lange, konnte aber seine Stellung nicht halten und musste nach über 6-stündigem Kampf die „Waffen strecken“. 5:3. Dieses Mal waren die Bretter 5 bis 8 eine Bank, hier gewannen alle Ebringer ihre Partien.

Ebringen II – Sölden II 6:2

In der Schachbezirksliga Freiburg kam es am 5. Spieltag zum Nachbarschaftsduell Ebringen II gegen Sölden II. Die Ebringer Mannschaft war nach Wertungszahlen Favorit, aber wie bei jedem Derby ist der Ausgang immer offen. Nachdem Winfried Schüler den ersten Sieg erzielt hatte, war das Spiel für die Ebringer angenehmer und Werner Bonrath holte mit Schwarz ein Remis. Leider musste Dirk Hamar seine hart umkämpfte, hin und her wogende Partie verloren geben, aber dann siegte Hans-Dieter Weißflog überzeugend und die zweite Mannschaft war wieder in Führung. Nachdem Michael Bauer und Hanspeter Becker ihre Partien erfolgreich beenden konnten und damit den Ebringer Mannschaftssieg sicherstellten, wurde dieser durch ein Remis von Matthias Pfefferle und Jörg Brezczinsky zum deutlichen Ebringer Erfolg abgerundet. Mit diesem Sieg hat die 2. Mannschaft einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt getan. Sie liegt zur Saisonhalbzeit nun mit 6:4 Punkten im Feld der zehn Mannschaften auf dem 4. Platz.

Text: Karl-Peter Kendzia

Ebringer Schachteams punkten auswärts.

Zur Halbzeit der Verbandsrunde 22/23 verbuchen die Ebringer Schachcracks in der Landesliga wie in der Bezirksklasse mit 4:4 Punkten eine ausgeglichene Bilanz. Das ist ein solider Grundstein für den Klassenerhalt und für die Zweite ein erstklassiger Leistungsnachweis, konnte sie doch in den Mannschaftskämpfen gegen die beiden Bereichsligaabsteiger Waldkirch und Denzlingen insgesamt 8,5 Brettpunkte gewinnen, ein wichtiges Polster im Abstiegskampf.

Freiburg-West I – Ebringen I                         1,5 : 6,5

Kantersieg: Beim Aufsteiger aus Freiburg traf man auf ein motiviertes Team und es entwickelte sich ein langer, zäher Kampf, doch nach und nach setzte sich die langjährige Erfahrung der Ebringer durch. Am Ende standen 5 Ebringer Siege und drei Remisen, keine Partie ging verloren.

Denzlingen I – Ebringen II                           3 : 5

Coup im Kub: Die Zweite durfte kurz vor dessen bevorstehenden Umbau im Kultur- und Bürgerhaus Denzlingen antreten. Selbst an einem so verregneten Sonntag schien die Glashausoptik des Gebäudes die Phantasie der Ebringer zu beflügeln. Am Spitzenbrett erreichte Heinz Bösch schon bald eine vorteilhafte Stellung und konnte so gegen den Denzlinger Vereinsvorsitzenden Matthias Nübling ein wertvolles Remis sichern. So ging es weiter und an 5 weiteren Brettern kam es zur Punkteteilung. Zwei Partien liefen noch: An Brett 5 hatte Matthias Pfefferle eine gewonnene Stellung auf dem Brett, die er souverän nach Hause brachte. An Brett 2 stand Hanspeter Becker ebenfalls auf Gewinn, durfte sich aber gegen zwei weit vorgerückte verbundene Freibauern des Gegners keinen ungenauen Zug erlauben. Souverän brachte Hanspeter seinen König in Sicherheit und seinen Gegner zur Aufgabe. Am Ende ein unglaublich wichtiger Sieg gegen einen wesentlich stärkeren Gegner. Auswärts sind die Ebringer Teams derzeit eine Macht.

Ebringen I – Villingen-Schwenningen I         3,5 : 4,5

Aufstiegsfavorit: Hoher Besuch in Ebringen. Der Vorjahrszweite und aktuelle Meisterschaftsfavorit Villingen-Schwenningen erschien zum Pflichtspiel in der Schlossscheune. Es kam zum erwartet schweren Fight auf Augenhöhe. An jedem Brett wurde bis zum Letzten gekämpft. Trotz anfänglicher Führung der Ebringen hatte das Team aus dem Schwarzwald das bessere Ende für sich. Auch ein Mannschaftsremis wäre möglich gewesen.

Ebringen II – Waldkirch I                              3,5 : 4,5

Tagesformtief: Der Bereichsligaabsteiger Waldkirch entpuppte sich als hochmotivierter, fokussierter Gegner. Schon die drei Remisen an den Spitzenbrettern zeigten, dass mit einem knappen Ergebnis zu rechnen war. An Brett 7 und 8 gelangen Winfried Schüler und Dr. Roland Brugger zwei schöne Siege. An den mittleren Brettern gab es ein 0:3, was eine knappe Niederlage zur Folge hatte. Der Ebringer Schachclub wünscht allen Ebringern frohe Festtage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

Text: Karl-Peter Kendzia

Ausgeglichener Saisonstart für beide Teams.

In der noch jungen Verbandsrunde 22/23 holten die Ebringer Schachteams bisher jeweils einen Sieg, verloren aber auch schon je einen Mannschaftskampf. Erfreulich ist, dass die Personaldecke bisher gehalten hat und man keine Bretter unbesetzt lassen musste.  

Ebringen I – Donaueschingen I           3 : 5

Am ersten Spieltag der neuen Saison erwischten die Ebringer einen guten Start und konnten schon bald einen Zwischenstand von 3:1 vermelden. Die Zeichen standen also auf Sieg. Aber noch liefen vier Partien, deren Ausgang völlig unklar war. Im weiteren Verlauf gerieten die Ebringer Gewinnpläne ins Stocken. Und im sicheren Glauben, die eigene Partie noch gewinnen zu können, versäumten es Heinz Bösch und Holger Kaspereit die Remiskarte zu ziehen, um so wenigstens ein Mannschaftsremis zu sichern. So wurde Step by step aus dem 3:1 ein 3:5.

Zähringen III – Ebringen II                  3,5 : 4,5

Im Zähringer Keller zu Freiburg präsentierte sich die Ebringer Landesligareserve konzentriert und kämpferisch. An sieben Brettern einigte man sich auf Remis, Neuzugang Matthias Pfefferle brachte das Kunststück fertig, in seiner ersten Partie für Ebringen den vollen Punkt zu erkämpfen und damit auch den Mannschaftssieg.

Ebringen I – Brombach II                    5 : 3

Mitte Oktober hatte man in Ebringen die Brombacher Oberligareserve zu Gast. Auf dem Papier war man also Außenseiter, doch Brombach trat nicht mit der stärksten Formation an. An den vorderen Brettern holten Udo Bösch und Holger Kaspereit wichtige Remisen, dann kam die Stunde der mittleren Bretter um Lutz Grabe. Lutz gewann gewohnt souverän. Nach langer Pause meldete sich Kreativspieler Chris Davis mit einem schönen Sieg zurück. Auch Harald Obloh punktete voll. Neuzugang Matthias Pfefferle krönte seine Premiere in der Ersten mit einem Sieg und ist schon jetzt eine echte Verstärkung.

Merzhausen II – Ebringen II               4,5 : 3,5

Die Zweite musste den schweren Gang zum Vorjahresmeister der Bezirksklasse antreten. Doch sie verkaufte ihre Haut teuer. Ein Mannschaftsremis lag lange Zeit im Bereich des Möglichen. Man erzielte 5 Remisen. Altmeister Ewald Schneider besiegte einen wesentlich stärker eingeschätzten Gegner, doch leider gab es zwei Niederlagen an den hinteren Brettern und damit eine knappe Niederlage.

Text: Karl-Peter Kendzia

Ebringer Schachteams feiern Klassenerhalt.

Coronapausen, Spielabsagen, Nachholspiele: Die Verbandsrunde 21/22 war geprägt von Widrigkeiten und zudem die längste, die der Schachclub Ebringen bisher erlebt hat. Doch immerhin mit Happyend: Beide Teams konnten die Klasse halten, obwohl es Spieltage gab, an denen es personell nur für eine Mannschaft reichte, also nur 8 Ebringer Spieler zur Verfügung standen. Beispielsweise am letzten Spieltag Ende Juni, als die Erste gegen den frisch gebackenen Landesligameister Freiburg-Wiehre erwartungsgemäß mit 2:6 verlor. Hervorzuheben ist hier die Leistung von Holger Kaspereit, der durch sein druckvolles Spiel am Spitzenbrett gegen einen FIDE Schachmeister ein Remis erreichte, also ein Unentschieden. Damit man in der kommenden Saison wieder regelmäßig mit zwei Teams antreten kann, sucht der Schachclub Ebringen dringend schachbegeisterte Mitspieler, die sich bei Interesse unter folgender Emailadresse melden können: Info@sc-ebringen.de

Lutz Grabe bleibt Vereinsmeister.

Erfolgreiche Titelverteidigung. Bereits 2019 war Lutz Grabe Vereinsmeister. In diesem Jahr ist ihm dieses Kunststück erneut souverän gelungen. Dazwischen? Corona und kein Ende! Entsprechend groß war die Freude bei den Teilnehmern mal wieder unter Wettkampfbedingungen Schach spielen zu können. Neben Lutz landeten auch noch Holger Kaspereit und Udo Bösch auf dem Treppchen. Es war spannend bis zuletzt, alle Plätze waren hart umkämpft. Der Schachclub Ebringen gratuliert Lutz zur gefühlten Triple-Titelverteidigung und hofft, dass es nicht wieder drei Jahre dauert bis zur nächsten Vereinsmeisterschaft.

Ebringer Vereinsmeisterschaft 2022

Endstand nach der 5. Runde

Rang      Teilnehmer       Wertungszahl   Gewonnen—Remis–Verloren                Erreichte Punktzahl

1             Grabe,Lutz               2103                3               2             0                                     4.0      (Vereinsmeister 2022)  

2             Kaspereit,Holger      2065                3               1             1                                    3.5    

3             Bösch,Udo               2110                 2              3             0                                    3.5        

4             Obloh,Harald,Dr.      1874                1              4              0                                    3.0        

5             Becker,Hanspeter     1795               2              2              1                                     3.0                

6             Kendzia,Karl-Peter    1590               1             3               1                                    2.5        

7             Weißflog,Hans-D.      1947               0             2               3                                    1.0     

8             Bonrath,Werner,Dr.   1564               0             2               3                                    1.0         

Text: Karl-Peter Kendzia

Unglaublicher Sieg in Unterzahl.

Der Held des nachgeholten vierten Spieltages war die Ebringer Landesligareserve. Die zweite Mannschaft überließ der ersatzgeschwächten Ersten drei Stammspieler und nahm damit eine Niederlage im eigenen Mannschaftskampf in Kauf. So ebnete die Zweite den Weg zu einem aufgrund der angespannten Personalsituation kaum für möglich gehaltenen Sieg der Ersten gegen das favorisierte Team aus Donaueschingen.

Ebringen I – Donaueschingen I          5 : 3

Die Terminansetzung am Muttertag kostete die Erste bereits vor Spielbeginn einen Brettpunkt, weil der fest eingeplante Ivan Dukić wegen familiärer Verpflichtungen kurzfristig abgesagt hatte. Also spielte man in Unterzahl. Kein gutes Omen. An den sieben verbliebenen Brettern entwickelte sich ein Mannschaftskampf auf Augenhöhe. Den ersten halben Punkt für Ebringen lieferte Hanspeter Becker, der gewohnt souverän ein sicheres Remis einfuhr. Das machte ihm Heinz Bösch wenig später nach. Den Ausgleich zum 2:2 markierte mit einem wunderschönen Sieg Vereinsmeister Lutz Grabe, der momentan in glänzender Form ist. Inspiriert von Lutz‘ Vorstellung konnte auch Harald Obloh seine schönheitspreisverdächtige Partie gewinnen. Die drei noch laufenden Partien mussten die Entscheidung bringen.

Am Spitzenbrett hatte Holger Kaspereit eine hochkomplexe Partie zu bestreiten. An Brett 6 versuchte Karl-Peter Kendzia einen gegnerischen Freibauern aufzuhalten, dem eine Karriere als Dame vorschwebte und an Brett 7 ließ sich Jörg Breczcynski in eine wilde Prügelei verwickeln, behielt aber trotz scharfer Attacken seines Gegners die Nerven und brachte die Partie nach Hause. Damit war der Ersten das Mannschaftsremis nicht mehr zu nehmen. Nach knapp sechs Stunden Spielzeit musste Holger Kaspereit aufgeben wegen eines Minusbauern. So stand es nur noch 4:3 für Ebringen. Karl-Peter Kendzia kämpfte immer noch um das siegbringende Remis und brach mit seiner Dame in die gegnerische Stellung ein, um ein Dauerschach zu erreichen. Ein letzter Versuch die Partie noch zu retten. Als der Gegner seinen König schon fast in Sicherheit gebracht hatte, geschah das Unglaubliche. Er vernachlässigte die Deckung seines Freibauern und Karl-Peter schlug den Bauern sofort. Völlig konsterniert gab der Gegner auf, dem ansonsten ein Endspiel mit Minusbauer gedroht hätte. So konnte Ebringen zu siebt einen überraschenden Sieg einfahren gegen den Tabellendritten der Landesliga. Dafür ein riesiges Dankeschön an die zweite Mannschaft.

Schwarze Pumpe II – Ebringen II        5 : 2

Die Zweite konnte „ohne 3“ beim laut Eigenwerbung coolsten Schachclub Südbadens immerhin noch zwei Brettpunkte erringen. Eine gute Leistung unter den gegebenen Umständen.

Text: Karl-Peter Kendzia

April-Spieltage liefern wichtige Punkte gegen den Abstieg.

Gab es noch im März punktemäßig nichts zu ernten für die Ebringer Schachteams, so zeigte sich der April eher von seiner frühlingshaften Seite. Die erste Mannschaft startete mit einem überzeugenden Derbysieg gegen Horben, das allerdings nur mit sechs Spielern antrat. Ende April folgte eine knappe Niederlage in Pfullendorf. Die Zweite konnte in Bad Krozingen ein Mannschaftsremis erringen und gewann am darauffolgenden Spieltag kampflos gegen Ettenheim II. Damit fehlt der Zweiten nur noch ein Sieg zum Klassenerhalt.

Ebringen I – Horben I                5,5 : 2,5

Die Heimmannschaft konnte das Derby mit einer 2:0 Führung angehen, weil beim pünktlichen „Uhren frei“ nur sechs Horbener Spieler anwesend waren. Gut fürs Torverhältnis, aber schlecht für die beiden Ebringer, die umsonst aufgestanden waren. Doch auch in Unterzahl bewiesen die Horbener Moral und lieferten einen beherzten Kampf. Die matchentscheidenden Punkte erzielten Udo Bösch nach einem Figurenverlust seines Gegners und Holger Kaspereit mit einem taktischen Remis.

Pfullendorf I – Ebringen I          4,5 : 3,5

Im schönen Linzgau sahen sich die Ebringer einer Pfullendorfer Mannschaft in Bestbesetzung gegenüber, während Ebringen mit drei Spielern aus der zweiten Mannschaft antrat. Während Winfried Schüler sich ein beachtliches Remis erkämpfte, verloren Altmeister Ewald Schneider und Karl-Peter Kendzia ihre Partien. An den vorderen Brettern gewann der alte und neue Ebringer Vereinsmeister Lutz Grabe seine Partie, während Jürgen Tuchtfeld, Holger Kaspereit und Heinz Bösch ihre Figuren sicher zum Remis führten. In einer über sechsstündigen Partie kämpfte Harald Obloh mit großer Leidenschaft um den vollen Punkt zum Mannschaftsremis, fand den Weg auf die Siegerstraße aber leider nicht mehr und musste sich mit dem Remis begnügen. So stand am Ende eine denkbar knappe Niederlage.

Bad Krozingen I – Ebringen II   3,5: 3,5

In der Kurstadt präsentierte sich die Zweite stark verbessert. In einem Mannschaftskampf auf Augenhöhe wussten die Ebringer von Anfang bis Ende die Balance zu halten und nahmen einen wichtigen Punkt aus dem Kurhaus nach Ebringen mit. Der Klassenerhalt rückt damit in greifbare Nähe.

Ebringen II – Ettenheim II           7 : 0 (kampflos)

Die Ettenheimer sagten den Mannschaftskampf krankheitsbedingt noch vor dem Spieltag ab.

Text: Karl-Peter Kendzia

Zum Neustart zwei Niederlagen

Nach dem 3. Spieltag am 21.11.21 wurde die Verbandsrunde vom Badischen Schachverband unterbrochen und die Runden 4 bis 6 fielen einstweilen aus. Im März entschied sich der Verband die Saison fortzusetzen mit der Idee die ausgefallenen Runden im Mai und Juni auszutragen, was de facto eine Verlängerung der Verbandsrunde um zwei Monate bedeutet.

Villingen-Schwenningen I – Ebringen I              5,5 : 2,5

Zur 7. Runde am 13.03.22 hatte die Erste ein Auswärtsspiel vor der Brust, und zwar gegen einen der Meisterschaftsfavoriten, Villingen-Schwenningen. Nach monatelanger Pause ist es sowohl für die Vereine als auch für die Spieler enorm schwer die Motivation am Leben zu halten, weil ja nicht nur die Rundenspiele, sondern auch die Vereinsabende coronabedingt ausgefallen waren. Dennoch bekam man die Anzahl der benötigten Spieler zusammen und konnte so eine komplette Mannschaft aufbieten.

Es entwickelte sich ein Kampfspiel, und man merkte allen Spielern die fehlende Spielpraxis an. Auf beiden Seiten wurden Fehler gemacht, die oftmals vom Gegner gar nicht bemerkt wurden. Am Ende hatte die Heimmannschaft das bessere Ende für sich und gewann relativ deutlich, vielleicht ein wenig zu hoch. Aus Ebringer Sicht wäre ein 4:4 möglich gewesen. Doch schon die erste Coronapause hat gezeigt, dass das Ebringer Landesligateam erst nach circa drei Spieltagen wieder sein volles Potenzial aufs Brett bringt. Deshalb kann man zuversichtlich in die kommenden Mannschaftskämpfe gehen.

Ebringen II – Merzhausen II                  1,5: 4,5

Die Zweite hatte am 13. März in der Bezirksklasse den Meisterschaftsfavoriten aus Merzhausen zu Gast.  An den ersten drei Brettern konnten die Ebringer nicht punkten und verloren ihre Partien. Den Ehrenpunkt erkämpfte Michael Schneider, der in der kommenden Saison die Erste verstärken wird. Winfried Schüler konnte gegen einen höher eingeschätzten Gegner ein solides Remis verbuchen. Auch die Zweite wird in den kommenden Runden noch Chancen bekommen den Klassenerhalt zu sichern. Im Moment sind erstmal alle froh, dass wieder Schach gespielt wird.

Text: Karl-Peter Kendzia