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Die Rechnung der Ebringer Schachteams ging am 8. Spieltag leider nicht ganz auf. Zwar hatte man die zweite Mannschaft mit Spielern aus der Ersten verstärkt, doch reichte es für die Zweite trotzdem nur für ein Mannschaftsremis gegen den Tabellenführer aus dem Markgräflerland, der in Müllheim zuhause ist. Damit bleibt die Zweite weiterhin in akuter Abstiegsgefahr und muss im letzten Spiel gegen Schwarze Pumpe Freiburg unbedingt noch einen Punkt holen. Die deutliche Niederlage der Ersten gegen Oberkirch war keine Überraschung, da fünf Spieler aus der Zweiten ans Brett mussten und den rauen Wind der Landesliga zu spüren bekamen.
Ebringen I – Oberkich I 1,5 : 6,5
Eine Landesligalektion für vier Spieler der zweiten Manschaft gab es im Heimspiel gegen Oberkirch. Trotz heftiger Gegenwehr mussten sich Adrian Dietz, Karl-Peter Kendzia, Werner Bonrath und Peter Ronellenfitsch ihren wesentlich DWZ-stärkeren Gegnern geschlagen geben. Udo Bösch erreichte an Brett 2 ein beachtliches Remis. Den Ehrenpunkt holte auf den Spuren Capablancas Carlos Morales nach über einem Jahr Spielpause. Carlos lieferte eine Glanzpartie und zeigte eindrucksvoll, dass die lange Schachpause weder seinem taktischen Geschick noch seiner Spielfreude geschadet hat.
Ebringen II – Markgräflerland I 4 : 4
Die Leistung stimmte in der zweiten Mannschaft, nur ein notwendiger Einzelsieg wollte nicht gelingen. Obwohl die Ebringer Landesligareserve auf dem Papier favorisiert war, konnte sie an keinem Brett einen vollen Punkt einfahren. Absolut keine Schande gegen den aktuellen Tabellenführer der Bezirksklasse. Ein Unentschieden allerdings, das Hausaufgaben mit sich bringt. Am letzten Spieltag muss die Zweite gegen die unberechenbare Schwarze Pumpe aus Freiburg unbedingt etwas Zählbares mitnehmen, wenn sie auch in der kommenden Saison in der Bezirksklasse antreten will.
Text: Karl-Peter Kendzia
Ebringer Schachteams halten Kurs am 5. und 6. Spieltag der diesjährigen Verbandsrunde: Die Erste siegt knapp gegen Freiburg Zähringen II und souverän gegen Waldkirch I, die Zweite verliert unglücklich gegen Emmendingen II und deklassiert Emmendingen III.
Freiburg Zähringen II – Ebringen I 3,5 : 4,5
Einen echten Schachkrimi gab es im Zähringer Keller zu erleben. Die Ebringer hatten zwar den etwas besseren DWZ-Schnitt, aber es entwickelte sich ein Kampf auf Augenhöhe, der jederzeit in die eine oder andere Richtung hätte kippen können. Dass am Ende zwei Punkte für Ebringen raussprangen, ist einer kompakten Mannschaftsleistung zu verdanken.
Ebringen I – Waldkirch I 5,5 : 2,5
Gegen den Abstiegskandidaten aus Waldkirch wurde es erwartungsgemäß kein leichtes Match für die Ebringer. Wie motiviert die Orgelstädter waren, zeigte schon die Partie an Brett 1. Der favorisierte Dirk Bösch kam gegen Erwin Ritter nicht über ein Remis hinaus und auch die übrigen Bretter waren hart umkämpft. Da die Waldkircher aber an diesem Sonntag nicht ihre beste Acht aufbieten konnten, setzte sich am Ende die höhere individuelle Qualität der Ebringer durch. Damit hat die Erste den Klassenerhalt in der Landesliga bereits in der Tasche.
Emmendingen II – Ebringen II 5, 5 : 2, 5
Die Zweite ging gegen den Meisterschaftskandidaten aus Emmendingen als krasser Außenseiter ins Spiel. Was folgte, war ein ausgeglichener Mannschaftskampf mit völlig offenem Ausgang. Sogar ein Sieg für Ebringen war im Bereich des Möglichen. Leider brachten Altmeister Ewald Schneider und Winfried Schüler ihre gewonnenen Stellungen nicht über die Ziellinie, so dass am Ende dann doch die erwartete Niederlage stand.
Ebringen II – Emmendingen III 7 : 1
Hatte man gegen die Zweite aus Emmendingen schon auf Augenhöhe gespielt, war man gegen die dritte Mannschaft aus EM favorisiert. Dieser Favoritenstellung wurde die Ebringer Landesligareserve gerecht. Nur zu siebt angetreten, mussten sich die Emmendinger der Ebringer Überlegenheit beugen. Einzig Harald Obloh verlor seine Partie, die übrigen Ebringer fuhren volle Punkte ein. Damit hat die Zweite weiterhin gute Chancen den Klassenerhalt in der Bezirksklasse noch zu schaffen.
Text: Karl-Peter Kendzia
Ebringer Schachteams präsentieren sich stark: Die Erste beherrscht den Baden-Badener Talentschuppen klar, die Zweite verliert das Nachbarschaftsderby gegen Horben knapp.
Ebringen I – Baden-Baden V 7 : 1
Ein so deutliches Ergebnis klingt nach Spaziergang. Doch dieser Eindruck täuscht. Die Nachwuchsspieler des Deutschen Meisters Baden-Baden im geschätzten Alter zwischen 10 und 15 Jahren traten mit einer beeindruckenden Spielstärke und feiner Technik gegen die erfahrenen Ebringer Schachrecken an. Spitzenbrett Dirk Bösch spielte Remis gegen Julian Martin, der in der Altersklasse U12 Deutscher Meister ist. Auch Ivan Dukic an Brett 8 kam über ein Remis gegen Jonas Jurga, den frischgebackenen Badischen Meister in der Altersklasse U14, nicht hinaus. Die übrigen Ebringer spielten aber ihre Erfahrung aus und dominierten ihre Gegner klar. Aber das könnte in ein, zwei Jahren schon ganz anders aussehen, denn die Ooser Schachgesellschaft Baden-Baden leistet eine wirklich hervorragende Nachwuchsarbeit.
Ebringen II – Horben II 3, 5 : 4, 5
Die Zweite hatte am vierten Spieltag der Bezirksklasse das jährlich stattfindende Derby gegen Horben zu bestreiten. Horben reiste mit einer bärenstarken Mannschaft an, die allerdings zu siebt war. Den Ausschlag sollten an diesem Sonntag die vorderen Bretter geben. Am Spitzenbrett hätte sich Heinz Bösch noch im Spiel halten können, wenn er einen Turm als Räumungsopfer ins Geschäft gesteckt hätte. Dieser Zug war aber schwer zu sehen und so verlor Heinz gegen den starken Patrick Berg. Harald Obloh konnte an Brett 2 in einer extrem komplexen Partie ein Remis erreichen. Tragischer Held wurde mit Altmeister Ewald Schneider ausgerechnet der erfolgreichste Punktesammler der zweiten Mannschaft, der in ausgeglichener Stellung eine Figur einstellte und damit auch die Partie. Obwohl die hinteren Bretter voll dagegen hielten und 3 von 4 möglichen Punkten holten, reichte es dann nicht mehr zum Mannschaftsremis. Die Zweite muss also in den folgenden Begegnungen unbedingt punkten.
Text: Karl-Peter Kendzia
Für die Ebringer Schachteams gab es am letzten Wochenende keine Punkte. Die Erste war völlig chancenlos gegen den Landesligameisterschaftsanwärter Heitersheim, die Zweite schrammte nach beherztem Kampf haarscharf an einem Mannschaftsremis vorbei.
Ebringen I – Heitersheim I 1,5 : 6,5
Es kommt beim Schach häufiger vor, dass die älteren Spieler den jüngeren Lehrgeld zahlen müssen, nicht nur bei der gerade laufenden Schach WM. Prominentestes Opfer der Heitersheimer Schachjugend war Holger Kaspereit, der gegen Julian Boes schon bald erfolglos einem Minusbauern hinterher rannte und dann folgerichtig verlor. Jürgen Tuchtfeld, Ivan Dukic, Peter Ackermann und Jörg Breczynsky wurden von ihren Gegnern ebenfalls klar dominiert und mussten aufgeben. Ein Remis erzielen konnten nur Dirk Bösch, Udo Bösch und Hanspeter Becker. Kein Ebringer konnte seine Partie gewinnen. Damit steht die Erste relativ unerwartet auf einem Abstiegsplatz. Das sollte ein ausreichende Motivation sein für das anstehende Auswärtsspiel in Rastatt.
Ebringen II – Bad Krozingen 3,5 : 4,5
Eine Spielerabsage in letzter Minute brachte die Zweite um den Lohn ihrer engagierten Leistung gegen leicht favorisierte Krozinger. Mit viel Einsatz gelang es der Ebringer Sieben, den Mannschaftskampf lange Zeit offen zu gestalten. Nach Siegen von Ewald Schneider und Winfried Schüler sowie Remisen von Karl-Peter Kendzia und Werner Bonrath stand es 3:4 für Bad Krozingen. In der einzigen noch laufenden Partie lag die ganze Verantwortung für den vierten Punkt auf den Schultern von Stefan Lorenz. Und Stefan spielte mannschaftsdienlich auf Sieg. Leider kam es zu einem Damentausch, der Stefan eine Menge Angriffsschwung kostete. Der verbleibende Feldvorteil war klein und schwer zu verwerten. Und die Partie zog sich hin. Dazu kam, dass Stefan als Eventveranstalter in der Nacht zum Sonntag noch kein Bett gesehen hatte. So übersah er am Schluss einen Königszug, der ihn eine Figur kostete. Sein Gegner Matthias Pfefferle war sichtlich froh, trotz Stefans Dauerbeschuss noch das spielentscheidende Remis erreicht zu haben. Obwohl das Nachbarschaftsduell damit knapp verloren ging, braucht sich die Zweite keine Sorgen zu machen. Die Moral der Mannschaft ist großartig, und das werden die kommenden Gegner erleben.
Text: Karl-Peter Kendzia
Die Ebringer Schachteams haben ihre Mannschaftskämpfe zum Auftakt der Saison 2013/2014 mit unterschiedlichem Erfolg bestritten. Während die zweite Mannschaft in der Bezirksliga einen Saisonauftakt mit Goldkante hinlegte, fand die Erste in der Landesliga kein Mittel gegen die Schachfreunde aus Sasbach (bei Karlsruhe).
Ebringen I – Sasbach I 3 : 5
Die erste Mannschaft kam nicht ins Spiel gegen einen entschlossenen Gegner, der an diesem Sonntag unbedingt punkten wollte. Ein Indiz für die Probleme war, dass die Leistungsträger Holger Kaspereit, Bernd Winter und Udo Bösch nicht über ein Remis hinauskamen. Als dann noch Dirk Bösch am Spitzenbrett gegen einen deutlich schwächer eingeschätzten Gegner verlor, zeichnete sich die Niederlage bereits ab. Auch die hinteren Bretter hatten an diesem Tag keine kämpferischen Reserven. Einziger Lichtblick war Globetrotter Jürgen Tuchtfeld an Brett 2, der seinen Gegner mit einer Glanzpartie förmlich an die Wand spielte.
Oberwinden III – Ebringen II 1,5 : 6,5
Stark wie nie zuvor ist die Bezirksliga Freiburg in diesem Jahr. So hatte man Zweifel im Ebringer Schachclub, ob man da würde mithalten können. Im ersten Saisonspiel konnte man. Während die hinteren Ebringer Bretter ihre Partien geschickt ins Remis abwickelten, zeigten sich auch die übrigen 5 Ebringer zu Saisonbeginn von ihrer spielerischen Schokoladenseite: Harald Obloh, Ivan Dukic und Ewald Schneider gewannen ihre Partien routiniert, ebenso Winfried Schüler und Stefan Lorenz. Keine Partie ging verloren. In dieser Form braucht sich die zweite Mannschaft in der Bezirksliga nicht zu verstecken und kann mit viel Zuversicht ins anstehende Heimspiel gegen Bad Krozingen gehen.
Text: Karl-Peter Kendzia
Am letzten Spieltag gab es für beide Ebringer Schachteams einen versöhnlichen Saisonabschluss. Die erste Mannschaft gewann souverän gegen kampfstarke Gäste aus Rastatt. Die Zweite konnte im Derby gegen Horben ein Mannschaftsremis erreichen, obwohl zunächst alles auf eine Niederlage hindeutete. Mit von der Partie waren die beiden Ebringer Nachwuchsspieler Hannah Sommer und Tom Pfirsig.
Ebringen I – Rastatt I 4,5 : 2,5
7 gegen 7 hieß es im letzten Mannschaftskampf der Saison. Beide Teams traten nicht vollzählig an, aber immerhin zahlenmäßig gleichstark. Mit schnellen Siegen bescherten Bernd Winter und Holger Kaspereit der Ersten einen idealen Start, und das obwohl Spitzenbrett Dirk Bösch fehlte. Für ihn spielte Chris Davis an Brett 1, der seine Partie leider verlor, weil er dem starken Läuferpaar seines Gegners zu wenig Aufmerksamkeit schenkte und dadurch einen zwingenden Mattangriff übersah. Hanspeter Becker gewann seine Partie souverän, während die Remisen von Udo Bösch, Harald Obloh und Ivan Dukic den Ebringer Sieg unter Dach unter Fach brachten. Unterm Strich steht Platz 4 in der Landesligasaison 2012/2013. Das kann sich sehen lassen.
Ebringen II – Horben III 4 : 4
Die Zweite hatte im Match gegen Horben III jugendliche Verstärkung. Nachdem die Personaldecke erschreckend dünn war an diesem Sonntag, wollten Hannah Sommer und Tom Pfirisig die raue Bezirksligaluft schnuppern. Beide Jugendspieler schlugen sich wacker, mussten aber ihren erfahrenen Gegnern kräftig Lehrgeld zahlen. Glänzend aufgelegt waren die Ebringer Spieler Heinz Bösch und Peter Ronellenfitsch. Letzterer verschmähte einen Figurengewinn zugunsten eines unwiderstehlich vorgetragenen Mattangriffs. Vier Partien endeten Remis und damit auch der Mannschaftskampf. Insgesamt eine große Überraschung, weil die Ebringer Landesligareserve stark ersatzgeschwächt in den Mannschaftskampf ging. Das lange angestrebte Saisonziel wurde erreicht: Die Zweite bleibt der Bezirksliga auch in der kommenden Saison treu.
Die erste Mannschaft hatte bei ihrem Auswärtsspiel in Hörden keine Ostereier als Gastgeschenke dabei. Trotzdem präsentierten sich die Ebringer Schachcracks in Geberlaune und bescherten den Schachfreunden aus Hörden vorzeitig den Meistertitel in der Landesliga, der zum Aufstieg in die Verbandsliga berechtigt. Auch die zweite Mannschaft ließ Chancen liegen und verlor knapp bei der Verbandsligareserve aus Emmendingen.
Hörden I – Ebringen I 4,5 : 3,5
7 Ebringer machten sich auf den weiten Weg nach Hörden, das war einer zu wenig. So hieß es schon 1:0 für Hörden, bevor die Uhren gedrückt waren. Dieser psychologische Nachteil wirkte sich an den hinteren Ebringer Brettern aus. Peter Ackermann und Bernd Winter verloren ihre Partien, so stand es schon früh 3:0 für Hörden, bevor sich Libor Valevsky und Jürgen Tuchtfeld mit zwei schönen Siegen gegen die drohende Niederlage stemmten. Auch Spitzenbrett Dirk Bösch und Holger Kaspereit hielten Ebringen mit zwei Remisen im Spiel, so dass es schließlich nur noch 4:3 für Hörden stand. Für den Ausgleich konnte jetzt nur noch Udo Bösch sorgen in der letzten noch laufenden Partie. Doch sein leichter Vorteil ging in einer hektischen Zeitnotphase verloren, so dass er trotz seiner ambitionierten Partieführung ins Remis einwilligen musste. Zu siebt ging es dann wieder auf die A5 Richtung Freiburg, nicht ohne vorher den Schachfreunden aus Hörden zur Meisterschaft und zum Aufstieg gratuliert zu haben.
Emmendingen II – Ebringen II 4,5 : 3,5
Die Zweite wollte in Emmendingen den Klassenerhalt perfekt machen und liebäugelte mit einem Mannschaftsremis. Eine schlechte Einstellung und eine verhängnisvolle Strategie, wie sich schon bald zeigen sollte. Zwar waren die Emmendinger favorisiert, doch es waren eher die Ebringer, die verhalten spielten. Einzig Peter Ronellenfitsch gelang es sich in völlig aussichtsloser Stellung ein Remis zu erkämpfen. Weitere 4 Remisen hielten Ebringen zwar im Spiel, überließen aber die Verantwortung für den Spielausgang den mittleren Brettern, wo Robert Hamar und Stefan Lorenz gegen deutlich stärkere Gegner das Nachsehen hatten. Der Sieg von Karl-Peter Kendzia war dann leider nur noch Ergebniskosmetik. Eins hat dieser Mannschaftskampf aber gezeigt. Von einem Mannschaftsremis zu träumen, bevor das Match begonnen hat ist der sicherste Weg, der eigenen Siegermentalität einen Riegel vorzuschieben. Bleibt zu hoffen, dass sich die Zweite am letzten Spieltag der aktuellen Saison mehr zutraut als in Emmendingen.
Nachdem das neue Jahr mit Licht und Schatten begonnen hatte, kehrte das Lächeln am 7. Spieltag auf die Gesichter der Ebringer Schachspieler zurück. Nach einem geschenkten und einem erkämpften Mannschaftssieg kann der Ebringer Schachclub den zwei noch ausstehenden Mannschaftskämpfen gelassen entgegensehen. Ebringen I – Lahr II 8 : 0 (kampflos)
Ganz überraschend hat der Schachclub Lahr seine zweite Mannschaft aus dem Spielbetrieb der Landesliga zurückgezogen. Damit gewann die Erste, ohne die Klinge mit der Verbandligareserve aus Lahr kreuzen zu müssen. Durch diesen geschenkten Sieg kann die Erste schon jetzt für die nächste Landesligasaison planen, denn der Klassenerhalt ist damit perfekt.
Oberwinden III – Ebringen II 3 : 5
Für die Ebringer Landesligareserve war die unfreiwillige Verschnaufpause der Ersten Gold wert. Denn einige Spieler aus der Ersten sorgten dafür, dass die Zweite den Gegner Oberwinden III in Bestbesetzung fordern konnte. Trotz der günstigen Personalsituation kam es zum erwartet engen Match gegen die sympathischen und spielstarken Oberwindener. An den Spitzenbrettern gewannen Bernd Winter und Ivan Dukic, außerdem Robert Hamar und Peter Ronellenfitsch für Ebringen. Den Siegpunkt holten Hanspeter Becker und Ewald Schneider mit je einem Remis. Mit diesem wichtigen Sieg ist die Zweite dem Ziel Klassenerhalt ein gutes Stück nähergekommen.
Am 4. Spieltag der Verbandsrunde gewann die Erste überzeugend gegen die kampfstarken Schachnachbarn aus Sölden, während die zweite Mannschaft in der Bezirksklasse gegen den Meisterschaftsfavoriten Bad Krozingen erwartet klar verlor.
Ebringen I – Sölden I 6 : 2
Unsere Erste ging als Favorit ins Spiel. Die Söldener traten nicht in Bestbesetzung an. Kein Wunder also, dass am Ende der erwartete Sieg stand. Das war allerdings kein Kinderspiel, denn die Söldener sind nicht die spielstärkste Mannschaft der Landesliga, aber mit Sicherheit die kampfstärkste. Sehr souverän spielte Dirk Bösch an Brett 1, indem er seinem Gegner mit viel Geduld einen schlecht postierten Springer entführte, was den sofortigen Partiegewinn bedeutete.
Ebringen II – Bad Krozingen I 2 : 6
Die Zweite verlor so klar wie die Erste gewann. Das alte Lied: Gegen einen Meisterschaftskandidaten kann man nur etwas holen, wenn das ganze Team seine Bestleistung abruft. Das war an diesem Sonntag, dem 13. nicht der Fall. So standen am Schluss vier Remisen und vier Niederlagen zu Buche. Wenn keine einzige Partie gewonnen wird, ist das immer ein untrüglicher Hinweis auf die überlegene Spielstärke des Gegners. Trotzdem heißt die Mission der zweiten Mannschaft weiterhin: Kampf um den Klassenerhalt.
Termine in der Schlossscheune:
Spielabend: dienstags ab 20 Uhr
Jugendtraining U18: dienstags von 19 bis 20 Uhr
Jugendtraining U16: mittwochs von 18 bis 19 Uhr
Nach den vielen langfristigen und kurzfristigen Absagen und wilder telefonischer Arbeit am Samstag fuhren wir nach Baden-Baden und trafen dort auf einen gut aufgestellten Gegner (erfahrene Spieler und einige starke Jugendspieler) und es war ein harter Kampf zu erwarten, der auch so kam.
Es fing dann aber erst mal gut für uns an. Bernd konnte seine junge Gegnerin in einer frühen Partiephase mit einem Königsangriff überraschen und so stand es nach knapp einer Stunde 1:0 für uns. Udos Gegner wurde positionell überspielt und gab dann resigniert auf und Dirks Gegner machte in leicht schlechterer Stellung einen Fehler der ihn sofort zur Aufgabe veranlasste; 3:0 nach etwa drei Stunden.
Aber nun begann das Zittern. Stefan war es als Ersatzmann und nach Nachtschicht nicht möglich seinem Gegner Paroli zu bieten und Ivan verspielte leider eine gute Stellung zur Niederlage, also nur noch 3:2 und noch drei laufende Schwarzpartien unsererseits. Holger konnte in schwieriger Stellung durch ein Figurenopfer die schwere Zeitnot seines Gegners ausnutzen und so ein Remis erreichen. Harald hatte eine leicht bessere Stellung, doch für einen Gewinn reichte es nicht, also 4:3 und Peter in schwerer Zeitnot die er mit Glück und Geschick überstand und sich in einer Festung eingrub. Sein Gegner wollte das hohe Risiko nicht eingehen, eventuell für den Mannschaftkampf die Partie selbst zu verlieren, so gab es nach Zugwiederholung Remis. Ein knapper, aber nicht unverdienter Sieg, der mit großem Kampfgeist errungen wurde.
Die nächsten zwei Spieltage sollten hoffentlich wieder alle zur Verfügung stehen. Es stehen mit Sölden und Heitersheim zwei starke Gegner an.
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